Ebenalp – Schäfler – Sattel – Mesmer – Ageteplatte – Meglisalp – Stockegg – Hütten – Wasserauen

Über viele Höhenmeter durch das Herz des Alpsteins

Die Wanderung startet nach einer Fahrt mit der Luftseilbahn auf der Ebenalp. Eine gute Ausrüstung ist auf dieser längeren Tour empfehlenswert, ebenso Schwindelfreiheit. Das Alpstein-Panorama ist während der ganzen Wanderung ein stetiger Begleiter.
06. Juli 2016, 14:33
Von der Ebenalp geht der Wanderweg bergauf zum Schäfler. Dort führt der Pfad zuerst bergab zum Restaurant Mesmer. Über die Ageteplatte führt ein steiler Aufstieg, bevor es erneut abwärts zur Meglisalp geht. Schliesslich führt die Tour mehrheitlich flach über Stockegg und Hütten weiter, bevor der Abstieg nach Wasserauen erfolgt. Mit dem Kinderwagen ist die Wanderung nicht zu bewerkstelligen. (jor)

 









 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Ebenalp und Wasserauen
Wanderzeit: Rund 6 Stunden
Weglänge: 13,5 km
Gesamtaufstieg: 1072 m
Gesamtabstieg: 1767 m
Ausrüstung: Wanderschuhe, Regenschutz und Wasser
Gaststätten: Berggasthaus Schäfler (0717991144), Berggasthaus Mesmer (0717991255), Berggasthaus Meglisalp (0717991128)
Parkplätze: In Wasserauen vorhanden
Öffentlicher Verkehr: Mit der S23 Gossau nach Wasserauen. Von dort mit der Ebenalpbahn bis zur Ebenalp
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1115 Säntis
1 Die längere Wanderung startet bequem: Mit der Luftseilbahn geht es von Wasserauen auf die Ebenalp, dort gibt es bereits die erste Einkehrmöglichkeit. Hier macht sich auch die einzigartige Aussicht auf die Berglandschaft bemerkbar. Die erste Etappe bis zum Schäfler dauert rund anderthalb Stunden und bietet einen leichten Start. Die gesamte Strecke erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, weshalb eine gute Ausrüstung und Wanderschuhe zwingend zu empfehlen sind. Schwierige und steile Stellen sind durchgängig mit Stahlseilen gesichert. Der Aufstieg zum Schäfler bietet erstmals die Gelegenheit, das Panorama Richtung Bodensee sowie Säntis zu geniessen.

2 Beim Schäfler angekommen, lohnt es sich, kurz innezuhalten, und die Natur auf sich wirken zu lassen. Zum Sattel folgt die erste Strecke, die Schwindelfreiheit erfordert. Die Wanderung fit und ausgeschlafen zu begehen, empfiehlt sich daher. Hier wird auch der Seealpsee sichtbar – ein ständiger Begleiter der Bergwanderung –, ihn wird man von verschiedenen Seiten her immer wieder antreffen.
 
3 Über den Sattel geht es zum Mesmer. Auf der Strecke ist das Gasthaus von Weitem sichtbar. Dort ist je nach Jahreszeit mit Schnee zu rechnen. Wer sich nicht im Restaurant verpflegen will, nimmt einen Imbiss im Rucksack mit. Zahlreiche Bänke und grüne Wiesen laden zu einer Pause im Freien ein.
 
4 Beim Mesmer angekommen, erwartet die Wanderer ein gastfreundliches Bergrestaurant mit einfachen Speisen. Ausgeruht geht es weiter: Hier müssen die letzten Schneefelder überquert werden. Den Kühen kommt der Schnee bei hohen Temperaturen zugute: Die Tiere erfrischen sich auf der kühlen Schneedecke. Sollte sich das Wetter ändern oder sich bereits Müdigkeit einstellen, gibt es hier eine Möglichkeit für eine Abkürzung: Vom Mesmer führt auch ein Weg direkt in Richtung Seealpsee.
 
5 Über die Ageteplatte führt schliesslich der steilste Teil der Wanderung. Hier helfen Stahlseile beim Aufstieg. Oben angekommen, wird die Meglisalp sichtbar. Im Zickzack führt die Wanderung nun wieder bergab bis zu den Alphütten der Meglisalp. Von dort ist das Rauschen eines Baches schon von Weitem zu hören.
 
6 Die Terrasse des Restaurants bietet Gelegenheit, ein kühles Getränk zu geniessen. Eine üppige Glacekarte macht Lust auf eine süsse Erfrischung. Auf der Meglisalp blühen verschiedene Alpenblumen. Das saftige Gras dient den Kühen während den Sommermonaten als Futter.
 
7 Nun geht es leicht aufwärts in Richtung Stockegg. Hier wird die Vegetation wieder vielfältiger. Der schmale Pfad führt schliesslich geradeaus an grünen Büschen und hohen Wiesen vorbei. Wieder ist der Seealpsee mit seinem türkisfarbigen Wasser zentraler Blickpunkt auf der Strecke.
 
8 Ab Hütten geht es nun von 1200 Metern über Meer weiter bergab. Die grüne Ebene lädt zu einer letzten Pause ein, bevor der Abstieg beginnt. Die 400 Meter Höhendifferenz werden in knapp einer Stunde bewältigt: Der Wanderweg führt steil durch den Wald.
 
9 Richtung Wasserauen führt der Wanderweg kurz vor dem Ziel an einem Landeplatz für Gleitschirmflieger vorbei. Bei schönem Wetter können die Künste von Gleitschirmfliegern vor der Landung beobachtet werden. Bei der Seilbahn Ebenalp gibt es ausserdem eine Treppe, die zum Schwendibach führt. Dort können die müden Füsse mit einem kühlen Bad erfrischt werden, bevor es mit dem Zug zurückgeht. Beim Bahnhof Wasserauen bietet das Hotel Alpenrose eine letzte Gelegenheit, sich nach der strengen Wanderung für die Heimreise zu stärken.
 
Dateigröße : 2.16 MBytes.
Download : Jetzt herunterladen!

Leserkommentare

Anzeige: