Goldach – Meggenmüli – Horchental – Aachen – Glinzburg – Tübach – Sportplatz Kellen – Goldach

Der besondere Charme des Meggenhus-Anschlusses

DerMeggenhus-Anschluss ist bekannt vonStau- und Unfallmeldungen. Er muss aber noch andere «Reize» haben, denn sonst lässt sich das dichte Wandernetz in seinerUmgebung kaum erklären. Tatsächlich bieten die Wege kontrastreiche Einblicke inAutobahn-Architektur und Landschaft.
04. Juli 2013, 09:48
DerMeggenhus-Anschluss ist bekannt vonStau- und Unfallmeldungen. Er muss aber noch andere «Reize» haben, denn sonst lässt sich das dichte Wandernetz in seinerUmgebung kaum erklären. Tatsächlich bieten die Wege kontrastreiche Einblicke inAutobahn-Architektur und Landschaft. Aber auch die Linienführung der SBB ist im Dreieck Goldach–Mörschwil–Tübach keineswegs eine Randerscheinung. Obwohl sich hier Wanderer nicht gerade auf den Füssen herumstehen, gibt es zahlreiche Gasthöfe zum Einkehren. Undbei sommerlicher Hitze ist der Bodensee für einen kühlenden Sprung ins Wasser nicht weit entfernt. (th)



 

 


 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Goldach Bahnhof
Wanderzeit: 3 Stunden
Weglänge: 10,5 km
Gesamtaufstieg: 267 m
Gesamtabstieg:  267 m
Ausrüstung: Solides Schuhwerk
Gaststätten: Goldach: «Blumenhalde», Tel. 071 841 17 74. Aachen: Straussenfarm, Tel. 071 866 27 12. Obersteinach: «Glinzburg», Tel. 071 446 10 24. Tübach: «Löwen», Tel. 071 841 20 42.
Parkplätze: Beim Bahnhof Goldach
Öffentlicher Verkehr: Mit Bahn, Postauto oder Bus an den Ausgangspunkt Goldach
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25 000, Blatt 1075, Rorschach
 
1 Bei der Barriere am Bahnhof Goldach befindet sich ein grosser Wanderwegweiser. Von dort wandern wir dem Bahngeleise entlang Richtung Mörschwil, kommen am Fussballplatz vorbei und überqueren weiter vorne die Goldach. Auf der geteerten Strasse folgen wir weiter dem Wanderweg, der allmählich ansteigt und immer steiler wird. Nun erscheint im Blickfeld das A1-Viadukt. Oben auf der Kuppe erreichen wir ein Gehöft mit dem Restaurant Blumenhalde. Dort wählen wir die Strasse Richtung See, die weiter vorne nach links zur Hauptstrasse nach St. Gallen dreht. Unübersehbar ist nun das grosse Recycling-Center Zingg. Auf dem Trottoir der Hauptstrasse schreiten wir ein paar Meter abwärts und überqueren die SBB-Bahnlinie. Nun verlassen wir die Hauptstrasse. Der Wegweiser zeigt zweimal nach Mörschwil, ehe nach einem längeren Wegstück und grossen Bogen der Landwirtschaftsbetrieb bei der Meggenmüli erscheint.
 
2 Das Bänkli in den Farben Gelb-Rot-Blau ist Zeichen, dass wir uns auf Mörschwiler Boden befinden. Nun ist der Ast des Meggenhus-Anschlusses zu sehen. Der Weg führt unter der Auto-Transitstrecke hindurch und neben der SBB-Linie entlang. Die Autos rauschen vorbei, und der Betrachter erhält einen Eindruck vom mächtigen Eingriff in die Landschaft. Weiter führt eine Brücke über die Bahnlinie zum Weiler Hundwil. Die Wanderung geht danach weiter durch eine Bachbewaldung zum Weiler Horchental.
 
3 Diesen verlassen wir in nördlicher Richtung und gelangen so an eine schmale Strasse mit Veloweg. Auf diesem unterqueren wir die Bahnlinie und gehen danach links weg über die nun breite Strasse in Richtung eines grossen Landwirtschaftsbetriebs mit Freigehege für die Tiere. Hier ist die Verkehrssituation etwas unübersichtlich. Die Autos von Mörschwil her sollten allerdings gut zu hören sein. Nicht nur an diesem Flecken sind Tiere zu sehen. Immer wieder präsentiert sich die Vielfalt der landwirtschaftlichen Fauna: Schafe, Schweine, Gänse, Geissen, Kühe, Pferde.
 
4 Ein Stück weiter vorne in Aachen gibt es gar Exotisches zu bestaunen. In der Straussenfarm befindet sich auch ein Restaurant mit Selbstbedienung. Wir gehen am Haus «Sonnenhügel» links vorbei, danach gerade hinunter Richtung Wald und abwärts durch diesen hindurch. Weiter unten plätschert links die Steinach, während es ein Wiedersehen mit dem Meggenhus-Anschluss gibt. Autos sind wegen der Schutzmauer zwar kaum zu sehen, aber gemach…
 
5 Unter der Brücke hindurch gehen wir weiter und folgen kurz danach dem Wegweiser «Restaurant Glinzburg». Nun führt der Weg wieder aufwärts, dreht nach dem Restaurant nach rechts. Auf einer Brücke schauen wir hinunter auf den pulsierenden Verkehr des Zubringers, der weiter ostwärts in die Autobahn mündet. Natürlich lohnt sich auch ein Blick auf den Bodensee. Den Weiler Engensberg verlassen wir linker Hand parallel zum See und zweigen nach der Obstplantage links ab, nochmals unter der Autostrasse hindurch immer weiter Richtung See. Rechts geht es dann erneut steiler hinab, ehe man nach 200 bis 300 Metern geradeaus dem Weg nach Tübach folgt.
 
6 An der Kirche vorbei und über die Hauptstrasse hinaus gelangt man zum Mehrzweckzentrum, schreitet um dieses herum über den Parkplatz und weiter vorne über die Sportanlage Kellen.
 
7 Die Brücke über die Goldach lassen wir dann links liegen und gehen den asphaltierten Weg hinauf am Spielplatz vorbei. Unter der Hauptstrasse hindurch gelangen wir geradeaus zum schmalen Wasserweg mit einer Fischtreppe.
 
8 Nach dem Bahnviadukt schliesst sich der Kreis: Vorne biegen wir links ab, kommen nochmals am Fussballplatz vorbei und gelangen schliesslich zum Bahnhof Goldach.
 

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