Schwellbrunn–Vollhofstatt–Nieschberg–Herisau

Eine Gratwanderung mit Aussicht

Die Wanderung von Schwellbrunn nach Herisau verläuft grösstenteils auf einem Hügelkamm und bietet so bei schönem Wetter eine atemberaubende Aussicht, sowohl auf den Alpstein als auch auf die umliegenden Dörfer des Appenzellerlandes. Vorbei an Bauernhöfen und saftigen Wiesen – und quer durch die Wälder – lässt sich die Ruhe herrlich geniessen.
01. Juli 2015, 16:26
Die Wanderung ist nicht sehr anstrengend, verläuft mehrheitlich abwärts und ist auch für Kinder ein Erlebnis. Diese werden vor allem bei den beiden Feuerstellen grosse Augen machen. Familien können dort an Holztischen picknicken und die Seele baumeln lassen – immer mit herrlichem Weitblick. Dank der schattenspendenden Bäume ist diese Wanderung auch im Hochsommer gut machbar. (pag)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Schwellbrunn Post/Kirche, Bahnhof Herisau
Wanderzeit: knapp 2 Stunden
Weglänge: 7,2 km
Gesamtaufstieg: 181 m
Gesamtabstieg: 402 m
Ausrüstung: Wanderschuhe oder mindestens Trekkingschuhe
Gaststätten: Keine Verpflegungsmöglichkeit auf der Wanderung; In Schwellbrunn Dorfladen.
Parkplätze: Bahnhof Herisau
Öffentlicher Verkehr: Von Herisau mit Bus oder Postauto
Kartenmaterial: Wanderkarte Appenzellerland 1:25000, Blatt 1094 Degersheim
 
1 Ausgangspunkt ist die Kirche von Schwellbrunn im Appenzellerland. Wie ein Adlerhorst thront das Dörfchen auf einem Grat. Bis zum Endpunkt – der Bahnhof Herisau – sehen wir nun kaum mehr Zivilisation. Der Dorfladen in Schwellbrunn ist demnach die letzte Möglichkeit, sich mit Proviant einzudecken. Der Wegweiser auf der anderen Strassenseite zeigt uns den Weg: Wir wandern in Richtung Herisau, Wilen. Die Strasse neigt sich und führt an den authentischen Häuserzeilen des Dorfes entlang. Beim Dorfbrunnen gabelt sich die Strasse, und wir gehen nach links. Noch führt die Wanderung über geteerte Strassen. Am Dorfausgang – hier lohnt sich ein Blick zurück auf den Ausgangspunkt – biegen wir nach der Firma Frehner Transporte rechts auf eine schmalere, ebenfalls geteerte Strasse ab. Nach einer kurzen Steigung lassen wir die Strassen hinter uns und biegen beim Wegweiser mit dem Drehkreuz links auf einen Wiesenweg ein. Der Blick auf den Alpstein mit dem Säntis tut sich auf. Dieser wird uns auf unserer Wanderung mehrheitlich begleiten.
 
2 Vorbei an zwei schönen, grossen Bäumen kommen wir nach rund 20minütiger Wanderzeit zum ersten grösseren Rastplatz. Ein Bänklein lädt hier zum Verweilen ein. Darüber hinaus bietet der Ort eine Feuerstelle mit Holztischen und einem Grill. Es liegt auch schon Feuerholz bereit. Dem Weg folgend, vorbei an einem schönen Kastanienbaum, überqueren wir kurze Zeit später eine kleine Strasse und gehen geradeaus weiter. Wir folgen immer dem Wegweiser in Richtung Nieschberg. Kurze Zeit später lassen wir die Gemeinde Schwellbrunn hinter uns und ein Grenzstein verrät uns, dass wir nun das Gemeindegebiet von Waldstatt betreten. Immer wieder säumen Bänkli den Weg und laden mit Sicht auf den Alpstein zum Verweilen ein. Den Alpstein immer noch rechts von uns, folgen wir weiter dem Kiesweg und bleiben bei der Gabelung auf der markierten Wanderstrecke.

3 Nach etwa 30 Metern betreten wir einen Wald. Beeren- und Holundersträucher säumen den Weg und wir folgen diesem weiter, bis nach weiteren fünf Minuten eine zweite grosse Feuerstelle zum Verweilen einlädt. Auch hier gibt es Holzbänke und -tische.
 
4 Wir folgen dem Weg über die Wiese, gehen rechts und vorbei an einem Bauernhof und biegen danach wieder in eine grössere Strasse ein. Wir bezwingen bei Vollhofstatt eine Steigung und biegen kurz darauf bei der nächsten Kreuzung links ab. Vorbei an einer kleinen Holzscheune, erreichen wir nach weiteren 10 Minuten den Hörnlipass. Hier betreten wir Herisauer Boden. Wir folgen dem Weg am Waldrand entlang. Vorbei an einer Holzscheune erreichen wir wenig später den Nieschberg und folgen hier dem Wegweiser Herisau, Säge.
 
5 Bei einer grossen Linde tut sich uns der Blick ins St.Galler Unterland und in den Thurgau auf. Ein schmales, steiles Steinweglein führt uns weiter in den Wald. Nochmals bietet sich hier die Gelegenheit für eine «Brötli»-Rast. Im Wald laufen wir bergab, vorbei am Vita Parcours, bis zur ersten Gabelung und biegen hier links ab, bevor wir nach etwa 15 Minuten auf eine Wiese einmünden. Auf dem Grat wandern wir weitere 10 Minuten. Wir passieren einen Bauernhof und sehen zum ersten Mal auf der Wanderung grasende Kühe. Ein kleiner unscheinbarer Weg trennt sich rechts weg und wir folgen diesem. Nach einem steilen Schluss- Abstieg erreichen wir die Firma Hänseler. Wir gehen auf der Hauptstrasse Richtung Verkehrskreisel, gehen geradeaus und nehmen die letzte Steigung in Angriff, bevor wir nach etwa zwei Stunden Wanderzeit den Bahnhof Herisau erreichen. (pag)
 
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