St. Gallen-Heiligkreuz – Galgentobel – Schmisihus – Mörschwil – Beggetwil – Tübach – Farbmüli – Horn

Durch Täler und über Felder dem Bodensee entgegen

Die Wanderung beginnt im Osten der Stadt St.Gallen. Von dort aus führt der Weg durchs schmale Galgentobel der Eisenbahnlinie und der Steinach entlang bis zum Weiler Schmisihus, wo wir das Tobel verlassen und nach Mörschwil gelangen.
15. März 2017, 16:51
Über Obstfelder und zahlreiche Brücken gelangen wir nach Tübach, bevor die rund dreistündige Wanderung in Horn am Hafen endet. (ghi).

 


 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: St.Gallen-Heiligkreuz – Ziel: Horn
Wanderzeit: 3 Std.
Weglänge: 12,7 km
Gesamtaufstieg: 66m
Gesamtabstieg: 301 m
Ausrüstung: Festes Schuhwerk
Gaststätten: Restaurant Adler, Mörschwil, Telefon 0718600948. Wirtschaft zum Löwen, Tübach, Telefon 0718412042 . Hotel Bad Horn, Telefon 071 844 51 51.
Parkplätze: Bei sämtlichen Restaurants sowie beim Hafen in Horn.
Öffentlicher Verkehr: Postautolinie 211 von St.Gallen via Mörschwil und Tübach nach Horn.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1075 Rorschach Linie 211 von St.Gallen via Mörschwil und Tübach nach Horn.
1 St.Gallen-Heiligkreuz Die Wanderung beginnt im Heiligkreuz- Quartier. Bei der Lukasmühle, gleich unterhalb des Espenmoos- Stadions, steigen wir ins Galgentobel hinab. Der Legende nach fand der irische Mönch Gallus im Jahr 612 durch dieses Tal seinen Weg in die spätere Stadt St.Gallen.
 
2 Galgentobel Das Tobel ist nach dem äbtischen Hochgerichtsgalgen benannt, der sich einst an der Stelle der heutigen evangelischen Kirche Heiligkreuz befand. Der 2012 verlängerte Wanderweg beginnt, wo die Steinach aus dem Untergrund wieder an die Oberfläche tritt, und führt entlang der Eisenbahnlinie St.Gallen-Rorschach. AmEingang des Galgentobeltunnels ist eine kurze Stufe zu besteigen, der Weg führt auf und ab, mal oberhalb, mal unterhalb der Gleislinie. Ab und zu rauscht ein Zug vorbei, ansonsten ist es im Tobel sehr ruhig.
 
3 Schmisihus Der Steinach entlang führt unser Weg bis auf die Höhe von Mörschwil. Dort folgt der einzige Anstieg der Wanderung, die vorwiegend abwärts führt. Ein kurzes, aber steiles Stück führt der Weg vomGalgentobel ins Schmisihus. Oben angekommen, eröffnet sich dem Wanderer die Weite der Bodenseeregion. Schon im März leuchten die Wiesen hier saftig grün, ein Bauer ist damit beschäftigt, die zahlreichen Obstbäume auf Vordermann zu bringen.
 
4 Mörschwil Nach rund 30 Minuten erreichen wir, nachdem der Weg an zahlreichen Bauernhöfen vorbeigeführt hat, den Dorfkern von Mörschwil. Nach einer kurzen Stärkung im Restaurant Adler verlassen wir das Dorf in Richtung Osten entlang der Hauptstrasse, bevor wir dann links zum Weiler Beggetwil abbiegen. Auf der Durchreise könnenWandererdem «Beeribuur» einen Besuch abstatten. Im Direktverkauf bietet dieser während der Saison Beeren und Obst an.
 
5 Beggetwil An den Anbaufeldern vorbei geht es weiter geradeaus am Weiler Hundwil vorbei. Dabei überqueren wir erneut die Bahnlinie, bevor wir kurz darauf unter der Autobahn hindurch gehen und bereits Tübach erreichen. Der Weg führt vorbei am malerischen Kloster St.Scholastika, das einst für seine Hostienproduktion berühmt war und in dem heute noch Kapuzinerschwestern in der Klausur leben. Nach einer weiteren Stärkung im Restaurant Löwen ziehen wir weiter.
 
6 Tübach Abermals führt derWeg für ein kurzes Stück einer Hauptstrasse entlang. Der Wanderer hat dabei aber eine wunderbare Aussicht über Tübach, Horn, Goldach und Rorschach. An der Sportanlage Kellen vorbei begeben wir uns zum Dorfkern von Tübach und biegen ins Industriequartier ab.
 
7 Farbmüli Auf dem Mühlhoiweg wird die Szenerie dann wiedermalerisch. Der schmale Weg führt an Wohnhäusern vorbei über nur spärlich bebautes Gebiet, bevor er in einen breiteren Pfad mündet. Über unseren Köpfen kreisen zahlreiche Greifvögel auf der Suche nach Beute. Bald überqueren wir die Kantonsgrenze zum Thurgau und haben schon fast unser Ziel erreicht.
 
8 Horn Nach wenigen Minuten sind wiramSee. Der Hafen in Horn mit seinem traumhaften Ausblick auf Steinach und Arbon imWesten und die Terrasse des Hotels Bad Horn im Osten bietet Gelegenheit, dieseWanderung von der Stadt an den See ausklingen zu lassen. Innert weniger hundert Meter befindet sich der Bahnhof Horn. Von dort aus kehren wir in 25 Minuten mit dem Postauto an den Ausgangspunkt unserer Wanderung zurück. (ghi)
 

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