Herisau-Gübsensee-Hinterberg-Wolfganghof-Störgel-Kubel-Sturzenegg- Gübsensee-Herisau

Eine Brückenwanderung rund um den Gübsensee

Die Verlängerte Route um den Gübsensee ist für diejenigen geeignet, die beim Wandern Abwechslung brauchen. Die Wege führen sowohl über Asphalt, als auch über Wanderpfade und Brücken. Neben geraden Passagen gehören auch steile Ab- und Aufstiege dazu.
25. März 2015, 17:01
Am Gübsensee kann man Fischer und Enten beobachten und die Idylle geniessen. Auf den Brücken hingegen braust immer wieder ein Zug vorbei. Die Wanderung ist für Jung und Alt geeignet, da sie verschiedene Abkürzungsmöglichkeiten bietet: Sowohl beim Gübsensee als auch in den Quartieren von St.Gallen Haggen befinden sich Zug- und Bushaltestellen. (jar)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bahnhof Herisau
Wanderzeit: 4 Stunden
Weglänge: 13,5 km
Gesamtaufstieg: 454 m
Gesamtabstieg:  454 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk
Gaststätten: Störgel: Gasthaus Schäfli (0713671190 – keine regelmässigen Öffnungszeiten), Sturzenegg: Restaurant Bären (0713512356, Montag Ruhetag)
Parkplätze: Bahnhof Herisau
Öffentlicher Verkehr: Bahn- und Postautoanschluss beim Bahnhof Herisau, Bahnanschluss für Abkürzung der Wanderung bei der Bedarfshaltestelle Gübsensee
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000; Blatt 1094 Degersheim und Blatt 1095 Gais
 
1 Die Wanderung startet am Bahnhof Herisau. Es kann problemlos mit dem öffentlichen Verkehr oder dem Privatauto angereist werden. Die erste Etappe führt entlang der Hauptstrasse stets geradeaus, Richtung Osten. Vom Verkehr sollte man sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, früh genug gelangt man auf einen Kiesweg mit Ausblick auf die AFG Arena und St.Gallen Winkeln. Bis wir erneut Autos begegnen, wird es eine Weile dauern.
 
2 Kurz darauf präsentiert sich der Gübsensee. Wir werden diesen als erstes linksum zur Hälfte umrunden. Am Stausee ist das Schwimmen grundsätzlich verboten – mit Ausnahme einer Stelle. An der ersten der zwei Feuerstellen ist es erlaubt. Bevor man zur zweiten Feuerstelle gelangt, kommt der Wanderer an einem Bauernhof vorbei. Je nach Saison spielen hier Jungtiere auf der Wiese und es werden hausgemachte Köstlichkeiten am kleinen Hofkiosk verkauft. Bei der Staumauer und dem Restaurant Gübsensee biegen wir links ab. Das Restaurant Gübsensee ist nur nach Absprache für Anlässe geöffnet. Nun folgen wir den Wegweisern Richtung St.Gallen Haggen. Die Route führt über den Gübsenweg am Gleis entlang über das SBB-Sitterviadukt.

3 Nun sind wir im Quartier Hinterberg in St.Gallen Haggen. Das nächste Etappenziel ist der Wolfganghof. Wichtig ist nun, stets auf das gelbe Wandersignal zu achten, ansonsten könnte man sich im Quartier leicht verlaufen. Wir zweigen bei der Bushaltestelle Hinterberg rechts auf einen schmalen Weg ab. Dieser führt kurz darauf aufwärts. Am höchsten Punkt des Pfades folgt man dem Wegweiser in Richtung Haggenbrücke. Bei der Wolfgangstrasse biegen wir rechts ab und folgen ihr in einer grossen Kurve bis zur Bushaltestelle Wolfganghof. Hier könnte man den Bus zurück zum Bahnhof St.Gallen nehmen, wenn man bereits müde wäre.
 
4 Weiter geht es geradeaus auf dem Wolfganghofweg, der über eine Wiese führt. Wieder auf Asphalt nähert man sich der Kapelle St.Wolfganghof. Kurz bevor man bei dieser angelangt ist, biegt der Wanderer rechts ab und überquert anschliessend die 355,5 Meter lange Haggenbrücke, auch «Ganggelibrugg» genannt, und damit die Sitter. Das nächste Ziel ist der Störgel im Ausserrhodischen Stein.
 
5 Hier befindet sich das Gasthaus Schäfli. Im 200 Jahre alten Appenzellerhaus kann man an den Thementagen (an den Wochenenden – nicht regelmässig) oder bei Voranmeldung (ab 12 Personen) die Speisen geniessen. Genauere Informationen finden Sie unter www.schaefli-stein.ch. Beim Restaurant zweigen wir rechts ab. Egal, ob der Strasse oder dem Wanderweg über die Wiese gefolgt wird – sie kommen letztlich zusammen und führen zu einem Bauernhof bei der Weitenau. Als nächstes wandern wir hinab ins Tobel zur Kubelbrücke.
 
6 Diese wurde 1780 vom Zimmermeister Hans Ulrich Grubenmann erbaut. Die Brücke ist 30 Meter lang und überquert die Urnäsch. Nach einem steilen Aufstieg gelangen wir zur Sturzenegg.
 
7 Nun ist es nicht mehr weit bis zum Gübsensee. Wir kommen am Restaurant Bären vorbei. Von hier aus hat man einen Ausblick über St.Gallen und kann mit etwas Glück gar den Bodensee entdecken. Im rustikalen Ambiente wird hier herzhafte regionale Küche angeboten. Geöffnet ist das Restaurant jeweils ab 14 Uhr und Sonntags ab 10 Uhr. Am Montag ist Ruhetag. Bei der ersten Verzweigung nach dem Restaurant biegen wir rechts ab Richtung See.
 
8 Nun wandern wir der südlichen Hälfte entlang.
 
9 Und schliesslich bringen wir das bereits bekannte Stück zurück an den Bahnhof Herisau hinter uns.
 
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