Martinsbrücke – Höhe – Spitze – Fünfländerblick – Mariaberg – Bahnhof Hafen, Rorschach

Hoch hinaus mit Blick auf den Bodensee

Die Wanderung führt von St.Gallen Martinsbrücke auf einem abwechslungsreichen Wanderweg durch Wiesen und Wälder. Entlöhnt wird man beim Fünfländerblick mit einem Ausblick über den Bodensee bis ans andere Ufer, in den Bregenzer Wald und in den Alpstein.
26. Juli 2017, 19:39
Beim Abstieg geniesst man den Blick auf den See, den man in Rorschach
von nahem bewundern kann . (lw)

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Martinsbrücke/Bahnhof Hafen, Rorschach
Wanderzeit: 4 Std.
Weglänge: 13,2 km
Gesamtaufstieg: 424 m
Gesamtabstieg: 601 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk,für Kinderwagen nicht geeignet
Gaststätten: Restaurant zur Höhe, Wirtschaft Rossbüchel, Diverse Einkehrmöglichkeiten in Rorschach
Parkplätze: Anfahrt mit ÖV
Öffentlicher Verkehr: Nach St.Gallen, Martinsbrücke ab St.Gallen Bahnhof mit Buslinie
120 nach Heiden Post oder Bus 242 Richtung Rheineck
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1075 Rorschach

1 Martinsbrücke  Die Wanderung beginnt bei St.Gallen Martinsbrücke. Am einfachsten erreicht man die Brücke mit dem öffentlichen Verkehr. Sowohl das Postauto 120 nach Heiden als auch die Linie 242 nach Rheineck halten dort. Von der Brücke aus sieht man auf die Goldach, die auf dem Ruppenpass entspringt und in den Bodensee mündet. Von Martinsbrücke folgt man den Wegweisern Richtung Fünfländerblick. Die ganze Wanderung zum Fünfländerblick ist ausgeschildert. Schnell ist man nicht mehr auf der Strasse, sondern im erholsamen Grünen. Der Weg führt an einem Hof vorbei. Im Sommer ist man froh über das Wegstück, dass danach im Wald zurückgelegt werden kann. Verlässt man den Wald, ist ein Teil der Strecke asphaltiert.Am Strassenrand wachsen blühende Sträucher, die von Schmetterlingen umschwärmt werden. Stets folgt man den Schildern, die den Weg zum Fünfländerblick weisen. Bald folgt wieder ein Waldstück, dass man durchquert. Sobald man genug Höhe gewonnen hat, lohnt sich ein Blick zurück in Richtung St.Gallen. Auf der ganzen Wanderroute gibt es Bauernhöfe, die von Hunden bewacht werden. Diese Höfe können grossräumig umgangen werden. Kurz vor der Eggersrieter Höhe hat es eine Feuerstelle mit Tisch und Bänken.

2 Höhe Weiter oben wird das Gelände etwas flacher. Schon hier erhascht man über den Baumkronen immer wieder einen Blick auf den Bodensee. Auf der Eggersrieter Höhe findet dieses Jahr bereits zum zehnten Mal das Musikfestival «Sur le Lac» statt. Auf der Eggersrieter Höhe ist auch die Wirtschaft Höchi, in der man sich verpflegen kann. Sie hat aber nicht jeden Tag geöffnet.

3 Spitze Kurz nach der Eggersrieter Höhe gibt es Bauernhöfe und einen Hofladen, in dem man selbstgemachte Konfitüren, Sirupe und Nusstorten kaufen kann.

 4 Fünfländerblick Kurz vor dem Fünfländerblick ist die Wirtschaft Rossbüchel. Auf der Terrasse hat man einen schönen Ausblick. Rund fünf Minuten später erreicht man den Fünfländerblick. Vom Fünfländerblick sieht man weit über den Bodensee, in den Bregenzer Wald und in den Alpstein. Auf der anderen Seite des Bodensees liegt Friedrichshafen und etwas nördlich davon die Stadt Tettnang, das Zentrumeines grossen Hopfenanbaugebietes. Beim Fünfländerblick hat es eine Grillstelle. Von dort aus gibt es verschiedene Abstiege nach Rorschach, die beim Mariaberg wieder zusammen treffen. Einer davon ist der Weg via Fronberg – Hüttenmoos, welcher abseits der Strassen verläuft.

5 Mariaberg Das ehemalige Kloster Mariaberg wurde 1487 bis 1489 von Abt Ulrich Rösch erbaut. Es wurde im Ringen zwischen der Stadt St. Gallen und dem Fürstabt kurz vor der Vollendung zerstört und später wieder aufgebaut. Das Gebäude wurde nie als Kloster genutzt. Der Kanton gründete das Lehrerseminar darin. Heute ist die Pädagogische Hochschule St.Gallen darin untergebracht. Das Gebäude kann während der Schulzeit besichtigt werden.

6 Bahnhof Hafen, Rorschach In Rorschach, direkt beim Hafen, kann man den Tag ausklingen lassen. Wem der Sinn nach Kunst und Kultur steht, der besucht das Museum im Kornhaus. Informieren kann man sich über die frühere Lebensweise am Bodensee und die Bedeutung der Besiedelung seit den Anfängen.Wer lieber eine Erfrischung will, ist in der Gelateria Bongusto richtig. Neben verschiedenen Sorten Glace sind auch Waffeln im Angebot. (lw)

 
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