Frauenfeld – Dingenhart – Stählibuck – Reuti – Schloss Wellenberg – Felben-Wellhausen

Durchs Töbeli über den Stählibuckturm zum Wellenberg

Die Wanderung startet am Bahnhof Frauenfeld und führt nach kurzer Zeit ins Grüne und durchs Mühletöbeli hinauf zum Stählibuck. Unterhalb des Stählibuck befindet sich eine grosse Grillstelle mit Spielplatz für Kinder.
15. Juni 2016, 16:36
Wenige Gehminuten davon entfernt lädt das «Stählibuck» zu einem Besuch ein, ehe der Aufstieg zum Stählibuckturm in Angriff genommen werden kann. Die 148 Treppenstufen auf den rund 26 Meter hohen Stahlturm lohnen sich für einen schönen Rundumblick. Für Kinderwagen ist es wegen teils steilen Passagen ungeeignet. Danach führt der Weg über Reuti und das Schloss Wellenberg zum Zielort Felben-Wellhausen, wo sich auch der «Schwanen» befindet. (sko)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bahnhof Frauenfeld bis Bahnhof Felben-Wellhausen
Wanderzeit: 2 1⁄2 Stunden
Weglänge: 9 km
Gesamtaufstieg: 313 m
Gesamtabstieg: 320 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, volle Trinkflasche, Grillwaren, Feldstecher und Fotokamera
Gaststätten: Frauenfeld, Restaurant Stählibuck, täglich geöffnet von 9 bis 23 Uhr, 0527212713; Felben-Wellhausen, Landgasthof Schwanen, geöffnet von Mo-Sa, 8 bis 23 Uhr, 0527660222
Parkplätze: Restaurant Stählibuck, Landgasthof Schwanen
Öffentlicher Verkehr: S8 von Frauenfeld nach Weinfelden
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1053 Frauenfeld
1 Die Wanderung beginnt am Bahnhof Frauenfeld und führt in südöstliche Richtung durch die Vorstadt raus ins Grüne. Nach kurzer Zeit befindet man sich bereits beim Beginn des «Waldlehrpfads Loo» am Eingang zum Mühletöbeli. Auf dem Weg hinauf zum Stählibuck befasst sich der Weg von Thurgau Tourismus mit den unterschiedlichen Baum- und Straucharten der lokalen Waldwirtschaft. An dem rund zwei Kilometer langen Pfad sind 30 Tafeln aufgestellt, die Wissenswertes über die Pflanzen- und Tierwelt vermitteln.

2 Nach wenigen Gehminuten durch den Wald liegt das Pfadihaus Mühletöbeli mitten im Hang. Wenige Meter weiter befindet sich eine weitere Grillstelle, die eine kurze Pause ermöglicht. Wessen Magen aber noch nicht knurrt, macht sich weiter auf den Weg, den rund 310 Meter hohen Aufstieg hinauf Richtung Stählibuckturm.
 
3 Der Weg führt primär dem Waldrand und dem Mühletöbelibach entlang. Unterwegs bieten verschiedenste Sitzbänke Möglichkeit für kurze Rast und Ruh. Immer wieder lohnt sich auch ein Blick zurück und lässt erahnen, wie sich die Aussicht vom Stählibuckturm herab präsentieren könnte. Je länger die Wanderung dauert, desto steiler wird der Weg. Im höheren Alter sind deshalb Gehstöcke zu empfehlen. Auf Höhe Dingenhart bietet ein grosser Grillplatz mit Feuerstelle, Sitzgelegenheiten, WC-Anlage und einem grossen Spielplatz Zeit zum Verweilen. Wer lieber bedient wird, macht noch ein paar Schritte weiter und lässt sich im Restaurant Stählibuck verwöhnen. Es ist täglich von 9 bis 23 Uhr geöffnet, Reservationen sind unter 05272127 13 möglich.
 
4 Sobald der Bewegungsapparat wieder voll im Saft ist, können die letzten rund 75 Höhenmeter in Angriff genommen werden. Auf einem steilen Schlussaufstieg geht es hinauf auf den Stählibuck, wo nebst einem weiteren Grillplatz mit Sitzgelegenheiten der 26,8 Meter hohe Stählibuckturm in den Himmel ragt. Der Stahlturm wurde 1908 auf Initiative des Verkehrsvereins Frauenfeld (VVF) erbaut. Für Schwindelfreie geht es 148 Treppenstufen hinauf auf die oberste Plattform, die bei jedem Wetter einen fabelhaften Ausblick mit einem 360-Grad-Panorama ermöglicht. Ob die Stadt Frauenfeld nordwestlich, das Murgtal, Alpstein und Alpenmassiv südlich, der Wellenberg, die Thundorfer Gemeinde und den Immenberg östlich oder der Seerücken und das dazwischenliegende Thurtal nördlich, eine Panorama-Karte lässt auch geographische Laien nicht im Stich.
 
5 Nachdem die Glückshormone ob der schönen Aussicht grösstenteils ausgeschüttet sind, führt ein Waldweg in Richtung Reuti. Die Ruhe lässt einen nicht daran denken, dass man sich nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt Frauenfeld befindet. Es duftet nach Landwirtschaft, Kühe weiden und der Weitblick auf die grüne Landschaft verstärken das Gefühl von Freiheit. Vorbei am Schloss Wellenberg – es ist in Privatbesitz und urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt – geht es hinab nach Felben-Wellhausen. Direkt an der Weinfelderstrasse befindet sich der Landgasthof Schwanen, der seine Türen montags bis samstags von 8 bis 23 Uhr geöffnet hat. Reservationen werden unter 0527660222 entgegengenommen.
 
6 Wenige hundert Meter weiter befindet sich der Bahnhof Felben- Wellhausen. Im Halbstundentakt fahren die Züge Richtung Frauenfeld oder Weinfelden mit Anschluss in alle Richtungen.
 
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