Brunnadern–Oberberg–Gerensattel–Wilkethöchi–Kubelboden–Hönenschwil– Bergli–Fuchsacker–Degersheim

Im Kubelwald geht’s bei Bärlauch bergab

(Keystone)
Vom Bahnhof in Brunnadern führt der Weg über den Necker. Von dort geht es steil bergauf bis zum Oberberg und nach einer kurzen Verschnaufpause den Gerensattel hinauf. Belohnt wird dieser steile Anstieg mit der Aussicht von der Wilkethöchi aus.
27. April 2017, 07:47
Durch den Kubelwald führt der Weg hinab zum Kubelboden und über die Strasse nach Hönenschwil. Das Bergli ist der letzte Anstieg. Von da an geht es hinab nach Degersheim. Der Weg ist für den Kinderwagen nicht geeignet. (kbr)
 


 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Brunnadern und Degersheim
Wanderzeit: 4 Stunden
Weglänge: 12 km
Gesamtaufstieg: 725 m
Gesamtabstieg: 565 m
Ausrüstung: feste Schuhe
Gaststätten: Restaurant Bergli, 07137711 94; Restaurant Fuchsacker, 071371 1166
Parkplätze: Bahnhof Brunnadern
Öffentlicher Verkehr: S8 von St.Gallen bis Brunnadern, S8 von Degersheim nach St.Gallen
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1094 Degersheim
1 Brunnadern Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Brunnadern. Da es kein Rundweg ist, empfiehlt es sich, mit dem ÖV anzureisen. Vom Bahnhof geht es ein Stück rechts die Strasse entlang und dann links hinab zum Necker, der über die Holzbedeckte Brücke überquert wird. Von hier an führt der Weg steil bergauf. Der Anfang dieser Wanderung geht in die Waden, aber er lohnt sich. Denn oben angekommen, wird man mit einer herrlichen Sicht auf den Alpstein und die Churfirsten belohnt. Doch erst die Arbeit.
 
2 Oberberg Nachdem der Oberberg erklommen ist, geht es weiter über eine Weide bis zu einem Schopf. Hier nicht den Weg nach links nehmen, sondern steil bergauf zum
 
3 Gerensattel. Der Weg führt weiter durch einen Wald. Durch die Bäume hindurch ist bereits die schöne Aussicht zu erkennen. Den Wald säumen nun mehr und mehr Buchen bis zur Wilkethöchi hinauf.
 
4 Wilkethöchi Auf der Anhöhe gibt es eine Lichtung. Von dort kann der Blick über die hügelige Landschaft schweifen. Die Namen der Berge sind auf einer Tafel ausgewiesen. Nach dem Anstieg ist der Ausblick von der Bank aus nochmals schöner. Der Weg führt nun in den Kubelwald, wo es einen Grillplatz gibt. Er ist grosszügig angelegt und vor der Wilkethütte liegt Feuerholz. Die Hütte ist liebevoll eingerichtet und Wanderer können hier sogar Proviant kaufen: Süssigkeiten, Wasser und Bier. Es gibt auch einen Ofen.
 
5 Kubelboden Vom Grillplatz führt der Weg den Kubelwald hinab zum Kubelboden. Im Frühling riecht es hier nach Bärlauch, der über den Waldboden wuchert mit seinen grossen Blättern. Unten am Chubelboden angekommen, führt derWeg über die Degersheimerstrasse. Rechts liegt das Dorf Dicken. Der Weg führt links um eine Kurve, wo den Wanderer ein weiterer Grillplatz erwartet mit einer Hütte. Diese ist zwar deutlich kleiner als die Wilkethütte oben im Chubelwald, aber ebenfalls gemütlich eingerichtet. «Willkommen im Aeuel» steht an der Tür.
 
6 Hönenschwil Weiter geht es den Hügel hinab nach Hönenschwil. Links und rechts der Strasse stehen ein paar alte Bauernhäuser, schön in Stand gehalten, Blumen blühen in den Gärten. Vor einem Haus wehen eine Schweizer und eine amerikanische Fahne. Weiter oben an der Hönenschwilerstrasse liegt ein Büsi- und Papageienhof. Der Weg führt direkt an den Käfigen der Vögel vorbei. Einige krächzen den Wanderern zu.
 
7 Bergli Nach dem Büsi- und Papageienhof führt der Weg ein letztes Mal am Rand einer Wiese steil hinauf. Oben liegt das Bergrestaurant Bergli mit dem dazugehörenden Hof. Wer schon früher eine Pause einlegen will, kann dies weiter untenamBergli auf einer Bank am Wegrand. Es lohnt sich, hier zumindest kurz zu rasten und die Sicht auf die Wiesen, auf Hönenschwil und die hügelige Landschaft mit der Hochalp im Hintergrund zu geniessen.
 
8 Fuchsacker Der Weg führt weiter in Richtung Degersheim über Fuchsacker, wo sich das gleichnamige Bergrestaurant befindet.
 
9 Degersheim Vom Fuchsacker führt der Weg fast nur noch bergab und auf einer geteerten Strassen hinunter nach Degersheim - die letzte Etappe der Wanderung. Links steht ruhig der Skilift, vor einem liegt die Gemeinde. Der rote Kirchturm ist gut zu erkennen. Um eine Kurve herum und eine Strasse hinab führt derWeg weiter bis zum Bahnhof. Hier endet die Wanderung. Der Zug nach St.Gallen fährt regelmässig ab.

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