Eschenz–Klingenzell–Mammern–Ruine Neuburg–Steckborn

Panoramawanderung über dem Untersee

Die Wanderung startet am Eschenzer Bahnhof und führt den Markierungen entlang hinauf nach Klingenzell. Dort befindet sich ein Restaurant und ein Wallfahrtskirche. Links von der Kirche führt eine Strasse zum Aussichtspunkt Hochwacht.
03. Februar 2016, 15:13
Von dort geht es wieder zurück zur Kirche, wo man rechts nach Mammern abbiegt. Entlang eines Kreuzweges läuft man durch den Wald und erreicht eine halbe Stunde später Mammern. Man folgt der Hauptstrasse nach rechts bis zum Dorfausgang und nimmt anschliessend den längeren Weg an der Ruine Neuburg vorbei nach Steckborn. Die Wanderung ist für alle Jahreszeiten geeignet. (don)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Eschenz, Bahnhof / Steckborn
Wanderzeit: 3 1⁄2 Stunden
Weglänge: 13 km
Gesamtaufstieg: 410 m
Gesamtabstieg: 424 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, nicht für Kinderwagen geeignet
Gaststätten: Klingenzellerhof, Tel. 0527412452, Montag und Dienstag Ruhetag; Gasthaus zum Hecht, 0527412463, Mittwoch und Donnerstag Ruhetag; verschiedene Restaurants in Steckborn
Parkplätze: Bahnhof Eschenz
Öffentlicher Verkehr: S8 ab St.Gallen
Kartenmaterial: Landeskarte, Blatt 1033 Steckborn und 1053 Frauenfeld; 1:25000
1 Startpunkt der Wanderung ist der Eschenzer Bahnhof. Hinter dem Bahnhofhäuschen geht es aufwärts dem Wanderweg entlang. Die gelben Markierungen weisen den Weg zum ersten Etappenziel, Klingenzell.
 
2 Nach circa 30 Minuten kommt man am Schloss Freudenfels vorbei, das 1704/05 von Johann Dobler- Hohentwiel erbaut wurde. Von dort sind es nur noch zehn Minuten, bevor man bereits Klingenzell und seine berühmte Wallfahrtskirche erreicht. Im «Klingenzellerhof» unmittelbar neben der barocken Kirche kann man sich ein erstes Mal stärken. Die Gaststätte bietet gutbürgerliche Speisen und ein angenehmes Ambiente und ist von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.

3 Wer links von der Kirche ein Stück nach oben läuft, erreicht in zehn Minuten einen kleinen Waldabschnitt. Unmittelbar vor diesem biegt man links ab und gelangt zu einem alten Bunker, der den wohl schönsten Blick auf den Untersee offenbart. Auf der Hochwacht, so wird die Stelle genannt, hat es eine Feuerstelle, die sich vor allem im Sommer grosser Beliebtheit erfreut.
 
4 Von der Hochwacht läuft man zurück zur Kirche und folgt dann dem Wegweiser hinunter Richtung Mammern. Der Kreuzweg führt durch den Wald an einer Lourdesgrotte vorbei. Kaum hat man den Wald verlassen, erscheinen schon die Hausdächer von Mammern im Blickfeld. Vorbei an Apfelplantagen, überquert man die Bahngleise und läuft direkt an das Gasthaus «Zum Hecht» heran. Passend zum Namen werden hier frische Fische aus dem Bodensee serviert. Sehr empfehlenswert ist der gebratene Hecht.
 
5 Gut gestärkt geht die Wanderung weiter Richtung Steckborn. Hierbei ist es möglich, entweder dem Seeufer entlang zu wandern (circa 75 Minuten) oder am Südende von Mammern dem Waldrand in östlicher Richtung zu folgen (circa 135 Minuten). Die zweite Route ist eher zu empfehlen, da es vor allem im Sommer zahlreiche Touristen entlang des Seeufers hat. Nach halbstündigem Marsch kommt man an der Ruine Neuburg vorbei. Sie war 1270 vom Freiherrn Ulrich III. von Altenklingen erbaut worden. Ab 1319 war sie als Lehnsgut des Klosters St.Gallen in wechselndem Besitz. 1690 erwarb sie das Kloster Rheinau. Die Höhenburg wurde jedoch 1745 abgebrochen. Heute sind noch ausgedehnte Ruinen mit Resten der grossen Ringmauer zu sehen. Feuerstellen laden hier zum Verweilen ein.
 
6 Schliesslich geht es wieder hinunter nach Glarisegg. Dort führt der Weg ein Stück weit der Hauptstrasse entlang, ehe man bereits Steckborn erreicht. Auf der linken Seite lädt die Badi im Sommer zum Sprung ins kühle Nass. Für Wasserliebhaber eignet sich aber auch das öffentlich zugängliche Areal des ehemaligen Klosters Feldbach. Es befindet sich nur ein paar hundert Meter weiter am Seeufer. An einem schönen Sommertag ist die Feldbachwiese jeweils rammelvoll. In dieser Zeit gibt es zudem einen kleinen Imbiss, ein Beachvolleyballfeld sowie eine grosse Wiese für sportliche Aktivitäten.
 
7 Vom Feldbach läuft man wieder hinauf auf die Hauptstrasse. Dieser folgt man weiter Richtung Westen. Rechts zweigt eine Strasse Richtung Bahnhof ab. Anstatt den nächsten Zug zu nehmen, sollte man jedoch noch das Steckborner Städtchen besichtigen. Dazu folgt man der Hauptstrasse bis zum Kreisel, überquert diesen – und schon ist man im Herzen Steckborns. Zurück zum Bahnhof gelangt man wiederum über den Kreisel. Bei diesem läuft man ein Stück nach oben und biegt vor dem Bahnübergang rechts ab. Ab Steckborn fährt alle 30 Minuten ein Zug nach Eschenz oder nach St.Gallen. (don)

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