St.Peterzell – Hofstetten – Furth – St.Peterzell

Eine Rundwanderung mit schönen Aussichten

Die Route der St.Peterzeller Rundwanderung führt zunächst über eine Brücke. Anschliessend geht es steil bergauf. Am Wegesrand befindet sich das historische Haus zum Bädli mit seiner verzierten Rokoko-Fassade.
24. Juni 2015, 13:42
Bis zum Weiler Hofstetten, wo weitere jahrhundertealte Holzhäuser stehen, sind 100 Höhenmeter zurückzulegen. Zwischendrin lädt ein schattig gelegenes Bänkli zur Rast ein – ein idealer Aussichtspunkt. Nach Hofstetten führt der Weg bergab durch üppige Wiesen. Bei der Furth folgt eine Kurve: Die Route führt entlang des Neckers nach St.Peterzell zurück. In Richtung Farnboden gibt es einige alte Türmlihäuser zu bestaunen. (aru)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Stand der Informationen: 25.06.2015
Start und Ziel: St.Peterzell
Wanderzeit: 1,5 Stunden
Weglänge: 5 km
Gesamtaufstieg: 255 m
Gesamtabstieg: 255 m
Ausrüstung: gutes Schuhwerk, für Kinderwagen nicht geeignet
Gaststätten: St.Peterzell, Landgasthof Schäfle, 071 377 12 20; City Keller, 071 377 14 42
Zwischenverpflegung: Hofladen der Familie Raschle, Hofstetten
Parkplätze: St.Peterzell
Öffentlicher Verkehr: Postauto, Linie 182, ab Herisau oder Brunnadern-Neckertal bis zur Haltestelle St.Peterzell, Dorf
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 2513 Toggenburg-Walensee oder Blatt 1114 Nesslau
 
1 Den Ausgangspunkt der St.Peterzeller Rundwanderung, der zugleich der Endpunkt ist, erreicht man per Auto oder Postauto von Brunnadern oder Herisau aus. Wer bei der Haltestelle St.Peterzell Dorf aussteigt, geht einige dutzend Meter dorfeinwärts bis zur Abzweigung nach Hemberg. Dort führt die Route zunächst über eine Brücke, an deren Geländer mehrere Liebesschlösser befestigt sind.
 
2 Kurz nach dem Start sind bereits Kondition und Kraft gefragt, denn es geht steil bergauf. Am Wegesrand befindet sich das historische Haus zum Bädli, dessen reich verzierte Rokokofassade schon von weitem ins Auge sticht. Beim Haus zum Bädli wie auch bei weiteren Gebäuden aus früheren Jahrhunderten sind Schilder der Kulturwege Neckertal zu finden. Dank ihnen können sich die Wanderfreudigen über die Geschichte der Häuser und Begebenheiten aus ihrer Entstehungszeit informieren.

3 Bis zum Weiler Hofstetten sind 100 Höhenmeter zurückzulegen. Der Weg führt durch ein malerisches hohles Gässlein und anschliessend über eine grosse Wiese. Zwischendrin lädt ein schattig gelegenes Bänkli zur Rast ein. Es ist ein idealer Aussichtspunkt auf St.Peterzell und weitere grüne Hügel. Der Weiler Hofstetten befindet sich auf 819 Metern über Meer – dies ist der höchstgelegene Punkt dieser Rundwanderung. Die Bauernhäuser in Hofstetten wurden zwischen 1622 und 1684 erbaut und dienten früher als Unterkünfte für Pilger auf dem Jakobsweg. Der Jakobsweg locke auch heute noch viele Menschen nach Hofstetten, lässt sich von einer Bewohnerin eines der imposanten Holzhäuser erfahren. Wer nach dem anstrengenden Aufstieg auf der Suche nach einer Zwischenverpflegung ist, wird im Weiler fündig: Am Wegesrand befindet sich der Hofladen der Familie Raschle, untergebracht in einem kleinen Wagen. Als Wanderer wird man sich besonders über die Getränke und die Kleinbackwaren freuen. Ausserdem können bei Raschles Freilandeier, Sirupvariationen und Teemischungen erworben werden.
 
4 Nach Hofstetten führt der Weg locker hügelabwärts. Unterwegs trifft man auf plätschernde Bäche sowie auf Wiesen, in denen Zittergräser wachsen.
 
5 Weiter geht es in Richtung Furth, wo auf der linken Seite der idyllische Sägeweiher liegt. Nun folgt eine Kehrtwende: Die Route macht eine Rechtskurve und führt nach St.Peterzell zurück.
 
6 Geteerte Strässchen, Kieswege, Trampelpfade oder Wiesengrund – die Strecke überrascht mit einer breiten Palette an verschiedenen Bodenbelägen. In einem Waldstück führt der Weg über eine kleine, vor Jahren von Schülern erbaute Holzbrücke – die Inschrift lautet «Sonderwoche ’98, Oberstufe St.Peterzell».
 
7 In Richtung Farnboden gibt es im kantonalen Kulturlandschaft- Schutzgebiet einige alte Türmlihäuser zu bestaunen. Anschliessend begleitet einen das Rauschen des Neckers, der sich unterhalb des Wanderweges durchs Tal schlängelt. Dank des Flusses sind die Geräusche der nahen Hauptstrasse kaum zu hören.
 
8 Und plötzlich – man wähnt sich noch mitten im Grünen – erscheint hinter einer der vielen Wegbiegungen der markante Turm der katholischen Kirche in St.Peterzell. Wer sich erfrischen möchte, kann dies an einem Brunnen tun, der bei einer Scheune steht.
 
9 Wenige Minuten später passiert man erneut die Necker-Brücke, und schon ist man wieder zurück im Dorf, beim Ausgangspunkt der St.Peterzeller Rundwanderung. Dort bietet sich die Möglichkeit, als Abschluss der Tour die barocke Kirche zu besichtigen und in einem Gasthaus einzukehren – beispielsweise im «Schäfle» gleich gegenüber. (aru)

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