Tufertschwil–Rimensberg–Winzenberg–Sägentobel–Tufertschwil

Rundwanderung mit Ausblick und Abstieg

Start und Ziel der Rundwanderung ist das Dorf Tufertschwil. Der Fussmarsch beginnt mit einem Aufstieg dem Windrädliweg entlang zum Winzenberg. Dort wird die Ausdauer auf halber Strecke mit einem prächtigen Panorama belohnt.
18. Februar 2015, 14:49
Der Blick tut sich auf über verschneite Wiesen und Ebenen bis hin zum Alpstein. Die zackigen Gipfel der Churfirsten skizzieren den Horizont; daneben thront mächtig der Säntis. Nach diesem Höhepunkt der Wanderung beginnt der teils steile Abstieg in die Tiefen des Sägentobels. Am Rande des schmalen Trampelpfads, der schliesslich zurück zum Ausgangspunkt führt, fällt der Waldboden jäh ab. (nh)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Tufertschwil
Wanderzeit: 1,5 Stunden
Weglänge: 5 km
Gesamtaufstieg: 272 m
Gesamtabstieg:  272 m
Ausrüstung: Schuhwerk mit Profil
Gaststätten: Tufertschwil, Hotel Landgasthof Rössli, 071 932 01 00 Winzenberg, Restaurant Frohe Aussicht, 071 931 12 38
Parkplätze: Tufertschwil
Öffentlicher Verkehr: Postauto, Haltestelle Lütisburg Dorf, Linie 767, 768
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1094 Degersheim
 
1 Die Rundwanderung zum Winzenberg beginnt im Örtchen Tufertschwil, wo beim Landgasthof genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.
 
2 Für all jene, die mit dem öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs sind, beginnt die Strecke bereits in Lütisburg. Von Flawil und Ganterschwil verkehren Postautos zur Haltestelle Lütisburg Dorf. Von dort ist der Wanderweg nach Tufertschwil markiert. Die Strecke nimmt circa 35 Minuten in Anspruch.

3 Die Route führt an alten Holzhäusern vorbei entlang der Bergstrasse durch das Dorf Tufertschwil, an dessen Ende die Strasse eine Kurve macht. Nach wenigen Metern zweigt ein kleiner Weg ab. Wir folgen dem Windrädliweg in Richtung Winzenberg.
 
4 Nun führt der Trampelpfad den Hügel hinauf in den Wald hinein. Ein letzter Blick zurück zeigt die Holzhäuschen von Tufertschwil von oben.
 
5 Hinter den Bäumen wartet der Weiler Rimensberg. Die Strecke führt nicht der Strasse entlang, sondern an Stall und Bauernhaus vorbei geradeaus.
 
6 Der Aufstieg hält an. Über dem Weiler führt der Pfad über eine Kuppe, wo sich der Blick bereits ein erstes Mal bis zum Alpstein öffnet. In der Ferne erheben sich die Churfirsten, daneben thront der Säntis.
 
7 Auf die schneebedeckte Wiese folgt ein kleines Wäldchen, bevor der Weg, vorbei an einem Gehege mit Ponies, in die Strasse mündet. Die letzten Meter bis zum Winzenberg führen über Asphalt.
 
8 Auf halber Strecke am Fusse des Winzenbergs lädt das Restaurant Frohe Aussicht zu einer Verschnaufpause ein. Käseliebhaber können sich im Chäslädeli gleich gegenüber mit Milchprodukten eindecken.
 
9 Zum Aussichtspunkt führt der Weg am Restaurant vorbei den Hügel hinauf. Nach fünf Minuten ist der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Und damit auch der Höhepunkt, denn auf dem Winzenberg erstreckt sich der Blick rundherum bis zum Alpstein. Auf die andere Seite versinkt das Fürstenland im Nebelmeer.

10 Unter den fünf Linden, die den Winzenberg überragen, warten Sitzbänke, um die Aussicht auf sich wirken zu lassen.
 
11 Auf den Aufstieg zum Aussichtspunkt folgt nun der Abstieg in die Tiefen des Sägentobels. Unter dem Restaurant trennen sich die Wege direkt nach Tufertschwil oder hinunter ins Sägentobel. Beide Routen sind mit gelben Wanderwegweiser markiert. Wer von einem steilen Abstieg absieht, gelangt auf demselben Weg zurück zum Ausgangspunkt.
 
12 Alle anderen müssen nun Trittsicherheit beweisen. Der Weg fällt steil ab hinunter im Tobel. Durch den Wald führt der Trampelpfad über Bächlein und Brücken in Richtung Tufertschwil. Hinter einem Geländer, das den Weg gegen unten abgrenzt, fällt der Hang steil ab. Am steinigen Gefälle haben sich dicke Eisskulpturen gebildet, die das Tobel in eine mystische Stimmung tauchen.
 
13 Nun steigt der Weg wieder leicht an. Der Wegweiser zeigt die Richtung an, einen sonnigen Waldrand entlang zurück zum Ausgangspunkt nach Tufertschwil.
 
14 Für all jene, die die Heimreise mit dem öffentlichen Verkehrsmittel antreten, führt die Strecke zurück nach Lütisburg Dorf, wo sie per Postauto nach Ganterschwil und Flawil gelangen.
 
15 Der Rundweg von Tufertschwil zum Winzenberg und zurück lockt im Winter durch das Panorama über verschneite Ebenen. Er lohnt sich jedoch auch in der wärmeren Jahreszeit. Ab Mitte März säumen Windräder den Weg. Die handgemachten Windräder stellen verschiedene Berufe dar und sind nicht nur für Kinder eine willkommene Abwechslung.
 
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