Zweibrücken–Chastenloch–Gern–Vögelinsegg–Birt–Speicher

Immer weiter der Sonne entgegen

Die Wanderung beginnt auf rund 660 Meter an der Haltestelle Zweibrücken. Am höchsten Punkt sind wir auf 1060 Meter über Meer. Auf dem ersten Abschnitt führt uns die Goldach zum Restaurant Chastenloch.
11. November 2015, 16:49
Auf einer steilen Strasse geht es weiter bis in die Vögelinsegg, wo uns ein herrlicher Ausblick über den Bodensee erwartet. Weiter geht es ins Restaurant Besenbeiz im Speicher. Weiter durch den Wald erreichen wir in der Ebni eine Feuerstelle mit Alpsteinblick. Erst jetzt beginnt der Abstieg zum Bahnhof Speicher, begleitet von einem wunderschönen Alpsteinpanorama. Wer noch immer hungrig ist, kann sich im Dorf Speicher noch weiter verpflegen. (tn)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Zweibrücken/Speicher
Wanderzeit: Rund zwei Stunden
Weglänge: 7 km
Gesamtaufstieg: 468 m
Gesamtabstieg: 210 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Grillsachen
Gaststätten: Restaurant Chastenloch/ab 21. November Samstag und Sonntag offen, Restaurant Besenbeiz/Mittwoch bis Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 10 Uhr; erster und letzter Sonntag im Monat geschlossen
Parkplätze: Haltestelle Chastenloch/ Bahnhof Speicher
Öffentlicher Verkehr: Postautolinie 121, Trogenerbahn
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1095: Gais
1 Da die Wanderung teils über Wiesen und steile Waldwege führt, ist sie für Kinderwagen nicht geeignet. Wer sich nicht in den Restaurants verpflegen will, kann Brot, Käse und Wurst mitnehmen: Fast am Ende der Wanderung hat es eine Grillstelle mit einem herrlichen Ausblick auf den Alpstein. Am besten reist man mit dem öffentlichen Verkehr an. Es hat zwar sowohl am Start als auch am Ziel Parkplätze, Bus und Bahn fahren jedoch regelmässig. Obwohl die Wanderung in Zweibrücken beginnt, ist der eigentlich Startpunkt der Bahnhof in St.Gallen, dies weil wir von unserem Ziel mit der Trogenerbahn wieder nach St.Gallen fahren können. In Zweibrücken angekommen, gehen wir auf einem Schotterweg der Goldach entlang in Richtung Chastenloch. Nach rund zehn Minuten erreichen wir eine Holzbrücke, die wir aber nicht überqueren. Wir folgen dem Wegweiser und gehen weiter auf der linken Seite des Baches. An einer Felswand erreichen wir eine erste Sitzbank. Weiter geht es eine Holztreppe hinunter zu einem befestigten Holzsteg. Immer wieder lohnt es sich, kurz innezuhalten und die Natur auf sich wirken zu lassen. Gross verlaufen können wir uns nicht, da wir auf dem ersten Teil der Wanderung die Goldach immer wieder als Orientierung nutzen können. Wir folgen dem Wanderweg, bis wir schliesslich zum Restaurant Chastenloch kommen. Wichtig zu erwähnen ist, dass das Restaurant bis und mit 20. November geschlossen ist.
 
2 Nach einem möglichen Zwischenhalt überqueren wir zwei kleine Brücken. Nun beginnt die eigentliche Wanderung. Auf einem steilen Waldweg geht es den Berg hinauf. Dabei ist der Weg, vor allem in der Herbstzeit mal gut, mal weniger gut sichtbar. Nach rund 20 Minuten im Wald erreichen wir einen Wiesenweg. Wir gehen weiter, bis wir eine befestigte Strasse im Gern erreichen. Der Strasse entlang laden immer wieder Bänke zum Verweilen ein, um das Appenzellerland auf sich wirken zu lassen. Wir schreiten immer weiter den Hügel hinauf. Nach weiteren 20 Minuten erreichen wir Speicher. Dem Wegweiser folgend, gehen wir bis ins Kalabinth. Auf dem Howard- und Arthur-Eugster-Gedenkweg geht es auf die Vögelinsegg. Auch hier helfen uns immer wieder Wegweiser, damit wir den richtigen Weg nicht verlassen. Nach einem herrlichen Ausblick auf der Vögelinsegg auf den Bodensee müssen wir aufgrund einer Baustelle einen kleinen Umweg nehmen. Wir gehen der Hauptstrasse entlang, um dann eine Holztreppe in Richtung Birt hinaufzugehen. Wir gehen der Baustelle entlang und kommen unserem zweiten Restaurant auf der Wanderung immer näher. Wenn wir nach links schauen, sehen wir den Alpstein, auf der rechten Seite liegt der Bodensee. Nach rund 20 Minuten haben wir beinahe den höchsten Punkt und auch das letzte Restaurant erreicht. Im Winter ist die «Besenbeiz» ganz einfach mit dem Skilift von der Vögelinsegg aus erreichbar.

3 Vor dem Restaurant geht die Strasse weiter den Berg hinauf in einen Wald hinein. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Ebni. Nach zehn Minuten erreichen wir die Feuerstelle. Anschliessend gehen wir nach links die Treppe hinunter und folgen einem Wiesenweg zurück in Richtung Speicher. Es lohnt sich, immer wieder nach rechts zu schauen, wo sich fast der gesamte Alpstein präsentiert. An einem Bauernhaus vorbei kommen wir wieder auf eine Strasse, welcher wir bis ins Dorf folgen. Rechts an der Bäckerei vorbei kommen wir zum Ziel unserer Wanderung: dem Bahnhof Speicher. Von hier aus können wir die Trogenerbahn nehmen, die uns zu unserem Anfangspunkt bringt. (tn)
 

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