Weissbad–Untere Helchen–Leuenfall–Ahorn–Scheidegg– Kronberg–Jakobsbad

Durch die Hintertür auf den Kronberg

VonWeissbad geht es auf dieser Wanderroute in kleinen Schritten behutsam dem Kronberg entgegen. Nach einem kurzenAufstieg führt der Weg durch mehrereWaldstücke ander Alp UntereHelchen vorbei in Richtung Ahorn.
18. Juli 2013, 09:31
Von Weissbad geht es auf dieser Wanderroute in kleinen Schritten behutsam dem Kronberg entgegen. Nach einem kurzenAufstieg führt der Weg durch mehrereWaldstücke ander Alp UntereHelchen vorbei in Richtung Ahorn. Einkurzer Abstecher zum Leuenfall lohnt sich: Hier fällt der Berndlibach über 30 Meter in die Tiefe. Die WallfahrtskapelleMaria im Ahorn lädt zum Innehalten ein. Beim Aufstieg zur Wartegg gerät der Wanderer zum ersten Mal ins Schwitzen. Oben angelangt, ist gegenüber das Berggasthaus Scheidegg bereits in Sichtweite. Auf dem sanft ansteigenden Rücken des Kronbergs geht es weiter bis zur Bergstation. (mge)



 

 


 

 

Die Wanderung im Überblick

Start: Weissbad
Ziel: Jakobsbad
Wanderzeit: 63⁄4 Stunden
Weglänge: 16 km
Gesamtaufstieg: 1361 m
Gesamtabstieg:  1302 m
Ausrüstung: Wanderschuhe
Gaststätten: Berggasthaus Ahorn, 071 799 12 21; Berggasthaus Scheidegg, 071 794 11 20; Berggasthaus Kronberg, 071 794 11 30
Parkplätze: Beim Bahnhof Weissbad oder bei der Talstation der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg
Öffentlicher Verkehr: Mit den Appenzeller Bahnen bis Weissbad
Kartenmaterial: Landeskarten 1:25 000, 1094 Degersheim, 1095 Gais, 1114 Nesslau, 1115 Säntis
 
1 Weissbad, Bahnhof, 816. Beim Bahnhof dem Wegweiser Richtung Ahorn/Lehmen folgen und die Brücke über die Sitter überqueren. Nach der Brücke der Strasse folgen und nach dem Hotel Hof Weissbad rechts abbiegen; der kleine Abstecher durch den Kräutergarten lohnt sich. Danach weiter den Wegweisern Warth/Lehmen folgen.
 
2 Hasler Steg, 820. Vor dem Wohnhaus rechts abbiegen. Der Wanderweg führt über eine Treppe bergwärts durch den Wald.
 
3 Rechböhl, 891. Die Wiese überqueren und rechts am Hof vorbeigehen. Das Nebensträsschen passieren und dem Wegweiser Richtung Sonnenhalb–Ahorn folgen. Nach 20 Metern in der Kurve rechts links abbiegen, der Wanderweg führt nun in den Wald hinein.
 
4 Wedhapfen, 916. Der Wanderweg verläuft leicht oberhalb des Nebensträsschens. Bei Wedhapfen führt der Weg rechts an einem Bauernhaus vorbei wieder auf das asphaltierte Strässchen zurück.
 
5 Untere Helchen, 1091. Nach mehreren Waldstücken führt der Wanderweg auf eine Weide. Aus der Ferne ist die Alp Untere Helchen zu erkennen. Zwischen den beiden Gebäuden durchgehen und dem Wegweiser Ahorn/Lehmen folgen. Nach der Alpweide rechts halten und in den Waldweg einbiegen.
 
6 Unter Sönderli, 1020. Über die Brücke den Sönderlibach überqueren und dem Wegweiser Richtung Lehmen/Leuenfall folgen.
 
7 Leuenfall, 926. Eine Viertelstunde pro Weg dauert der lohnenswerte Abstecher zum Leuenfall, dem höchsten Wasserfall des Alpsteins. Über 30 Meter stürzt der Berndlibach hier in die Tiefe. Nach dem beeindruckenden Naturschauspiel auf dem gleichen Weg zurückkehren und den Wegweisern Richtung Ahorn/Ahornkapelle folgen.
 
8 Ahorn, 1016. Die Wallfahrtskappelle Maria im Ahorn lädt zu einer kurzen Andacht ein. In den Sommermonaten finden hier sonntags Gottesdienste statt. Gleich daneben befindet sich das Berggasthaus Ahorn. Der Wanderweg führt auf einem Feldweg weiter und zweigt nach dem grossen Stall rechts ab. Der Weg führt nun steil über eine Kuhweide in direkter Linie nach oben bis zum Waldrand.
 
9 Aspedil, 1190. Links halten und dem Weg durch den Wald folgen. Bei der Waldlichtung dem Wegweiser Scheidegg/Kronberg folgen. Dem Waldrand entlang rechts weiter hochsteigen. Der Weg verläuft oberhalb der Alp Gigen.
 
10 Wartegg, 1380. Das Gipfelkreuz der Wartegg ist bereits beim Aufstieg erkennbar. Auf dem Bergkamm befindet sich ein Bauernhof; von dort ist auf der gegenüberliegenden Kuppe bereits das Berggasthaus Scheidegg zu erkennen. Der Weg führt auf einem breiten Kiesweg hinunter zum Sönderlibach. Diesen überqueren und dem Wegweiser Richtung Scheidegg folgen.
 
11 Scheidegg, 1353. Wer sich im Berggasthaus Ahorn keine Erfrischung gegönnt hat, kann spätestens hier eine kurze Rast machen und sich für den weiteren Aufstieg auf den Kronberg stärken. Der Weg steigt nun stetig an bis zur Jakobskapelle. Die heutige Kapelle stammt aus dem Jahr 1859. Das Innere der Kapelle ist mit acht Seligpreisungen aus der Bergpredigt geschmückt. Nach der Kapelle wird der Weg für kurze Zeit etwas steiler. Danach geht es an den Gleitschirmspringern vorbei auf dem sanft ansteigenden Rücken des Kronbergs weiter bis zur Bergstation.
 
12 Kronberg, 1650. Noch einmal bei einem kühlen Getränk ausgiebig die Aussicht geniessen. Dann geht es zurück ins Tal: In nur zehn Minuten überwindet die Luftseilbahn die 800 Höhenmeter vom Kronberg nach Jakobsbad.
 
13 Jakobsbad, 869. Von hier aus direkt den Heimweg antreten oder mit den Appenzeller Bahnen nach Weissbad zurückkehren.
 

 
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