Kirchberg – Hof – Hueb – Gähwil – St.Iddaburg

In 135 Minuten zum besonderen Aussichtspunkt im Toggenburg

Die Wanderung führt von Kirchberg aus über Gähwil und dann hinauf zur Kirche St.Iddaburg. Ein Grossteil des Weges geht durch den Wald «Geiss».
10. August 2017, 10:54
Oben bei der St.Iddaburg kann man herrlichen Ausblick über den Bodensee geniessen. Die Wanderung ist gut an einem Sonntagnachmittag zu bewältigen, da sie nicht allzu lange dauert

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Kirchberg bis St. Iddaburg
Wanderzeit: ca. 2 Std. 15 Min.
Weglänge: 8 km
Gesamtaufstieg: 384 m
Gesamtabstieg: 156 m
Ausrüstung: Gutes Schuhe, Kinderwagen ungeeignet
Gaststätten: Gasthaus St.Iddaburg, Montag Ruhetag, Dienstag bis Samstag von 10 bis 22 Uhr geöffnet, sonntags und feiertags von 9 bis 21 Uhr geöffnet
Parkplätze: gegenüber vom Restaurant Toggenburgerhof in Kirchberg
Öffentlicher Verkehr: Anreise mit dem Bus bis zur Bushaltestelle Kirchberg SG, Post
Kartenmaterial: Schweizer Landeskarte 1:25000, Blatt 1093 Hörnli

1 Kirchberg Unsere Wanderung startet bei der Postfiliale in Kirchberg – mit viel zu langen, schwarzen Jeans bei praller Sonne. Gelbe Wanderschilder zeigen uns die Richtung an. Um zur St.Iddaburg zu gelangen, gibt es drei verschiedene Routen. Wir haben uns jedoch eine eigene zusammengestellt. Trotzdem gehen wir vorerst in dieselbe Richtung und biegen rechts auf die Dietschwilerstrasse ab. Auf dieser bleiben wir dann rund 10 Minuten, bevor wir links nach «Talbach» abbiegen. Der Boden ist noch immer geteert, das Strässchen aber kleiner geworden. Wir laufen dem Alpbach entlang – können ihn jedoch nur hören, nicht sehen. Zu unserer Rechten erblicken wir freilaufende Hühner. An Schalkhausen gehen wir geradewegs vorbei, so dass wir nach «Hof» gelangen.

2 Hof Von hier gehen wir weiter geradeaus. Der Weg wird nun etwas steil. Wir gehen zwischen Häusergruppen hindurch und gelangen bald auf ein Kiessträsschen. Der Weg führt in Richtung Wald, zu welchem wir schon bald gelangen. Das Kiessträsschen führt uns weiter in denWald hinein. Schatten – wie schön! Bei der ersten grösseren Abzweigung gehen wir weiter geradeaus. Der Weg ist noch immer ansteigend. Ergibt Sinn, wenn wir auf die St.Iddaburg hinauf wollen, die rund 230 Meter höher als Kirchberg liegt. Auch bei allen weiteren Abzweigungen gehen wir möglichst geradeaus und biegen nie ab. Des Öfteren kommen wir an Wegweisern mit der Aufschrift «St.Iddaburg» vorbei, deren Richtung wir stets brav folgen. Schliesslich gehen wir etwa 50 Minuten durch den ganzen Wald «Geiss» hindurch.

3 Hueb Nach dem Waldausgang gehen wir noch ein kurzes Stück geradeaus, bis wir auf der Oetwilerstrasse links abbiegen. Nach wenigen Metern biegen wir bei der nächsten Verzweigung wieder links ab und gehen Richtung Gähwil. Bei der nächsten Möglichkeit, noch bevor man das Dorf Gähwil erreicht, biegen wir rechts auf ein kleineres Weglein ab, das an einem Bauernhaus vorbei führt. Wir folgen der Bachtobelstrasse bis zur nächsten Verzweigung, wo wir erneut rechts abbiegen. Bald geht es von diesem Strässchen aus links ins Dorf Gähwil hinunter.

4 Gähwil Im Dorf angelangt biegen wir rechts auf die Hulfteggstrasse ein und gehen ein paar Minuten dieser entlang – den Hügel hinauf, wie sich versteht. Ausserhalb von Gähwil gelangen wir zu einem einzeln dastehenden Haus mit grauen Backsteinen. Vor diesem biegen wir rechts ab und gehen ein paar wenige Meter, bevor wir zu einem gelben Wegweiser kommenund links auf ein kleinesWeglein abbiegen. Zurück auf der nächsten geteerten Strasse «Sonnenbüel» gehen wir weiter rechts, um die Kurve und folgen der Strasse bis «Neuhus». Dort ist wieder der Wanderweg beschildert und wir biegen links auf diesen ab. Bald führt uns derWanderweg rechts weg auf die Strasse «Chalchtaren», auf welcher wir links abbiegen und ein paar Meter gehen. Zwischen hübschen Holzhäusern und Apfelbäumen versteckt zeigt uns einWegweiser die weitere Richtung an: rechts hinauf geht es. Dieser letzte Wegabschnitt führt uns schliesslich durch ein weiteres Waldstück zur St.Iddaburg hinauf.

5 St.Iddaburg Da steht sie nun endlich, nach mehr als zwei Stunden Wanderung, vor uns: die Kirche St.Iddaburg, Baubeginn 1933. Bei klarem Wetter bietet sich hier ein herrlicher Ausblick über den Bodensee. Daneben steht das Gasthaus, in welchem wir uns bei kaltem Getränk erholen. (mid)

 
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