Gais – Obere Egg – Sommersberg – Schwäbrig – Gäbrisseeli – Unterer Gäbris – Oberer Gäbris – Moos – Nistelbüel – Sand – Trogen

Eine Reise durch landschaftliche Welten

Diese Wanderung durch das Appenzeller Mittelland verbindet gleich mehrere Welten. Auf dem Sommersberg bei Gais blickt der Wanderer in die Weite des Rheintals. Beim Gäbrisseeli wähnt er sich an einem Bergsee im Hochgebirge und auf dem Gäbris erwarten ihn die schneebedeckten Gipfel der Säntiskette.
07. November 2013, 10:54
Diese Wanderung durch das Appenzeller Mittelland verbindet gleich mehrere Welten. Auf dem Sommersberg bei Gais blickt der Wanderer in die Weite des Rheintals. Beim Gäbrisseeli wähnt er sich an einem Bergsee im Hochgebirge und auf dem Gäbris erwarten ihn die schneebedeckten Gipfel der Säntiskette. Wer dem Genuss nicht abgeneigt ist, findet auf dieser Wanderung zahlreiche Wirtschaften zum Einkehren. Auch der Abstieg vom Gäbris nach Trogen ist kurzweilig: Der Weg führt am Windkraftwerk Chürstein, der Sternwarte der Kanti Trogen und dem Pestalozzidorf vorbei. (mge)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start: Gais
Ziel: Trogen
Wanderzeit: 3 1⁄2 Stunden
Weglänge: 11,5 km
Gesamtaufstieg: 530 m
Gesamtabstieg:  532 m
Ausrüstung: Festes Schuhwerk
Gaststätten: Wirtschaft Sommersberg, 071 793 11 31; Wirtschaft Unterer Gäbris, 071 793 12 01; Gasthaus Oberer Gäbris, 071 793 16 01; Wirtschaft zum Sand, 071 344 24 75
Parkplätze: Bahnhof Gais, Bahnhof Trogen
Öffentlicher Verkehr: Appenzeller Bahnen von Herisau oder St.Gallen her. Rückfahrt von Trogen nach Gais über St.Gallen.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1095 Gais
 
1 Vom Bahnhof Gais schlagen wir den Weg in Richtung Dorfplatz ein. Den Platz überqueren und beim Hauptwegweiser der Richtung Sommersberg folgen. Die Route verläuft auf der Gäbrisstrasse aus zum Dorfzentrum hinaus. Bei der Rotenwies die Strasse rechts verlassen und dem Wegweiser in Richtung Hebrig folgen. An einer Kuhweide vorbei geht es weiter zur Egg. Nach dem Überqueren des Rotbachs steigt die Route langsam an. Beim Wohnhaus die Strasse passieren und dem Wegweiser Richtung Sommersberg folgen.
 
2 Nach einem ersten Aufstieg hat der Wanderer von der Oberen Egg das ganze Dorf Gais im Blick. Der Wanderweg führt nun geradeaus bis zum Waldrand empor. Nun folgt ein steiler Aufstieg durch den Wald.

3 Auf dem Sommersberg angekommen, führt der Weg auf einer offenen Wiese zur Wirtschaft Sommersberg. Hier bietet sich Gelegenheit für eine erste Rast. Vor der Wirtschaft befindet sich ein kleiner Spielplatz für Familien mit Kindern. Vom Sommersberg haben wir eine weite Sicht auf Altstätten und das St.Galler Rheintal. Bei gutem Wetter sieht man im Hintergrund die österreichischen Alpen. Die Route führt geradeaus weiter. Den Wegweisern Richtung Schwäbrig folgen. Am Usser Sommersberg vorbei geht es durch den Wald hinunter Richtung Hofguet. Dort befindet sich ein kleines Moor, das wir durchqueren. Auf der anderen Seite steigt der Weg in Richtung Schwäbrig wieder leicht an. Auf der Anhöhe erblicken wir das Ferienhaus Vorderer Schwäbrig. Es ist das Stammhaus der Zürcher Ferienkolonien und befindet sich seit 1884 im Besitz der Stiftung Zürcher Schülerferien.
 
4 Wir lassen das Ferienhaus hinter uns und folgen dem Weg Richtung Schwäbrig. Hier betreibt die Firma Meteomedia eine Wetterstation. Zwischen Gais und Trogen verläuft auch der Meteo-Wanderweg. An elf Stationen werden dem Wanderer auf Schautafeln Wetter-Themen erklärt. Bei der Abzweigung Schwäbrig links halten und dem Wegweiser Richtung Gäbris folgen.
 
5 Das Gäbrisseeli ist ein idyllischer Ort, der zum Ausruhen und Nachdenken einlädt. Rund um den Weiher befinden sich Bänke, auf denen man die Aussicht auf den Alpstein geniessen kann. In unmittelbarer Nähe liegt auch die beliebte Feuerstelle der «Schweizer Familie». Generationen von Schülerinnen und Schülern aus dem Appenzellerland haben den Ort mindestens einmal besucht. Die Route führt nun auf der Flurstrasse weiter Richtung Gäbris.
 
6 In der Wirtschaft Unterer Gäbris folgt die nächste Gelegenheit für eine Stärkung. An warmen Sonnentagen sitzen die Wanderer auf Bänken auf dem Vorplatz.
 
7 Nach einer weiteren Viertelstunde Aufstieg erreichen wir das Gasthaus Oberer Gäbris. Wir sind am höchsten Punkt (1247) der Wanderung angekommen. Hier stehen Wanderer Schlange, um ein Foto von Säntis und Alpsteinkette zu schiessen.
 
8 Wir nehmen den Abstieg in Angriff. Beim Parkplatz vor dem Gasthaus dem Wegweiser in Richtung Trogen folgen. Die Route führt über eine Weide bis zum Waldrand. Jetzt geht’s bergab durch den Dreispitz-Wald. Der Wanderweg führt am Windkraftwerk Chürstein vorbei.
 
9 Beim Weiler Nistelbüel dem Weg Richtung Trogen folgen.
 
10 Der Sand ist eine Bauernwirtschaft an der Strasse zur Wissegg. Hier lassen wir den Wandertag bei einem Quöllfrisch ausklingen.
 
11 An der Sternwarte der Kanti Trogen und am Pestalozzidorf vorbei geht es in Richtung Bahnhof Trogen. Hier warten wir auf die Appenzeller Bahn nach St.Gallen.
 

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