Bischofszell–Letten–Kobesenmühle–Niederbüren–Chatzensteig– Bischofszell

Rundwanderung entlang der Thur

Die Rundwanderung führt von der barocken Bischofszeller Altstadt entlang der Thur nach Niederbüren und auf der anderen Uferseite zurück. Ausgangspunkt ist die älteste erhaltene Brücke des Kantons, die «Krumme Brücke». In einer Wellenlinie überwindet sie den Fluss.
30. September 2015, 16:36
Ein Trampelpfad führt anschliessend dem Ufer entlang, bevor der Weg in Richtung Kobesenmühle ansteigt. Die Mühle, in der einst das Künstlerehepaar Wilhelm und Klara Lehmann wirkte, markiert die Halbzeit der Wanderung. Vorbei am Golfplatz Niederbüren führt der Weg anschliessend entlang von Thur und Sitter zurück zum Anfang. Immer wieder laden Raststätten zum Verweilen ein.

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bischofszell
Wanderzeit: 3 Stunden
Weglänge: 11,6 km
Gesamtaufstieg: 211 m
Gesamtabstieg: 211 m
Ausrüstung: Trekkingschuhe, die Wanderung kann nicht mit Kinderwagen begangen werden.
Gaststätten: Altstadt Bischofszell
Parkplätze: Bahnhof Bischofszell Stadt
Öffentlicher Verkehr: Regionalzüge in Richtung Gossau und Weinfelden, Linien S5 und S55, Bus in Richtung Amriswil, Linie 943 , Bus nach Uzwil, Linie 740
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1074 Bischofszell
1 Die Rundwanderung entlang der Thur beginnt am Bischofszeller Bahnhof Stadt. Von hier fahren Züge nach Gossau und Weinfelden und Busse nach Uzwil oder Amriswil.
 
2 Der Wanderweg führt durch das barocke Altstädtchen zur Alten Thurbrücke. Ein Wegweiser zeigt die Richtung an.

3 Die historische Brücke wird wegen ihrer ungeraden Linie auch die «Krumme Brücke» genannt. Da die Nagelfluhfelsen, auf denen die Brücke steht, nicht gerade angeordnet sind, führt die Brücke in Schlangenlinien über den Fluss. Das Bauwerk wurde 1487 in Betrieb genommen. Mit 116 Metern ist sie die längste noch erhaltene Natursteinbrücke der Schweiz aus dem Mittelalter.
 
4 Anschliessend zweigt der Weg links ab. Ein Trampelpfad führt auf einer grünen Wiese entlang der Thur in Richtung Letten.
 
5 Immer wieder führen schmale Pfade hinunter auf die Kiesbänke des Thurufers. Sie sind zuweilen auch mit Raststätten bestückt.
 
6 Die Route durchquert das Untere Ghögg, ein nationales Auenschutzgebiet.
 
7 Nun ist der Trampelpfad zu Ende. Der Weg führt über eine steile Treppe zu einem Bauernhof auf einer kleinen Hochebene. Sie gibt den Blick frei auf die Bischofszeller Altstadt, die wir längst hinter uns gelassen haben.
 
8 Dort schwenkt der Wanderweg links ab und führt fortan dem Waldrand entlang.
 
9 Bei der nächsten Abzweigung folgen wird dem Wanderwegweiser in Richtung Niederhelfenschwil.
 
10 Für wenige hundert Meter führt der Weg über eine asphaltierte Strasse, bevor wir dem Wegweiser folgend links in ein kleines Waldstück einbiegen. Nun befinden wir uns wieder unmittelbar am Ufer der Thur.
 
11 Wir bleiben auf dem Wanderweg in Richtung Kobesenmühle und Niederbüren. Nun folgt ein kurzer Aufstieg zum Weiler «Letten ». Nach einem Bänkli führt der Weg links weg in Richtung «Müli». Auf der Anhöhe bietet sich ein wunderschönes Panorama. Der Blick schweift über das Dorf Niederbüren bis hin zum Alpstein, der über der Ebene thront.
 
12 Die Wanderroute führt weiter an einem wunderschönen Riegelhaus aus dem Jahr 1873 vorbei. Nun steigt der Kiesweg erneut leicht an, bevor er in einen Trampelpfad übergeht. Der Waldrand auf der einen, der Golfplatz auf der anderen Seite steuern wir über eine Wiese auf die Kobesenmühle zu.
 
13 Wir passieren zwei Wegtore, bevor wir die historische Siedlung erreichen. Dazu gehört ein Wohnhaus aus dem Jahre 1690, ein Mühlenanbau, der rund 70 Jahre später errichtet wurde, ein Riegelhaus und die sogenannte «Schreiner- Budig». Hier, auf rund 500 Metern über Meer wirkte Anfang des 20. Jahrhundert der Künstler Wilhelm Lehmann zusammen mit seiner Frau Klara. In der Abgeschiedenheit der Mühle fertigte der kritische Denker und eigenwillige Künstler zahlreiche Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen, Möbel und Holzschnitte.
 
14 Wir steigen ab, am Golfplatz vorbei in Richtung Niederbüren, und überqueren die Thur. Auf der anderen Seite folgen wir dem Wegweiser in Richtung Bischofszell.
 
15 Nach einer alte Holzbrücke verläuft der Kiesweg schnurgerade durch den Wald. Eine steile Treppe führt anschliessend auf eine Anhöhe.
 
16 Wir passieren die Kantonsgrenze zwischen St.Gallen und Thurgau und erreichen schliesslich den Weiler «Chatzensteig».
 
17 Nun führt ein schmaler Pfad entlang der Sitter zurück zur Alten Thurbrücke.
 
18 Durch die Altstadt gelangen wir zurück zum Bahnhof. Im Städtchen laden zahlreiche Restaurants und Cafés zum Verschnaufen ein.
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