Bischofszell – Kradolf-Schönenberg – Hohentannen – Bischofszell

Über die älteste erhaltene Brücke des Kantons Thurgau

Alte Thurbrücke, Bischofszell (Marcel Steiner)
30. März 2011, 16:19
Die Alte Thurbrücke ist nicht nur die älteste erhaltene Brücke des Kantons Thurgau, mit ihren 116 Metern ist sie auch die längste Natursteinbrücke der Schweiz aus dem Mittelalter. Da ihre wuchtigen Pfeiler auf Nagelfluhriffen errichtet wurden, führt sie in einer geknickten Linie über die Thur und wird deshalb im Volksmund krumme Brücke genannt. Die abwechslungsreiche Wanderung führt der Thur entlang bis Kradolf-Schönenberg. Zurück geht‘s über das Hochplateau von Hohentannen, am Schloss Oetlishausen vorbei und bei klarem Wetter stets das prächtige Alpstein- Panorama vor Augen.
















Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bischofszell, Bahnhof

Wanderzeit: 3 ½ Stunden

Weglänge: 13,2 km

Gesamtaufstieg: 300 m

Gesamtabstieg: 300 m

Ausrüstung: Freizeitschuhe oder Leichtwanderschuhe

Gaststätten:In Bischofszell und Kradolf; Restaurant Muggensturm, 071 422 12 47; Restaurant-Bäckerei Schäfli, Halden, 071 642 14 55

Parkplätze: Beim Bahnhof Bischofszell

Öffentlicher Verkehr: Mit den SBB nach Bischofszell

Kartenmaterial:Landeskarte 1:25 000 Blatt 1074 Bischofszell
 


1. Bischofszell, Bahnhof, 506. Beim Hauptwegweiser die Richtung Alte Thurbrücke wählen, und beim Kreisel der Bahnhofstrasse entlanggehen. Auf der Höhe des Hotels Le Lion zweigt die Route links Richtung Kirche ab und führt durch Altstadtgassen am Rosengarten Känzeli vorbei zur Thur hinunter.

2. Alte Thurbrücke, 473. Bis Kradolf-Schönenberg verläuft die Route auf dem Thurweg, der mit braunen Wegweisern markiert ist. Nach dem Überqueren der Alten Thurbrücke geht’s geradeaus weiter. Die 1487 vollendete Alte Thurbrücke wurde von 2000–2005 umfassend instand gesetzt. Die Brücke aus Tuff- und Sandsteinen mit den markanten Wellenbrechern überwindet die Thur in acht Jochen.

3. Muggensturm, 469. 100 Meter nach dem Restaurant Muggensturm auf der Autostrasse Richtung Halden rechts abbiegen, hier fehlt die braune Markierung. Nach 250 Metern ist der Weg wieder markiert, bei der Druckreduzier- und Messstation der Erdgas Ostschweiz AG geht’s rechts zum Ufer der Thur.

4. Halden, 485. Beim Wegweiser mitten i.m Dorf noch 50 Meter geradeaus weitergehen, bevor die Route rechts abzweigt und erneut ans Ufer der Thur führt.

5. Kradolf-Schönenberg, 453. Über die Schrägseilbrücke wird der Bahnhof Kradolf erreicht.

6. Kradolf, Bahnhof, 455. Hier verlässt die Route den Thurweg und verläuft in der Unterführung Richtung Götighofen/Amriswil. Auf der anderen Seite der Gleise weichen wir für ein kurzes Stück vom offiziellen Wanderweg ab und gehen geradeaus der Bahnhofstrasse entlang.

7. Kradolf, Steinackerstrasse, 462. Beim Abzweig Bahnhofstrasse/Steinackerstrasse treffen wir bereits wieder auf den offiziellen Wanderweg und wandern auf der Steinackerstrasse dorfauswärts. Bald geht’s durch den Wald aufwärts auf das Plateau von Hohentannen.

8. Altbuech, 550. 150 Meter verläuft der Wanderweg Richtung Oetlishausen auf der Autostrasse, dann rechts auf die Kapellenstrasse einbiegen.

9. Oetlishausen, 550. Richtung Hohentannen weiterwandern. Anfang der Fünfzigerjahre hatte die Stadt Zürich das Schloss Oetlishausen erworben. Auf dem Anwesen wurden bis 2004 Hauswirtschaftskurse durchgeführt. Weil diese abgeschafft wurden, hatte die Stadt Zürich für die Liegenschaft keine Verwendung mehr und verkaufte sie 2007 für 2,8 Millionen Franken an Josef Felder, den damaligen CEO des Flughafens Zürich.

10. Hohentannen, 570. Es geht geradeaus Richtung Bischofszell Nord weiter. Der Weg führt nach dem Dorf in den Wald.

11. Bischofszell Nord, 476. Durchs Bahnhofareal und durchs Areal der Bischofszell Nahrungsmittel AG, einem Unternehmen der Migros, geht’s zur Sitter hinunter und durch die Altstadt zum Ausgangspunkt beim Bahnhof zurück.

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