Schwellbrunn – Säntisblick – Geisshalden – Nieschberg – obere Müli – Landersberg – Schwellbrunn

Über die Vorhügel des Appenzeller Hinterlandes

Die Wanderung führt von Schwellbrunn ausgehend über die Hügelzüge mehr oder weniger flach bis zur Gaisshalden oberhalb Waldstatts.
29. März 2012, 09:45
 

Die Wanderung führt von Schwellbrunn ausgehend über die Hügelzüge mehr oder weniger flach bis zur Gaisshalden oberhalb Waldstatts. Der Blick in Richtung Alpstein ist schlicht und einfach faszinierend. Mehrere gut gepflegte Feuerstellen laden zum gemütlichen Picknick ein. Besonders diejenige beim Säntisblick in Schwellbrunn und jene oberhalb Vollhofstadt überzeugen mit ihren säuberlich hergerichteten Holzvorräten. Der Schlussaufstieg von der oberen Müli via Landersberg hinauf ins Dorf Schwellbrunn fordert die Wanderer, belohnt sie aber mit einer herrlichen Alpsteinsicht und einem Ausblick ins Unterland.








 



Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Schwellbrunn, Parkplatz Halden

Wanderzeit: ca. 2,5 Stunden

Weglänge: gut 8 km

Gesamtaufstieg: 367 m

Gesamtabstieg: 367 m

Ausrüstung: Wanderschuhe oder Turnschuhe

Gaststätten: Restaurant Frohe Aussicht, Waldstatt Tel.071 351 21 15 (Montag und Dienstag geschlossen); Restaurant Ochsen, Schwellbrunn Tel.071 351 32 32

Parkplätze: am Ausgangspunkt Halden in Schwellbrunn

Öffentlicher Verkehr: Regiobus ab Herisau, Linie 171

Kartenmaterial: Wanderkarte Appenzellerland 1:25000

 

1. Schwellbrunn, Parkplatz Halden, 962 Meter über Meer. Nach rund 200 Meter zweigt der Weg auf einer Nebenstrasse rechts ab und steigt anfänglich Richtung Högg etwas an. In der scharfen Rechtskurve der Strasse geht der Wanderweg links weg. Auf einem Wiesenweg geht es auf dem Grat mit bestem Blick Richtung Alpsteinmassiv, aber auch für Kinder völlig ungefährlich, weiter Richtung Säntisblick. Bereits passiert der Wanderweg die erste Grillstelle mit Sitzgelegenheiten und bereitgestelltem Feuerholz.

2. Säntisblick, 962. Es führt der Weg über die Hauptstrasse weiter Richtung Klus. Rund einen Kilometer zieht sich der Weg auf Kiesstrassen über die Vorhügel des Hinterlands. Dabei besticht die Aussicht Richtung Waldstatt und Alpstein. Nun zweigt der Weg vom Kiesweg ab und führt in den Wald. Auf einem gepflegten Waldweg führt die Route bald an einer weiteren grosszügig und komfortabel hergerichteten Grillstelle vorbei. Auch hier findet sich vorbereitetes Grillholz. Wer Glück hat, findet diese Grillstelle unbenutzt vor. Sie ist ein beliebter Treffpunkt von Familien und Wanderern. Auch bei Regen lässt sich hier grillieren, denn die Grillstelle lässt sich überdecken.

3. Vollhofstatt, 880. Nach dem Grillplatz geht es rund 70 Höhenmeter auf einem Wiesenweg hinab Richtung Vollhofstatt, um danach Richtung Gaisshalden auf der Strasse wieder auf die gleiche Höhe anzusteigen.

4. Gaisshalden, 943. Der kurze Aufstieg hinauf auf die Gaisshalden wird mit einer exklusiven Aussicht belohnt – bereits während des Aufstiegs, aber auch oben beim Restaurant Frohe Aussicht. Eine gemütliche Aussichtsterrasse lädt zum Verweilen ein. Es empfiehlt sich, vorgängig abzuklären ob das Restaurant geöffnet ist.

5. Nieschberg, 917. Anfangs über einen Kiesweg, vorbei an einer grossen Scheune zieht sich der Weg Richtung Waldrand. Nach rund 200 Metern schmiegt er sich an den Waldrand und folgt diesem für die nächsten 500 Meter. Auf einem Kiesweg zieht sich der Weg weiter bis zum Nieschberg, welcher auf Herisauer Boden steht. Picknickplätze gibt es auf dem Nieschberg genügend; wer aber ein Restaurant sucht, bleibt erfolglos. Hier besteht die Möglichkeit, den Abstieg Richtung Herisau Zentrum unter die Füsse zu nehmen und dort alternativ auf die Appenzeller Bahn umzusteigen. Die geplante Route geht in nordwestlicher Richtung ebenfalls hinunter, um rund 120 Höhenmeter. Via Gibel gelangt man zur oberen Müli.

6. Ober Müli, 797. Auf einem Stück von rund 200 Meter verläuft der Wanderweg auf der asphaltierten Hauptstrasse. Wer den Aufstieg nicht absolvieren will, kann auf den Regio-Bus warten und in einer gemütlichen Fahrt nach Schwellbrunn gelangen. Die Wanderroute zieht sich vorbei an Bauernhöfen via Harz hinauf auf den Landersberg. Ein Blick zurück bringt eine schöne Aussicht nach Herisau und ins Unterland.

7. Landersberg, 935. Nach dem Aufstieg hinauf auf den Landersberg stehen verschiedene Varianten zur Verfügung. Das Zückerchen bietet die Wanderung über die Gehren, welche aber nochmals rund 60 Höhenmeter abverlangt. Zuerst verläuft der Aufstieg durch den Wald, zuoberst zieht er sich über einen langgezogenen Rücken. Die Aussicht Richtung Alpstein, aber auch ins Unterland lässt einen die Mühen des Aufstiegs schnell vergessen. Über den Viehschauplatz zieht sich der Weg von Geren hinein ins traditionelle Appenzeller Dorf Schwellbrunn. Dort stehen zahlreiche Restaurants für eine Stärkung bereit. Als Alternative steht eine Wanderung via Kiesstrasse vom Landersberg direkt ins Dorf zur Verfügung. (bei)
     


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