Ebenalp – Altenalp – Öhrligrueb – Höchnideri-Sattel – Blau Schnee – Säntis

Die Schönheiten des Alpsteins auf dem Serviertablett

Blau Schnee, Schwende, mit Blick auf den Säntis. (Marcel Steiner)
28. September 2011, 18:13
Die hier vorgeschlagene Route auf den Säntis präsentiert die vielfältigen Schönheiten des Alpsteins auf dem Serviertablett. Allerdings verlangt die Wanderung Ausdauer und ist nur trittsicheren und schwindelfreien Berggängern mit guter Ausrüstung zu empfehlen. Faszinierend an Wanderungen im Alpstein ist die Nähe dieses voralpinen Raums zu den urbanen Zentren der Ostschweiz. Von vielen Punkten aus bietet sich eine abwechslungsreiche Aussicht: in die Enge der drei Gebirgsketten und darüber hinaus in die Weite der Alpen und des Bodenseeraums. Zudem ist die Region mit Bergbahnen und Wirtschaften sehr gut erschlossen.























Die Wanderung im Überblick

Start: Ebenalp

Ziel: Säntis

Wanderzeit: 4 ½ – 5 Stunden

Weglänge: 8,4 km

Gesamtaufstieg: 1300 m

Gesamtabstieg: 400m

Ausrüstung: Wanderschuhe

Gaststätten: In Wasserauen, auf der Ebenalp und Altenalp sowie auf dem Säntis

Parkplätze: In Wasserauen

Öffentlicher Verkehr: Mit den Appenzeller Bahnen nach Wasserauen; mit der Luftseilbahn Wasserauen– Ebenalp auf die Ebenalp

Kartenmaterial: Wanderkarte 1:25 000 Appenzellerland; Landeskarte 1:25 000 Blatt 1115 Säntis
 


1. Ebenalp, 1590. Beim Wegweiser bei der Bergstation der Luftseilbahn Wasserauen– Ebenalp die Richtung Öhrli/Säntis einschlagen.

2. Füessler Nord, 1632. Auf der Krete Richtung Altenalp/Mesmer in steilen Kehren die Füesslerwand hinuntersteigen.

3. Füessler Süd, 1555. Rechts halten Richtung Altenalp/Mesmer. Auf der Alp Weesen ist der tiefste Punkt der Wanderung erreicht.

4. Altenalp, 1595. Der Weg führt links an der Alphütte vorbei und wird Richtung Öhrli/ Säntis zunehmend steiler.

5. Abzweig Schäfler, 1730. Hier mündet die Route in den Weg Schäfler-Mesmer. Den Wegweiser Richtung Öhrlisattel/Säntis beachten und ein Stück Richtung Schäfler gehen.

6. Abzweig Säntis, 1783. Der Weg zweigt links ab Richtung Öhrli/Säntis. Fixseile sichern einige ausgesetzte Wegstücke.

7. Lötzlisalpsattel, 1900. Die Route wechselt von der südöstlichen zur nordöstlichen Gratseite.

8. Öhrlisattel, 2119. Der weite Schuttsattel am Südfuss des Öhrlis ohne Namen auf der Landeskarte führt von der Vorder zur Hinter Öhrligrueb.

9. Höchnideri-Sattel, 2130. Auch diese Einsattelung zwischen dem Muschelenberg und dem Gratrücken Höchnideri-Hüenerberg ist ohne Namen auf der Landeskarte. Die Route führt Richtung Säntis durch Karstfelder weiter aufwärts. Beim nächsten Wegweiser rechts halten Richtung Säntis.

10. Rossegg, 2175. Hier vereint sich die Route mit dem vom Mesmer herführenden Weg. Am Westende der weiten Mulde steigt der Weg durch eine Geröllhlade steil an. Der kleine Gletscher Blau Schnee hat sich auf zwei kleine Schneefelder reduziert. Vom Fusse des Girensattels führt eine kurze mit Fixseilen gesicherte Kletterei auf den kleinen Pass.

11. Girensattel, 2397. Links halten und über den Klettersteig «Himmelsleiterli» an den Fuss des Mehrzweckgebäudes emporklettern. Die Route führt durch einen Tunnel ins Innere des Mehrzweckgebäudes und über Treppen auf den Säntisgipfel.

12. Sänits, 2502. Das Mehrzweckgebäude auf dem Säntis erhielt seine heutige Form in den Jahren 1995 bis 1998. Die Säntisbahn und die Swisscom verbauten 80 Millionen Franken. Die Säntisbahn investierte in den Neubau von Publikumshallen, Restaurants und einer neuen wettersicheren Galerie zum Gipfel, die Swisscom in die Vergrösserung der Südkaverne, den neuen Antennenturm und in die Renovation des Wetterwartshauses. Der markante Antennenturm ist 124 Meter hoch und steht auf einem 4000 Tonnen schweren Bodenfundament.
Mit der Luftseilbahn geht’s gelenkschonend auf die Schwägalp hinunter. Mit dem öffentlichen Verkehr Reisende fahren nach Hause, die Autofahrer erreichen den Ausgangspunkt Wasserauen mit Postauto und Appenzeller Bahnen via Urnäsch.


 
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