Buchs – Werdenberg – Montaschin – Schachen – Runggels – Buchs

Kleinste Stadt der Schweiz am Fuss des Buchserbergs

19. Oktober 2011, 19:16
Werdenberg gilt als die kleinste Stadt der Schweiz, da den Bewohnern der 34 Häuser im Burgstädtchen im Mittelalter Stadtrechte eingeräumt worden waren. Die aus dem 14. Jahrhundert stammenden Holzhäuser bilden ein malerisches Ensemble, und der Wanderer sieht sich flugs ins Mittelalter zurückversetzt. Durch die engen Gassen führt der Weg steil zum Schloss empor, wo sich der Blick über Werdenberger See und Buchs öffnet. Die Route führt ein wackeres Stück weiter den Buchserberg empor. Die Mühen des Aufstiegs werden in Montaschin mit einem Weitblick ins Werdenbergische und ins Fürstentum Liechtenstein entschädigt.


 




















Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Buchs, Bahnhof

Wanderzeit: 2 ½ Stunden

Weglänge: 8 km

Gesamtaufstieg: 380 m

Gesamtabstieg: 380 m

Ausrüstung: Wanderschuhe

Gaststätten: In Werdenberg und Buchs; Restaurant Montaschin, 081 771 31 58

Parkplätze: In der Rondelle beim Bahnhof Buchs

Öffentlicher Verkehr: Mit den SBB nach Buchs

Kartenmaterial: Wanderkarte 1:25 000 Werdenberg-Alvier; Landeskarte 1:25 000 Blatt 1135 Buchs


1. Buchs, Bahnhof, 447. Beim Hauptwegweiser beim Bahnhof die Richtung Rathaus Buchs/ Werdenberg wählen und der Bahnhofstrasse folgen.

2. Rathausplatz, 451. Der Weg führt weiter Richtung Werdenberg. Nach 100 Metern rechts Richtung Kirche abbiegen. Geschichtlich interessierte Wanderer finden auf zahlreichen Informationstafeln des «Kulturwegs Buchs» Wissenswertes zu historischen Gebäuden.

3. Moosweg, 451. Rechts auf den Moosweg einschwenken. In der Mooshalde rechts halten Richtung Werdenberg/Grabs. Der Wanderweg führt über den Marktweg und den Marktplatz zum Werdenberger See. Dieser wird im Uhrzeigersinn umrundet, und der Wanderweg führt durch den historischen Kern des Städtchens Werdenberg zum Schloss empor. Den Schlosshof westwärts verlassen.
Um 1228 bauten die Montforter in Werdenberg eine Burg, die sie später zu einem Schloss umbauten. Nach zahlreichen Besitzerwechseln kaufte 1835 die Familie Hilty das Schloss und baute es zu einem privaten Wohnsitz aus. Frida Hilty, die letzte Bewohnerin, schenkte es im Jahre 1956 dem Kanton St. Gallen. Heute ist das Schloss Museum und Kunst- und Kulturstätte.

4. Egeten, 495. Der Wegweiser zeigt in Richtung Untergatter/Grabs. Beim nächsten Wegweiser Richtung Grabs geradeaus auf der Egetenstrasse weitergehen.

5. Rühi, 536. Der Weg zweigt links Richtung Montaschin ab und beginnt am Waldrand entlang anzusteigen. Beim Bauerngut Montaschin geniesst man von dem dazugehörenden Restaurant eine schöne Aussicht auf das Werdenberg.

6. Montaschin, 650. Beim Wegweiser mitten im Wald die Richtung Rhynerhus/Unt. Tobelbrugg wählen und auf dem Waldweg weiter bergwärtssteigen. Wegen Steinschlags ist der Weg durch die Deponie Buchserberg gesperrt. Die Route führt auf einem Waldweg am oberen Rand der Deponie entlang.
Bis 1982 diente der Buchserberg zur Gesteinsgewinnung. Nach der Stilllegung des Steinbruchs übernahm der Verein für Abfallentsorgung Buchs das Areal, um Kehrichtschlacke zu deponieren. Die aufgefüllten Zonen der Deponie werden fortlaufend revitalisiert, damit nach Abschluss der Deponierung eine naturnahe Landschaft zurückbleibt.

Schachen, 760. Der Weg zweigt links ab und führt Richtung Buchs Marktplatz bergab.

8. Pottinelli-Rank, 588. Es geht geradeaus Richtung Runggels/Buchs Bahnhof weiter talwärts.

9. Hinter Runggels, 501. Dem Wegweiser Buchs Bahnhof folgen. Bald sind auf dem Fallengässli die ersten Häuser erreicht, und der Nebenbachweg führt in die Ortsmitte.

2. Rathausplatz, 451. Hier schliesst sich die Rundwanderung, und über die Bahnhofstrasse geht’s zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung am Bahnhof Buchs.


   
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