Trogen – Pestalozzidorf – Sand – Hohe Buche – Stritegg – Rämsen – Ebnet – Oberfeld – Gaisweg – Buchenmühle – Teufen

Durch den Märchenwald zur Hohen Buche

Wer das Dorf Hemberg Richtung Bendel verlässt, kommt zum Strässchen Richtung «Bad». Dort zweigen wir ab und gelangen nach rund 20 Minuten Marsch auf der Strasse zum gleichnamigen Restaurant. Hier kann sich stärken, wem danach gelüstet, danach steigt der Weg hinauf über Wiesen- und Waldwege zum Salomonstempel.
03. Januar 2013, 13:56
Ein ungewohnter Blick zum Säntis belohnt einem für den kurzen Aufstieg. Eine idyllische Grillstelle bietet Raum zum Verweilen. Über das Hochmoor geht der Rundweg weiter. Die Aussicht ändert sich, eine Weitsicht bis hinunter in den Thurgau eröffnet sich, bevor der Weg wieder zurück nach Hemberg führt. (bei)
 









 


Die Wanderung im Überblick

Start: Bahnhof Trogen
Ziel: Bahnhof Teufen
Wanderzeit: 2,5 Stunden
Weglänge: 7,9 km
Gesamtaufstieg: 343 m
Gesamtabstieg:  416 m
Ausrüstung: Wanderschuhe oder festes Schuhwerk
Gaststätten: Restaurand Sand, Trogen, Tel. 071 344 24 75; Restaurant HoheBuche, Trogen, Tel. 071 793 17 85.
Parkplätze: Trogen, Teufen.
Öffentlicher Verkehr:Start: S-Bahn Linie 12, Postauto Linie 230; Ziel: S-Bahn Linie 11, Postauto Linien 181 und 191, Bus Linie 190.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1095, Gais.
 
1 Trogen: Die Wanderung von Trogen nach Teufen ist schon alleine wegen der Bähnli ein Erlebnis. Von St. Gallen her kommend schlängelt sich das Trogener Bähnli den Hügel hinauf. Bei Nebel wird es mal beim Schwarzen Bären, mal erst bei der Vögelinsegg von erlösenden Sonnenstrahlen in Empfang genommen. Bei klarer Sicht hingegen erblickt man in der Ferne den Bodensee und sogar das deutsche Ufer bis schliesslich Trogen, der Ausgangspunkt der Wanderung, erreicht ist. Die gelben Täfelchen führen gleich hinter dem Bahnhof zwischen den Häusern in die Höhe.
 
2 Pestalozzidorf: Nach wenigen Schritten erreicht man das Kinderdorf Pestalozzi. Hier kommen seit Jahrzehnten Kinder und Jugendliche verschiedenster Kulturen zusammen. Wer genügend Zeit zur Verfügung hat, kann sich im Besucherzentrum anhand von Bildern und Zeitdokumenten über die Entstehung und Entwicklung des Kinderdorfes informieren.
 
3 Sand: Die Route führt danach auf einen Feldweg. Einige hundert Meter weiter oben hängen Bügel an einem dicken Seil. Hier wartet der Skilift Trogen auf seinen Einsatz. Auf der anderen Strassenseite befindet sich das Restaurant Sand, wo in der Appenzeller Gaststube gutbürgerliches Essen und Käsefondue serviert wird. Die Strasse führt rechts weg Richtung Wald. Dort können die Wanderer zwischen zwei Varianten entscheiden. Der längere Weg durch Unterbach bietet ein weiteres Mal einen Ausblick über Trogen, Speicher und in die Weite Richtung Bodensee. Die Abkürzung geht steil den Hügel hinauf. Kurz danach fühlt man sich wie in einem kleinen Märchenwald mit bemoosten Wegen, Waldböden und Baumstrünken. Ein Wurzelweg führt zwischen den Bäumen hindurch bis man kurz danach auf eine Teerstrasse gelangt. Hier muss man rechts abbiegen und an Parkplätzen vorbei dieser Strasse mehrere hundert Meter folgen.
 
4 Buche: Einige Minuten später erreicht man den höchsten Punkt der Wanderung. Mit Blick auf den Säntis befindet sich hier das Restaurant Hohe Buche mit einer grossen Terrasse und regionaler Küche. Wer sich lieber aus dem Rucksack verpflegt, findet einige Meter weiter eine Sitzbank, ebenfalls mit Panoramablick. Bei Sonnenschein und lädt diese Gegend zu einer längeren Pause ein.
 
5 Stritegg: Gestärkt geht es weiter. Kurz nach dem Bänkli beginnt ab der Stritegg ein längerer Abschnitt über eine Wiese. Hier befindet sich am Waldrand eine Feuerstelle. Sie ist mit mehreren Sitzgelegenheiten, Löschwasser und Feuerholz gut ausgerüstet. Kurz danach zeigt der Wegweiser rechts Richtung Teufen. Ab Rämsen gelangen die Wanderer auf eine Teerstrasse, die vorbei an locker verstreut gelegenen Appenzellerhäuser führt. Von Ebnet bis Oberfeld gibt es einen Kiesweg, danach kommt wieder eine geteerte Strasse. In der Nähe nirgends vorhanden ist hier aber ein Gleis, wie man anhand der Bahnhofsuhr vermuten könnte, die an einem Ast hängt. Auch ein Fahrplan ist keiner zu sehen, und ob hier jemals ein öffentliches Verkehrsmittel abfährt, ist fraglich. Die Uhr zeigt wohl schon seit längerem die gleiche Zeit: Es ist fünf vor zwölf.
 
6 Gaisweg: Bei Gaisweg führt die Route weiterhin auf der Strasse geradeaus. Einige Meter weiter vorne geht es nach Stofel die Wiese rechts hinunter Richtung Teufen. Das Dorf ist in der Ferne bereits zu sehen. Es geht weiter, an Hühnern vorbei. Beim nächsten Haus begrüsst der Hofhund die Wanderer aufmerksam und begleitet sie ein Stück weit auf der Wiese hinunter Richtung Buchenmühle. Beim Bach beginnt die Strasse nach Teufen.
 
7 Teufen: Die letzten Meter geht es an der Sportanlage vorbei zum Bahnhof. Die Wanderung führt zu einem grossen Teil über Wiesen und Feldwege. Für Kinderwagen ist sie daher nicht geeignet. (ak)




 
 

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