Magdenau – Schauenberg – Bolten – Moosbad – Magdenau

Herbstwanderung im nordöstlichsten Toggenburg

02. November 2011, 17:29
Ausgangspunkt der Wanderung ist das idyllische Magdenau im nordöstlichsten Toggenburg mit seinem in einer Geländesenke gelegenen Zisterzienserinnen-Kloster aus dem 13. Jahrhundert. Die Route führt auf den Schauenberg, dessen Name Programm ist: Der Blick schweift den Hügeln des Hörnli-Vorlandes entlang über den Speer und die sieben Gipfel der Churfirsten bis hin zur markanten Kulisse des Alpsteins. Im Tobel des Jomerbachs sprudelt das Wasser munter dem Necker zu, und der Wanderer kommt ins Sinnieren, was es denn hier angesichts all der landschaftlichen Reize zu jammern gibt.


  










Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Magdenau

Wanderzeit: 3 ½ Stunden

Weglänge: 12,1 km

Gesamtaufstieg: 430 m

Gesamtabstieg: 430 m

Ausrüstung: Wanderschuhe

Gaststätten: Restaurant Klosterhof Rössli, Magdenau, 071 393 16 55; Restaurant Bolten, 071 374 12 18; Restaurant Moosbad, 071 393 15 73

Parkplätze: Beim Sportplatz in Magdenau

Öffentlicher Verkehr: Mit dem Postauto ab Flawil oder Degersheim bis Wolfertswil- Magdenau (Linie 75122)

Kartenmaterial: Wanderkarte 1:25 000 Wil-Wattwil; Landeskarte 1:25 000 Blatt 1094 Degersheim
 


1. Magdenau, 756. Beim Wegweiser die Richtung Schauenberg wählen. Der Wanderweg verläuft die ersten 800 Meter auf der Strasse.
Die Geschichte des Klosters Magdenau reicht ins 13. Jahrhundert zurück. Zum Frauenkloster des Zisterzienserordens gehören auch ausserhalb des Klostergevierts liegende Gebäude wie die Mühle, die Sägerei und das Gasthaus. Zusammen mit dem Schulhaus und dem Pfarrhaus bilden sie den Weiler Magdenau. Das heutige Gasthaus Rössli wurde 1792 erstellt, eine Besonderheit ist sein 1905 angebauter Festsaal.

2. Punkt 775. Beim Wegweiser der Richtung Winzenberg/Lütisburg folgen, nach 20 Metern biegt die Route rechts auf eine Flurstrasse ab.

3. Schauenberg, 848. Es geht geradeaus Richtung Winzenberg/Lütisburg weiter.

4. Unter Schauenberg, 845. Richtung Ober Schauenberg steigt die Route noch wenige Meter an.

5. Ober Schauenberg, 855. Der Wegweiser zeigt in Richtung Dieselbach/Nassen. Der Weg verläuft auf einem Wiesenpfad, um anschliessend im Wald gegen den Weiler Dieselbach abzufallen. Stets den Wanderwegmarkierungen folgen. In Dieselbach wird die Strasse überquert, und im Tobel des Jomerbachs wird der tiefste Punkt der Wanderung erreicht. Hier lohnt sich ein Abstecher entlang des Jomerbachs. Nach wenigen Schritten bachaufwärts ist man der Zivilisation entronnen und befindet sich inmitten eines Naturparadieses.

6. Punkt 738. Die Route macht eine Spitzkehre, den Wanderwegweiser mit der Aufschrift «Rundweg 3» beachten.

7. Bolten, 796. Ab hier bis Moosbad verläuft die Route nicht auf einem offiziellen Wanderweg, sie ist jedoch gleichwohl nicht zu verfehlen. Beim Restaurant Bolten links halten und der Autostrasse entlanggehen.

8. Buechholz, 816. Beim grossen Sandsteinbrunnen rechts abbiegen. Die Route führt durch den Bauernhof und steigt an. Beim nächsten Bauernhof vor dem grossen Ökonomiegebäude links halten. So kann der Hofplatz mit dem bellenden Kettenhund elegant umgangen werden.

9. Moosbad, 852. Unterhalb des Restaurants Moosbad sind zwei Wegweiser genau gleich mit «Magdenau/Flawil» beschriftet. Den nach rechts abgehenden Weg wählen und der Scheune entlang ohne Höhenverlust weiterwandern.

10. Wittenberg, 855. Der Weg macht eine Linkskurve, der Wegweiser zeigt Richtung Magdenau/Flawil.

11. Altenberg, 838. Beim Jomer-Brunnen im Altenberg entspringt der Jomerbach. Jomer lässt sich von Jammern herleiten, da im 19. Jahrhundert im hochgehenden Bach ein Mann und zwei Mädchen ertrunken sein sollen.
Bei der Wegkreuzung im Wald geradeaus Richtung Magdenau/Flawil/Uzwil weiterwandern. Die Route führt auf einer abfallenden Waldstrasse zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung in Magdenau.


    
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