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Tagblatt Online
24. August 2016, 16:50 Uhr

Über, neben und entlang der Murg

Bahnhof Aadorf–Weiher Steig–Iisweier–Langwies–Aawangen– Häuslenen–Zum Waldfrieden–Aumühle–Weidli–Königswuer–Bahnhof Frauenfeld

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Die Wanderung startet in Aadorf und führt dann an die Lützelmurg. Entlang eines schattigen Weges geht man in Richtung Abwasserreinigungsanlage und erreicht bald über einen Umweg den Iisweier. Dieser ist ein beliebtes Ausflugsziel am Wochenende.

Auf dem Weg zurück zur Lützelmurg können Technikinteressierte eine alte Turbine eines Kleinwasserkraftwerks bestaunen. Dann führt die Wanderung nach Aawangen, wo sich ein Besuch der gotischen Kirche lohnt. In Häuslenen und beim Campingplatz Aumühle, gibt es Einkehrmöglichkeiten. Entlang der Murg gelangt man schliesslich nach Frauenfeld. (kar)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bahnhof Aadorf, Bahnhof Frauenfeld
Wanderzeit: 3 Stunden
Weglänge: 12,5 km
Gesamtaufstieg: 190 m
Gesamtabstieg: 314 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk
Gaststätten: Häuslenen, Restaurant zur frohen Aussicht, 0525522021, Frauenfeld, diverse Restaurants, Beiz beim Campingplatz Aumühle, 0527210868
Parkplätze: In Aadorf und Frauenfeld vorhanden
Öffentlicher Verkehr: Von Wil nach Aadorf mit der S35, von Frauenfeld mit dem Postauto 834
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1053 Frauenfeld und 1073 Wil
1 Die Wanderung beginnt am Bahnhof Aadorf, der von Wil mit der S35 und von Frauenfeld mit dem Postauto 834 zu erreichen ist. Die Strecke führt der Bahnlinie entlang und dann durch das Unterdorf an die Lützelmurg. Über ein schattiges Wegstück gelangt man dem baumbestandenen Flüsschen entlang zur Abwasserreinigungsanlage. Diese wird in einem Bogen von 270 Grad umrundet, ein nicht mehr so schönes Stück Weg, auf dem einem bewusst wird, wie wichtig die Reinigung der Abwässer für die Umwelt ist. Weiter führt der Weg am verträumten Steigweiher
 
2 und am Gelände des Kieswerks vorbei, wo mitunter Paintball-Soldaten in Aktion beobachtet werden können. Nun geht es auf der Weiernstrasse Richtung Norden. Man benutzt nun nicht den Wanderweg, sondern den signalisierten Umweg bei Schiessbetrieb, man wandert weiter auf der Strasse und ignoriert auch den Wanderwegweiser, der zurück auf den ursprünglichen Weg führen will, sondern macht einen Umweg, indem man auf der Weiernstrasse bleibt, bis man auf der rechten Seite den Grund erblickt, weswegen die Strasse so heisst, nämlich den Iisweier,

3 ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Feuerstellen und Spielgelegenheiten. Nun geht es auf dem Wanderweg weiter durch den Wald und zurück an die Lützelmurg, die man bei der Siedlung Langwies
 
4 überquert. Technik-Interessierte können bei der Brücke die alte Turbine des Kleinwasserkraftwerks bestaunen.
 
5 Dann erreicht man Aawangen, wo sich ein Haus mit Sprüchen an der Fassade betrachten lässt und wo sich ein Besuch der gotischen Kirche lohnt. Um sie zu besichtigen, steigt man im Vorraum die Treppe hoch und betritt dann die Empore. Weiter geht es entlang der Lützelmurg zum imposanten Autobahnviadukt, das nur aus der Wandererperspektive wirklich wahrnehmbar ist, während die Autofahrer innert Sekunden achtlos darüberrasen. Der Wanderweg führt nun zur Siedlung Friedtal, vorbei an einer «Tankstelle für Tiere», bei der man sich als Mensch ein wenig diskriminiert vorkommt.
 
6 Eine Gelegenheit zum Tanken bietet sich aber bald im Restaurant Zur frohen Aussicht in Häuslenen. Auch wenn der Restaurantbesuch aufgeschoben wird, bietet sich bald eine frohe Aussicht, nämlich über die Weiten des Murgtals, in das der Wanderweg hinabführt. Man erreicht einen Wald, und hier verlässt man den Wanderweg, indem man nach links wendet, dem Wegweiser des Huggenberger- Wegs folgt, der zu Ehren des im nahen Gerlikon beheimateten «Thurgauer Nationaldichters » angelegt wurde.
 
7 Dieser Weg führt vorbei an der Feuerstelle «zum Waldfrieden» 7 über Treppen und Stege durch das lauschige Tüüschertobel an die Murg,
 
8 welche bei der Aumühle erreicht wird. Mit einem Abstecher zum Restaurant des Campingplatzes bietet sich eine weitere Gelegenheit zum «Tanken». Nachdem man bereits bei der Aumühle die Murg überquert hatte, wird sie auf den letzten anderthalb Kilometern des Wegs vier weitere Male überquert.
 
9 Gleich nach der nächsten Murgbrücke gibt es eine Feuerstelle.
 
10 Immer nahe an der Murg wandert man entlang von Schrebergärten an der bekannten Firma Sigg vorbei und erreicht die Feuerstelle Königswuer. An Sportplätzen vorbei gelangt man, fast ohne es zu merken, mitten in die Kantonshauptstadt, wo man sich unvermittelt in einem Einkaufszentrum wiederfindet, von wo sich ein schöner Ausblick auf das Schloss bietet.
 
11 Nun sind es noch ein paar Schritte, über den unterirdischen Kreisel hinweg, bis zum Bahnhof 11, wo eine ganze Reihe von Verpflegungsstätten wartet und von wo diverse Möglichkeiten zur Heimfahrt mit dem öV offenstehen. (kar)
 

Bilderstrecke: Wanderung 25-08-2016

Dateigröße : 3.84 MBytes.
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