Amriswil – Hefenhofen – Sommeri – Kümmertshausen – Donzhausen – Sulgen

Durch die schier endlose Weite des Oberthurgaus

09. November 2011, 14:21
Die Höhenunterschiede auf dieser Wanderung sind gering, das Gelände ist flach. Doch eintönig sind die herbstlichen Weiten des Oberthurgaus keineswegs. Die Route führt vorbei an riesigen abgeernteten Äckern und Obstkulturen, sie führt durch farbige Waldabschnitte mit mäandrierenden Bächlein und durchquert Dörfer und Weiler. Durch den Dunst grüssen Richtung Süden in der Ferne der Säntis und links davon die Churfirsten und der Speer. Auch kommunalpolitisch ist die Wanderung abwechslungsreich, führt sie doch gleich durch sechs Thurgauer Gemeinden: Amriswil, Hefenhofen, Sommeri, Erlen, Birwinken und Sulgen.


   










Die Wanderung im Überblick

Start: Amriswil, Bahnhof

Ziel: Sulgen, Bahnhof

Wanderzeit: 3 ½ Stunden

Weglänge: 14,3 km

Gesamtaufstieg: 200 m

Gesamtabstieg: 180 m

Ausrüstung: Freizeitschuhe oder Leichtwanderschuhe

Gaststätten: In Amriswil, Sommeri, Donzhausen und Sulgen

Parkplätze: Beim Bahnhof Amriswil

Öffentlicher Verkehr: Mit Bahn oder Bus nach Amriswil. Autofahrer kehren mit der S7 von Sulgen nach Amriswil zurück, Abfahrt jeweils xx.39

Kartenmaterial: Thurgauer Wanderkarte 1:50 000; Landeskarte 1:25 000 Blatt 1054 Weinfelden
 


1. Amriswil, Bahnhof, 437. Beim Hauptwegweiser beim Bahnhof die Richtung Hefenhofen wählen. Der Wanderweg führt durch die Unterführung auf die andere Seite des Bahngleises und verlässt am Weiher vorbei schon bald die letzten Häuser Amriswils.

2. Hefenhofen, 451. Die Route biegt im 90-Grad-Winkel links ab, der Wegweiser zeigt Richtung Sommeri/Leimbach. Auf der Hauptstrasse geht‘s vorerst zum Hebbach hinunter, nach knapp 400 Metern rechts gegen die Kirche zu halten.

3. Niedersommeri, 463. Richtung Kümmertshausen/ Leimbach das Dorf verlassen.
An der paritätischen Kirche St. Mauritius ist die Sonnenuhr an der Südfassade beachtenswert. Sie erinnert an einen Sturmangriff der Reformierten aus Güttingen, Altnau und Herrenhof auf Sommeri im Jahre 1712. Dabei wurden fünf Männer getötet und die Kirche verwüstet und entweiht. Dieser Angriff wird auf dem Zifferblatt der 1713 erstellten Sonnenuhr dargestellt. Die unbekannte Künstlerin ist am Fuss der Sonnenuhr begraben.

4. Kratz, 473. Beim Reservoir die Hauptstrasse Oberaach–Langrickenbach überqueren und geradeaus Richtung Kümmertshausen/ Leimbach weiterwandern.

5. Kümmertshausen, 481. Links halten Richtung Guggenbüel/Leimbach. Der Wanderweg verläuft knapp 200 Meter auf der leicht ansteigenden Strasse und zweigt dann links ab.

6. Guggebüel, 483. Den Wegweiser Richtung Lenzenhaus/Leimbach beachten.

7. Lenzenhaus, 478. Es geht geradeaus Richtung Leimbach/Weinfelden weiter.
Der in seiner Ursprünglichkeit erhaltene typische Thurgauer Fachwerkbau stammt aus dem Jahre 1803 und war einst ein Gasthaus.

8. Hinder Bachwis, 462. Die Route zweigt in einem 90-Grad-Winkel rechts ab Richtung Leimbach/Weinfelden.

9. Stueler Holz, 470. Hier verlässt die Route den offiziellen, gelb markierten Wanderweg und folgt linkerhand dem roten Wegweiser «Rundweg Sulgen».

10. Donzhausen, 465. Von der Leimbacherstrasse auf die Schulstrasse einbiegen, den Wegweiser «Rundweg Sulgen» beachten und auf der Schulstrasse das Dorf verlassen.

11. Donzhausen West, 456. Hier mündet die Route wieder auf den gelb markierten Wanderweg, links halten.

12. Bächlimos, 461. Der Wanderweg führt geradeaus durch den Wald. Bald ist die Gewerbezone Sulgens erreicht. Nach dem Überqueren der Romanshornstrasse führt die Route auf der Schmalzgasse, Kirchstrasse und Poststrasse zum Bahnhof Sulgen. Dabei führt der Weg an der reformierten Kirche vorbei, deren breit ausladendes Schiff 1751 vom Ausserrhoder Baumeister Hans Ulrich Grubenmann erstellt wurde.

13. Sulgen, Bahnhof, 449. Mit der S7 zum Ausgangspunkt der Wanderung in Amriswil zurückkehren.


      
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