Sevelen – Gretschins – Malans – Kurhaus Alvier – Oberschan – Sevelen

Streifzug durch die Vieldörfergemeinde im Werdenberg

20. April 2011, 14:09
Die Gemeinde Wartau ist speziell: Einen Ort namens Wartau gibt es nicht. Die Vieldörfergemeinde im Werdenberg wird durch die Siedlungen Azmoos, Trübbach, Weite, Malans, Oberschan, Gretschins, Fontnas, Plattis und Murris gebildet. Mittendrin thront die Ruine der Burg Wartau aus dem 13. Jahrhundert. Wer hier, am Fusse des Alviers, unterwegs ist, merkt es sofort: Auch das Klima ist speziell. Die Sonnenstube des Rheintals ist vom Föhn begünstigt. Man glaubt fast, auf der Alpensüdseite zu sein, was sich besonders bei den schweisstreibenden Aufstiegen manifestiert.
















Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Sevelen, Bahnhof

Wanderzeit: 4 ¼ Stunden

Weglänge: 13,7 km

Gesamtaufstieg: 650 m

Gesamtabstieg: 650 m

Ausrüstung: Wanderschuhe

Gaststätten: In Sevelen und Oberschan; Restaurant Rebstock, Gretschins, 081 783 11 32; Restaurant Lavadarsch, 081 783 11 40; Hotel Alvier, 081 784 02 02; Restaurant Maiensäss, 081 783 14 19; Berggasthaus Aufstieg, 081 783 11 36

Parkplätze: Beim Bahnhof Sevelen

Öffentlicher Verkehr: Mit den SBB nach Sevelen

Kartenmaterial: Wanderkarte Werdenberg-Alvier 1:25 000; Landeskarten 1:25 000 Blatt 1135 Buchs und Blatt 1155 Sargans
 


1. Sevelen, Bahnhof, 454. Das Bahnhofgelände Richtung Hauptwegweiser Dorf verlassen und auf dem Trottoir der Bahnhofstrasse ins Zentrum Sevelens gehen.

2. Sevelen, Dorf, 470. Richtung Valschnära auf die Chirchgass einbiegen, die Route führt an der Bäckerei Diggelmann und weiter oben an der Zivilschutzanlage vorbei. Sie verläuft auf der Via Alpina, die mit der Nummer 1 auf einem grün-blauen Routenfeld markiert ist.

3. Sevelen, Stampfstrasse, 486. Hier links halten Richtung Selva/Gretschins und Schlossweg. Der Weg führt in den Wald und gewinnt kontinuierlich Höhe.

4. Selva, 663. Es geht geradeaus Richtung Gretschins weiter. Hier stösst die Route auf den Wartauer Sagen- und Geschichtsweg und kommt an der Ruine der Prochna Burg vorbei. Wer diese Burg vor etwa 800 Jahren gebaut hat und warum sie nach rund 100 Jahren wieder verlassen wurde, bleibt ein Geheimnis.

5. Gretschins, 602. Im Weiler Gretschins den Wegweisern Richtung Oberschan folgen. Oberhalb des Friedhofs öffnet sich ein schöner Blick auf die Ruine Wartau und den dahinterliegenden Triesenberg.

6. Gapluom, 597. Auf der Via Alpina geht‘s in die Senke von Tobel hinunter und anschliessend zum Weiler Malans hinauf.

7. Malans, 620. Den Weiler südwärts Richtung Sargans verlassen. Nach 200 Metern verlässt der Wanderweg die Strasse rechterhand und führt ansteigend Richtung Wald.

8. Lafadarsch, 875. Richtung Hotel Alvier führt die Route auf der Flurstrasse durchs Alpgebiet.

9. Kurhaus Alvier, 960. Die Route führt unter der Seilbahn durch und erreicht kurz darauf den höchsten Punkt der Wanderung. Wer einkehren will, macht einen Abstecher zum drei Minuten weiter oben gelegenen Hotel Alvier. Der Abstieg beginnt bei der grossen Werbetafel für das Restaurant Maiensäss. Hier dem Wegweiser Richtung Oberschan folgen.

10. Kreuzweg, 875. Rechts Richtung Oberschan Post abbiegen. Beim Berggasthaus Aufstieg die Richtung Oberschan/Weite wählen, es geht weiterhin abwärts. Bei den ersten Häusern Oberschans links halten. An der Talstation der Seilbahn und am Restaurant Mühle vorbei erreichen wir den Dorfkern.

11. Oberschan, 668. Das Dorf nordwärts Richtung Valschnära verlassen.

12. Schaner Riet, 683. Die Route führt rechterhand Richtung Valschnära über eine kleine Geländerippe und tangiert das Getschinser Riet an seinem nördlichen Ende.

13. Valschnära, 642. Der Weg zweigt rechts ab und führt durchs wildromantische Geissbergtobel nach Sevelen hinunter. Bei den ersten Häusern von Sevelen schliesst sich die Rundwanderung. Über den Dorfplatz zum Ausgangspunkt am Bahnhof Sevelen zurückkehren.



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