Wildhaus–Gamplüt–Alpli–Laui–Chüeboden–Unterwasser–Alt St.Johann

Im Obertoggenburg auf den Spurenvon SebastianKneipp

Egal ob in Wildhaus oder Alt St. Johann mit der Wanderung begonnen wird, Überraschungen birgt sie auf dem ganzen Weg. Startet man in Wildhaus, dann soll die erste Wegstrecke hinauf auf das Gamplüt unbedingt barfuss gewandert werden.
08. Juli 2015, 15:38
Der neue Natur-Barfuss-Kneippweg bietet nicht nur für die Füsse Überraschungen, sondern für sämtliche Sinnesorgane. Der Abstieg in Richtung Alt St. Johann führt den Wanderer über Alpweiden und Naturstrassen hinunter auf den Chüeboden und dann weiter zu den Thurwasserfälle in Unterwasser. Von dort aus folgt man dem Thurweg bis nach Alt St. Johann. Das Ziel ist der Kräutergarten. (csu)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Wildhaus, Panoramazentrum Gamplüt / Alt St. Johann
Wanderzeit: 3 Stunden 45 Minuten
Weglänge: 13,5 km
Gesamtaufstieg: 335 m
Gesamtabstieg: 542 m
Ausrüstung: gutes Schuhwerk
Gaststätten: Bergrestaurant Gamplüt 07199921 72, Forstbeizli in der Laui Chüeboden Unterwasser, Restaurant in der Badi Unterwasser
Parkplätze: In Wildhaus beim Mehrzweckgebäude Chuchitobel, in Alt St. Johann an mehreren Standorten
Öffentlicher Verkehr: Postauto auf der Churfirstenlinie von Buchs nach Nesslau, Linie 790
Kartenmaterial: Landeskarte Obertoggenburg-Alpstein 1:25000
 
1 Der neue Natur-Barfuss-Kneipp- Weg startet beim Panoramazentrum Gamplüt in Wildhaus. Der Beginn ist nicht zu übersehen. Bevor man loswandert, sollte man Schuhe und Socken ausziehen – es lohnt sich. Nur ein paar Schritte entfernt, geht man über einen neuerstellten Weg mit den unterschiedlichsten Beschaffenheiten. Weiter geht die Wanderung ein paar hundert Meter auf einer geteerten Strasse.
 
2 Der nächste Fixpunkt ist der Kneipp-Wegweiser auf der rechten Strassenseite. Ab dort geht man auf Natur pur. Bis hinauf auf das Gamplüt kommt man an fünf Kneipp-Stationen vorbei. An diesen erlebt man die eine oder andere Überraschung.

3 Hinter dem Restaurant Gamplüt kann man nach der Wanderung ein Armbad und einen Knieguss geniessen, ganz im Sinne des Pfarrers Sebastian Kneipp, Begründer der Kneipp-Methode. Die fünf Säulen sollen sich gegenseitig unterstützen und ergänzen, dies für ein besseres Wohlbefinden des Menschen. Die fünf Säulen sind: das Wasserheilverfahren, die Nutzung der pflanzlichen Wirkstoffe, eine ausgewogene vital- und faserstoffreiche Vollwerternährung und ein regelmässiges, leistungsangepasstes Beweglichkeits- und Ausdauertraining sowie eine ausgewogene Lebensordnung. Nach einem Aufenthalt auf dem Gamplüt – mit einer wunderbaren Aussicht auf die sieben Churfirsten – geht es talwärts Richtung Alpli/ Laui. Es empfiehlt sich nun, die Schuhe wieder anzuziehen, denn es folgt eine Naturstrasse. Auf dieser wandert man rund 30 Minuten talwärts.
 
4 Anschliessend gelangt man auf eine Teerstrasse, dort zweigt man links ab Richtung Alpli/Laui.
 
5 Unmittelbar nach einer steinernen Brücke, die über die Thur führt, erreicht man das Forstbeizli. Es lohnt sich vorgängig auf der Homepage – www.ssctoggen burg.ch – nachzuschauen, ob das Beizli geöffnet ist.
 
6 Nach knapp 500 Metern, biegt man links von der Strasse ins «Gässli» ein. Ein alter Weg in einer Gasse, welcher bei heissem Wetter dem Wanderer Schatten spendet.
 
7 Anschliessend wandert man rund 500 Meter links hinauf auf einer Teerstrasse.
 
8 Bevor der Weg rechts hinunter Richtung Unterwasser geht, liegt auf der rechten Seite die Fotogalerie «Bildremise». Der Fotograf hat sich dem Ablichten des lokalen Brauchtums sowie der Landschaftsfotografie verschrieben. Nun führt der Weg zuerst eine Naturstrasse hinunter, bevor man für ein kurzes Stück auf einem Wiesenweg wandert.
 
9 Beim nächsten Wegweiser muss man scharf links abbiegen. Dann rechts hinunter, vorbei am Gebäude «der Ort» – ein gemeinnütziges Zentrum, wo Menschen sich ganzheitlich in Bewusstsein und Spiritualität weiterentwickeln können.
 
10 Nachdem man im Talboden angelangt ist, befindet man sich im Chämmerlitobel in Unterwasser. Dort hört man – sofern genügend Wasser fliesst – das Donnern der Thurwasserfälle. Dieser Ort wird auch als Kraftort beschrieben. Es lohnt sich, die Höhlengalerie hinaufzusteigen. Von dort oben hat man einen imposanten Ausblick auf die Wasserfälle.
 
11 Anschliessend führt der Weg ins Dorf Unterwasser. Vorbei am grünen Coop-Gebäude. Man überquert die Hauptstrasse und gelangt zum geheizten Freibad in Unterwasser. Dort lohnt es sich, eine Pause einzulegen. Weiter führt der Weg vorbei an der Talstation der Iltiosbahn. Dann gelangt man auf den Thurweg. Dieser führt direkt zum Ziel nach Alt St. Johann.
 
12 Im Klostergarten der katholischen Kirche lohnt es sich, zu verweilen und auch den Kräuterladen zu besuchen. (csu)

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