Berlingen–Chapf–Jochental–Berlingen

Durch die Rebberge hoch über dem Untersee

Diese Wanderung führt von Berlingen über den Chapf und am Jochental vorbei zurück nach Berlingen. Während eines steilen Aufstiegs zu Beginn bietet sich immer wieder die Möglichkeit, einen ungehinderten Blick auf den Untersee zu werfen.
10. Oktober 2013, 10:44
Diese Wanderung führt von Berlingen über den Chapf und am Jochental vorbei zurück nach Berlingen. Während eines steilen Aufstiegs zu Beginn bietet sich immer wieder die Möglichkeit, einen ungehinderten Blick auf den Untersee zu werfen. Der Weg führt weiter durch den Wald, bevor die Landschaft plötzlich zum hügeligen Weideland wird. Hier trifft man auf Kühe und kommt an einem Weingut vorbei, bevor es hinunter nach Steckborn geht. Anschliessend wandert man durch die Rebberge zum «Wiisse Felse». Der Weg führt dann durch die Altstadt Berlingens und ans Ufer des Untersees. (rha)



 

 


 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Berlingen
Wanderzeit: 3 Stunden
Weglänge: 9,5 km
Gesamtaufstieg: 399 m
Gesamtabstieg:  399 m
Ausrüstung: Trekkingschuhe oder leichte Wanderschuhe
Gaststätten: Gasthaus Hirschen, Berlingen, Telefon 052 761 13 06, Dienstag und Mittwoch Ruhetag/ Restaurant zum Schiff, Berlingen, Telefon 052 761 15 45, Mittwoch und Donnerstag Ruhetag.
Parkplätze: Bahnhof Berlingen
Öffentlicher Verkehr: Über Kreuzlingen, umsteigen Richtung Stein am Rhein, Verbindungen im Halbstundentakt.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1033, Steckborn
 
1 Die Wanderung beginnt beim Bahnhof Berlingen. Wer nicht mit dem öffentlichen Verkehr anreist, kann hier sein Auto abstellen.
 
2 Nach dem Überqueren des Bahnübergangs links abbiegen und der Bahnlinie folgen. Bald ist der erste Wegweiser in Sicht. Von der Strasse biegt man rechts ab auf ein steiles Wiesenstück. Wenige Schritte weiter erreicht man eine steile Treppe, die es zu erklimmen gilt.
 
3 Oben angekommen, zeigt sich die erste schöne Aussicht über den Untersee – Anlass für eine kurze Verschnaufpause. Dann geht es nach rechts durch ein Wohnquartier bis zur Hauptstrasse. Nach einem kurzen Stück auf der Bergstrasse biegt man schon wieder links in das nächste Quartiersträsschen ab. Wer mag, kann über eine Holztreppe einen Felsen erklimmen und oben erneut die Aussicht geniessen. Der Weg führt an einer Holzhütte vorbei und läuft schliesslich wieder mit der Strasse zusammen.
 
4 Bald erreicht man den Waldrand. Eine steile Rechtskurve führt auf einen breiten Waldweg. Nun heisst es links abbiegen und dem ansteigenden Weg folgen. Nach einer langgezogenen Rechtskurve hat man den Waldrand erreicht. Der Weg führt zwischen einem Feld und einem Acker hindurch, bevor man auf der anderen Seite wieder in den Wald kommt. Es geht erstmals leicht bergab – die steilsten Abschnitte der Wanderung sind geschafft.
 
5 Der Waldweg mündet schliesslich in die kurvige Hauptstrasse. In der ersten Kurve bietet sich eine Abkürzung in Form einer steilen Treppe, so dass man nicht gezwungen ist, der Hauptstrasse zu folgen. Oben überquert man die Hauptstrasse ein letztes Mal.
 
6 Nun kommt man wieder in den Wald. Der linke der beiden Wege führt Richtung Chapf. Zweimal teilt sich der Weg, an beiden Stellen hält man sich rechts und lässt beim zweitenmal die Kühe auf der Weide links liegen. Schliesslich erreicht man den Chapf. Der Weg führt über einen Bauernhof. Einige hundert Meter weiter gabelt sich der Weg. Hier geht es nach rechts. Der Weg ist wiederum leicht abschüssig und bleibt es während einiger Kurven. Im Hintergrund ist fortwährend das Rauschen eines Bachs zu hören. Bald lichtet sich auf der rechten Seite der Wald und gibt den Blick auf einen Rebberg und ein Haus frei – das Weingut Lampert. Samstags finden hier Weindegustationen statt.
 
7 Später zeigen sich links hügelige Wiesen. Der Weg führt geradeaus nach Steckborn. Man biegt rechts in eine steile Strasse ein. Bald darauf wählt man den mittleren von drei Wegen, der bergab führt. Dann biegt man rechts ab und folgt dem Wegweiser «Wiisse Felse». Wenige Meter weiter steht eine Bank – ideal für eine Rast und um die Aussicht zu geniessen.
 
8 Man folgt weiter dem Weg. Bis ein Rebberg auftaucht, den es zu erklimmen gilt. Dann hat man den «Wiisse Felse», ein Sandsteingebilde, erreicht. Der Weg führt eine Treppe hinunter und schliesslich zurück nach Berlingen. Bei der ersten Gelegenheit biegt man links ab, überquert einen Bahnübergang und erreicht die Hauptstrasse. Wenige Meter weiter steht das Adolf-Dietrich-Haus. Das Museum ist von Mai bis September geöffnet.
 
9 Vor der Kirche biegt man links ab und erreicht das Seeufer. Hier gibt es einen Spielplatz und rund 200 Meter weiter die Schiffsanlagestelle. Dort ist der Kessel des Raddampfers Rheinfall ausgestellt, der im Jahr 1869 explodierte. Ein wenig weiter laden das Gasthaus Hirschen und das Restaurant zum Schiff zu einem Getränk oder einer Stärkung ein. Zum Bahnhof geht es weiter in östlicher Richtung. Ein Schild weist den Weg. Nach einem kurzen Anstieg hat man das Ziel der Wanderung erreicht.
 

 
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