Steigbach – Leimensteig – Schlatt - Appenzell

Entspannt durchs hügelige Appenzellerland

Die Wanderung startet beim Bahnhof Steigbach. Von dort aus geht es durch die idyllische Landschaft aufwärts nach Leimensteig. Jetzt wird die Alpenkette mit dem Säntis sichtbar. Der Rucksack kann bei einem Bauernhof mit Käse oder Fleisch wiederaufgefüllt werden.
11. Mai 2016, 15:59
Hügelig geht es weiter bis nach Schlatt. Hier bietet sich erneut die Gelegenheit, kurz innezuhalten und das Alpenpanorama auf sich wirken zu lassen. Die letzte Etappe führt von Schlatt abwärts nach Appenzell. Der Weg führt an der Sitter entlang. Hier gibt es eine Feuerstelle direkt am Fluss, die sich für eine Rast eignet. Mit Kinderwagen ist die Wanderung nicht geeignet. (jor)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Steigbach, Appenzell
Wanderzeit: 2,5 Stunden
Weglänge: 8,6 km
Gesamtaufstieg: 347 m
Gesamtabstieg: 373 m
Ausrüstung: gutes Schuhwerk
Gaststätten: Leimensteig, Gasthaus Leimensteig, 0713332368, (Montag und Dienstag Ruhetag); Schlatt, Restaurant Bären, 07178714 13 (Dienstag und Mittwoch Ruhetag)
Parkplätze: In Steigbach und Appenzell vorhanden
Öffentlicher Verkehr: Mit der S22 von St.Gallen nach Steigbach und von Appenzell nach St.Gallen
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1095 Gais
1 Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof Steigbach. Am besten gelangt man mit der Appenzeller Bahn von St.Gallen oder Appenzell dorthin. Direkt beim Bahnhof steht der erste Wegweiser, der gleich Orientierung schafft: Es geht in Richtung Haslen/Appenzell. Die Wanderung führt zu Beginn flach über eine Strasse und schlängelt sich immer steiler aufwärts über eine Wiesenlandschaft. Schliesslich wird der Pfad schmaler und verschwindet ganz in einer Wiese. Dennoch bleibt der Weg wie auch auf der ganzen Wanderung gut ausgeschildert: In regelmässigen Abständen befinden sich Wegweiser entlang der Strecke. Wegen der teils schmalen Pfade ist die Wanderung hingegen nicht für Kinderwagen geeignet. Ausserdem wird gutes Schuhwerk empfohlen.
 
2 Schliesslich erreicht man die ersten Bauernhäuser in Leimensteig. Der Weg wird wieder flacher und breiter, er führt kurvig an Bauernhäusern vorbei. Hier gibt es einige Appenzeller Spezialitäten, etwa Fleisch und Käse, direkt ab Hof zu kaufen: Eine Gelegenheit, den Rucksack aufzufüllen. Kaum in Leimensteig angekommen, ist auch der Säntis ein stetiger Begleiter. Hier bietet sich auch die erste Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Leimensteig, das im Grünen liegt und über einen Spielplatz verfügt. Richtung Schlatt verläuft der Weg wieder bergab. Die Wanderung führt nun teilweise durch den Wald. Ein rotes Bänkli lädt zu einer Pause ein: In dieser ruhigen Umgebung lässt es sich gut entspannen und die Natur geniessen.

3 Kaum in Schlatt angekommen, zeigt sich der Alpstein erneut in seiner vollen Pracht. Das Restaurant Bären bietet sich in Schlatt für eine Pause an. Bei schönem Wetter ist besonders der Garten zu empfehlen: Unter dem 100jährigen Lindenbaum bietet die Terrasse für 40 Personen Platz. Die katholische Kirche liegt direkt am Weg und ist für eine Besichtigung geöffnet. Die Strasse nach Appenzell wird auch von Autos befahren und führt teilweise steil abwärts. An der Kreuzung zur Haslenstrasse ist Vorsicht geboten: Hier gibt es keinen Fussgängerstreifen, und die Autos fahren mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde aus Richtung Appenzell. Ist die Haslenstrasse überquert, führt ein idyllischer Weg über eine bedachte Holzbrücke. Nun führt die Wanderung angenehm flach an einzelnen Bauernhäusern vorbei. Bei einem der Bauernhöfe werden auch Lamas gezüchtet: Die zahlreichen Tiere lassen sich vom Wanderweg aus auf der Weide beim Grasen bestaunen. Weiter geht es durch einen kurzen Waldabschnitt zur Feuerstelle. Die Grillstelle befindet sich direkt an der Sitter und bildet vor allem im Sommer die perfekte Gelegenheit, im kühlenden Schatten ein Feuer zu machen. Holz für die Grillade steht dazu ebenfalls bereit. Auf den Bänken kann man es sich auch mit einer kalten Verpflegung gemütlich machen und dem Wasser lauschen.
 
4 Begibt man sich einige Meter weiter der Sitter entlang, landet man bereits mitten in Appenzell. Gleich neben dem Industriegebiet können Pferdefreunde einige Tiere auf einem angrenzenden Hof betrachten. Die letzten Kilometer der idyllischen Wanderung sind nun städtisch geprägt. An der Zielstrasse entlang führt der Weg direkt zum berühmten Sammelplatz. Hier gibt es insbesondere an der Hauptgasse zahlreiche Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Im Anschluss an diese Wanderung empfiehlt sich auch ein Besuch im Kunstmuseum Appenzell oder in der Kunsthalle Ziegelhütte (www.h-gebertka.ch). Beide Häuser sind dienstags bis sonntags geöffnet. Ziel der Wanderung ist der Bahnhof Appenzell. Mit dem Zug geht es von hier aus schliesslich zum Beispiel nach St.Gallen zurück. (jor)
 
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