St.Gallen Krontal–Notkersegg–Drei Weieren–St.Georgen– Riethüsli–St.Gallen Haggen

Entlang der St.Galler Skyline

Am Anfang stand die Klosterkirche, gleichsam als Beginn der Skyline. Zugegeben, auch heute ist die LiniederhohenGebäudenoch nicht lückenlos. Doch mit immer mehr Türmen hat sich das Stadtbild auffallend verändert.
17. Januar 2013, 10:09
Auf die altein gesessenen Hochbauten Silberturm und Kantonsspital folgten das Rathaus und zuletzt das Bundesverwaltungsgericht und die Fachhochschule. Weil die Stadt zu einem beträchtlichen Teil in einem Tal liegt und die einzelnen Türme weit auseinander, kann die Skyline ebenerdig kaum bewundert werden. Doch auf dem Panoramaweg bekommt man einen Eindruck vom aufpolierten Stadtbild. (th)
 









 


Die Wanderung im Überblick

Start: St. Gallen Krontal
Ziel: St. Gallen Haggen
Wanderzeit: 2 Stunden
Weglänge: 7,2 km
Gesamtaufstieg: 345 m
Gesamtabstieg:  334 m
Ausrüstung: Wanderschuhe
Gaststätten: Rest. Scheitlinsbüchel, 071 244 68 21 (Mo, Di geschlossen); Rest. Dreilinden, 071 245 15 30; Rest. Falkenburg, 071 222 55 81; Rest. Schlössli Haggen, 071 277 31 01
Parkplätze: Silberturm Grossacker, Bahnhof St. Fiden
Öffentlicher Verkehr: Buslinie 4, Bahnhöfe St. Fiden und Haggen
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25 000, Blatt 1075 Rorschach, 1095 Gais
 
1 Krontal. Wir beginnen unsere Wanderung an der Bushaltestelle Krontal und gehen auf der Rorschacher Strasse stadteinwärts. Wir nehmen links die übernächste Abzweigung Hagenbuchstrasse und gewinnen langsam an Höhe, überqueren die Flurhofstrasse und gelangen nach ein paar Metern an eine Kreuzung mit fünf Gabelungen. Halbrechts liegt der Tivoliweg. Über den Bach hinweg wird dieser Pfad immer mehr zu einer Treppe. Steil geht es nun bergauf Richtung Notkersegg. Unten im Tal ist unverwechselbar das erste Objekt unserer Skyline-Route sichtbar: der Silberturm (50 Meter hoch).
 
2 Notkersegg. Am Ende der Treppe ist man an der Speicherstrasse angelangt und überquert sie auf dem Fussgängerstreifen in Richtung Westen. Das Kloster Notkersegg lassen wir links liegen. Der Kiesweg führt zu einem Haus mit rubinroter Fassade. Nun gilt es dem Wegweiser «Wanderweg» in Richtung Scheitlinsbüchel zu folgen.
 
3 Drei Weieren. Spätestens beim Restaurant Scheitlinsbüchel öffnet sich der Blick auf den höchsten Hochbau der Stadt: das Kantonsspital (78 Meter). Nun biegen wir in die am meisten begangene Spaziermeile der Stadt ein. Vom Kinderspielplatz aus geht es geradeaus in Richtung Drei Weieren. Diese passieren wir auf der rechten Seite. Wer noch nie hier war, bleibt unweigerlich stehen, um die atemberaubende Aussicht auf die Gallusstadt zu geniessen. Für Neulinge auf Dreilinden lohnt sich auch ein kleiner Abstecher näher zu den Gewässern, die nicht nur im Sommer zum Bade laden. Auf dem Wegkamm nähert sich immer mehr St.Georgen, wo sich unterhalb der Falkenburg die Häuser eng verschachtelt an den steilen Abhang schmiegen. Fast hätten wir es übersehen, das nächste Objekt der Skyline: das dunkel scheinende Rathaus der Stadt St. Gallen beim Bahnhof (55 Meter). Steht man vor ihm, wirkt es voluminös, von hier oben aber eher als etwas kleinerer Bau der Skyline. Deswegen braucht sich das Rathaus nicht zu grämen: Aus der Vogelperspektive verliert selbst der Dom mit seinen zwei Türmen an Wucht.
 
4 St.Georgen. Eine kurze Treppe führt zur Bushaltestelle und zur Bergstation des Mühleggbähnlis. Doch hier schon auf öV umzusteigen, hiesse reizvolle Perspektiven zu verpassen. Am malerischen Weiher vorbei geht es zum Wanderwegweiser und dann die Falkenburgstrasse hinauf, am Schlössli Bernegg vorbei und weiter bergwärts zum Restaurant Falkenburg. Das neueste Exemplar der Skyline ist nun zu bewundern, die Fachhochschule St. Gallen (66 Meter). Der Wanderweg weist einen weiter zum Wald hinauf. Dort oben lohnt es sich, auf einem Bänkli unter einer mächtigen Linde den aussergewöhnlichen Blick auf sich wirken zu lassen, Richtung Stephanshorn und Drei Weieren. Wer nun dem Wegweiser St. Gallen Haggen folgt, kann kaum noch fehlgehen. Viele Spaziergänger sind inzwischen wenigen Wanderern und Joggern gewichen. Hinunter geht es schliesslich zum Riethüsli, das ebenfalls mit einem Gewässer glänzt: dem Nestweiher.
 
5 Riethüsli. Von dort nehmen wir die letzte Etappe in Angriff. Beim Nestweiher traversieren wir Strasse und Bahngeleise, gehen etwa 50 Meter hinunter und nehmen beim nächsten Bahnübergang linker Hand die Strasse hinauf zur Solitüde (Wegweiser «via Solitüde»). Auf der Anhöhe rechts abbiegen auf die Wilenstrasse und danach den Solitüdenweg begehen. Dort im Gebiet von Menzlen blitzt vom Tal die markante Front des Bundesverwaltungsgerichts.
 
6 Haggen. Durch den Menzlenwald geht es hinunter zum Schlössli Haggen, wo der Bus Nr. 4 wartet oder als Alternative im Bahnhof Haggen der Zug in Richtung Stadtzentrum. Der «Vierer» fährt direkt zum Ausgangspunkt Krontal. (th)



 
 

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