Lütisburg Station – Grämigen – Feld –Mosnang – Bodenwald – Rachlis – Vorder Rachlis – Evasberg – Aufeld –Mosnang – Spilhusen- Lütisburg-Station

Es müssen nicht immer die höchsten Gipfel sein

Den markanten Gupf, der Rachlis oder die Schlosshöchi, welcher mit seinen grasbewachsenen Flanken von weitem aussieht wie die Haarkrause eines Mönches und südwestlich von Mosnang liegt, kann man jederzeit erklimmen.
05. Januar 2017, 14:24
Der Punkt bietet inmitten der Hügel des Alttoggenburgs eine perfekte Rundumsicht in alle vier Himmelsrichtungen: in die Niederungen, ins Mosliger Birg, zum Schnebelhorn oder ostwärts gen Alpstein. Es müssen nicht immer die Höchsten sein, um weit übers Land blicken zu können. (lim)

 


 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Lütisburg Station
Wanderzeit: 4 Std.
Weglänge: 15 km
Gesamtaufstieg: 430 m
Gesamtabstieg: 430 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk
Gaststätten: Restaurant Krone, Mosnang, Unterdorf 20. Restaurant Bären, Mosnang, Bärenwiese 1. Restaurant Hirschen, Mosnang, Kirchplatz 2. Restaurant Anker, Grämigen.
Parkplätze: Lütisburg Station
Öffentlicher Verkehr: S9, Thurbo, Halbstundentakt Wil–Wattwil
Kartenmaterial: 1:25000 Mittleres Toggenburg und Gasterland
1 Lütisburg Vom Bahnhof Lütisburg Station führt die Route leicht ansteigend auf einem Feldweg über weite Wiesen nach Grämigen. Rechts liegt ein kleines Naturschutzgebiet mit einemWeiher, einem Wasserfall und einem grossen Wildbienenhotel. Mitten im Weiler biegt man rechts ab, um dann das linke Strässchen aufsteigend zu wählen. Bald erreichtman den Waldrand entlang des Hammertobels und später ohne nennenswerte Höhenmeter den Punkt Feld.
 
2 Im Feld wird übrigens tief geflogen – dort befindet sich der Modellflugplatz der Modellfluggruppe Mosnang.
 
3 Auf einem betonierten Strässchen geht es am Alters und Pflegeheim Hofwis vorbei und später ein kurzes Stück entlang der Kantonsstrasse nach Mosnang hinein. Unterwegs passiert man die Trainingshallen des Seilziehclubs und entdeckt denWegweiser zur Radballhalle. Die Pfarrkirche lässt man links liegen, biegt vor dem Restaurant Hirschen nach rechts ab und gleich vor der Käserei Kaufmann wieder nach links. Von jetzt an geht es definitiv steil aufwärts.
 
4 Steil führt der Wanderweg in den Bodenwald. Halb oben öffnet sich der Wald und gibt die Sicht talaufwärts frei.Wermag, kann bei der Brätelstelle erstmals rasten. Der Wanderweg führt Richtung Rachlis wieder in den Wald hinein (die Abzweigung nach rechts nicht beachten), wird noch einen Zacken steiler und kann bei Nässe zu einem rutschigen Spektakel werden. Besser, man ist hier aufwärts statt abwärts unterwegs.
 
5 Ein Viehgatter entlässt einem ausdemWald und man kraxelt ein Wiesenbord hinauf. Ein Wegweiser führt ganz nach oben, zum Rachlis. Man passiert ein paar Büsche und setzt sich auf eine der Bänke bei der Brätelstelle mit Kreuz auf dem Gipfel. «Die Mosnanger hätten das Kreuz mit dem Kreuz», schrieb das Toggenburger Tagblatt im August 2012. Denn immer wieder rissen Stürme die Kreuze um. Im August 2012 wurde das jetzige Kreuz aufgerichtet. Es ist fast 13 Meter hoch. An hohen Feiertagen wird das Kreuz beleuchtet und ist auch in der Nacht weitherum zu sehen.
 
6 Von jetzt an wird der Weg geruhsam. Nach dem Gipfelrundumblick führt die Route zur Schlosshöchi via Vor der Rachlis und Evasberg ins Tal. Der Weg ist breit und mündet in ein Fahrsträsschen. Die lichten Föhrenbestände links und rechts des Weges auf der Kuppe bieten eine extensive Pflanzenvielfalt, und die Sicht geht weit nach Süden. Im Blickfeld die Churfirsten, der Säntis und der Speer.
 
7 Auf dem Teersträsschen erreicht man den Weiler Aufeld. Die Route biegt nach links und führt auf der Strasse wieder nach Mosnang hinein. Wer die Kirche vorhin links liegen gelassen hat, erhält nun für eine Besichtigung eine zweite Chance.
 
5 Ein Stück lang marschiert man auf dem gleichen Weg zurück. Passiert das Feld, biegt nach links ab und bleibt, statt rechts abwärts nach Grämigen zu gehen, auf dem Weg in der Höhe. Nachdem man eine kleine Kuppe überschritten hat, öffnet sich das Blickfeld nach Norden, und via Spilhusen erreicht man später den Weiler Altgonzenbach. Links befindet sich das Kinder-Dörfli, ein Sonderschulinternat, 1877 gegründet. Der Weg geht nach rechts durchs Wohngebiet und zurück bis zur Bahnstation Lütisburg. Die Route ist in der beschriebenen Variante nicht Kinderwagentauglich. (lim)
 

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