Mogelsberg–Haselgrund–Ebersol–Spitzbad–Strickwald–Wilketshöchi– Gerensattel–Oberberg–Brunnadern

Streifzug durch die Neckertaler Hügellandschaft

Vom Bahnhof Mogelsberg führt der Weg über Wiesen und durch Wälder in Richtung Ebersol Ost. Auf dem Weg laden viele verschiedene Ruhebänke zum Verweilen ein – auch solche der spezielleren Art.
21. April 2016, 10:48
Von Ebersol steigt der Weg langsam, aber stetig an und führt an der Ruine der Burg Salen vorbei in Richtung Wilkethöchi. Letztere bildet den höchsten Punkt der Tour. Auf der Wilkethöchi auf 1172 Metern über Meer geniesst der Wanderer eine prächtige Aussicht. Bei guter Sicht sind sogar die Berner Alpen zu erkennen. Vom Gipfel an führt der Weg zunächst flach über den Grat, danach steil abfallend hinunter nach Brunnadern. (ruf)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bahnhof Mogelsberg
Wanderzeit: 3 1⁄2 Stunden
Weglänge: 10,5 km
Gesamtaufstieg: 649 m
Gesamtabstieg: 721 m
Ausrüstung: solides Schuhwerk, der Weg ist nicht kinderwagentauglich
Gaststätten: Verschiedene Restaurants und Gasthäuser in Mogelsberg und Brunnadern, Alp Wimpfel, 07922401 68, am Wochenende und an Feiertagen geöffnet
Parkplätze: Bahnhof Mogelsberg
Öffentlicher Verkehr: S-Bahn-Linie 4 oder 8 ab St.Gallen oder Wattwil
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1094 Degersheim
1 Die Wanderung beginnt beim Bahnhof Mogelsberg auf 714 Metern über Meer. Einige Parkplätze sind dort vorhanden. Der Weg führt die Hauptstrasse entlang bergauf in Richtung Mogelsberg Dorf/Ebersol.
 
2 An der Aeschstrasse, einige hundert Meter nach dem Bahnhof, zweigt der Weg nach links in Richtung Unterschönenwies/Degersheim ab. Nun führt der Weg flach an Bauernhöfen vorbei. Nach einigen Metern, bei einer Ruhebank am Waldrand, biegen wir rechts auf einen Feldweg ab. Wir folgen ihm bis zur nächsten Gabelung. Dort biegen wir nach rechts ab. Nun führt ein schmalerer Weg relativ steil bergauf. Auf diesem Weg kommen wir nicht direkt im Dorfkern Mogelsbergs vorbei. Wer jedoch Hunger und Durst hat, kann, statt in die Aeschstrasse einzubiegen, der Hauptstrasse weiter folgen. Im Zentrum finden sich einige Restaurants. Beide Wege kommen südlich von Mogelsberg wieder zusammen.

3 Wir erreichen den Waldrand und gehen nach links. In der Nähe des Waldrands befindet sich die Feuerstelle «Steinwäldli». Wir biegen links auf die Teerstrasse ein und folgen ihr bis zum nächsten Bauernhaus. Nun sind wir auf dem «Neckiweg» und gehen in Richtung Ebersol Ost wiederum nach links weiter. Wir verlassen die befestigte Strasse und gehen über Wiesen und durch den Wald. Auf dem Weg bieten sich verschiedene Gelegenheiten, sich auf Ruhebänken auszuruhen und die Aussicht auf die Hügellandschaft und abgelegene Höfe zu geniessen.
 
4 Nach einem relativ steilen Wegstück entlang des Waldrandes erreichen wir den Osten des Dorfes Ebersol. Auf der Teerstrasse gehen wir nach rechts, um einige Meter später nach links in Richtung Gerensattel abzubiegen. Jetzt geht es wieder bergauf. Beim Zurückschauen erkennen wir das Dörfchen Ebersol. Noch immer blicken wir auf grüne Hügel, Wälder und einsame Höfe.
 
5 Der Strasse folgend erreichen wir die Liegenschaft Salen. Auf dem Weg liegt die Ruine der Burg Salen. Auf einer Tafel ist ihr genauer Standort erklärt. Beim Bauernhaus folgen wir der Strasse zwischen Haus und Stall.
 
6 Wir erreichen das Spitzbad. Dort haben früher Holzzuber zum Baden gestanden. Wegen des aus der Tiefe geschöpften, schwefelhaltigen Wassers kamen Gäste von weit her zur Kur nach Ebersol. Einige Meter oberhalb des Spitzbades befindet sich ein alter Stall. Dort biegen wir nach links ab. Der Weg ist von jungen Bäumen gesäumt. Bald führt der Feldweg in den Wald. Beim nächsten Wegweiser biegen wir nach rechts auf einen schmalen Pfad ab. Bald erreichen wir eine Waldstrasse. Wir biegen nach rechts ab und folgen dem Weg, bis wir den Grat der Wilket erreichen. Wir gehen nach links und gelangen nach etwa fünf Minuten zur Wilkethöchi.
 
7 Auf der Wilkethöchi, auf 1172 Metern über Meer, bietet sich ein prächtiges Panorama. Bei guter, klarer Sicht sind sogar die Berner Alpen zu sehen. Eine Panoramatafel zeigt, welche Berggipfel sich am Horizont erheben. Im unter der Panoramatafel montierten Briefkasten findet der Besucher einen Feldstecher.
 
8 Wir folgen den Grat entlang zurück in Richtung Gerensattel/ Brunnadern. Abwechselnd gehen wir über Wiesen oder durch den Wald. Vielleicht entdeckt der Wanderer Spuren von Hirschen oder Rehen. Kurz nach dem Gerensattel bietet sich die Gelegenheit, nach rechts zur Alp Wimpfel abzubiegen. Das Alprestaurant ist an den Wochenenden geöffnet. Wir erreichen den Oberberg.
 
9 Nach einem steilen Abstieg erreichen wir Brunnadern. Wir spazieren durchs Dorf zum Bahnhof. Der Zug bringt uns wieder zum Mogelsberger Bahnhof zurück.
 
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