Frauenfeld–Warth-Weiningen–Kartause Ittingen–Bärlingerhof–Buch– Hüttwilersee–Hüttwilen

Der Murg und der Thur entlang bis zum Hüttwilersee

Die Wanderung startet am Bahnhof Frauenfeld und führt quer durch die Grosse Allmend der Murg entlang zur Thurmündung. Die Thur wird überquert, und in Warth-Weiningen findet man Ruhe und Kraft in den Klostergebäuden der Kartause Ittingen.
24. März 2016, 15:34
Der Wanderweg führt weiter in Richtung Uesslingen, ehe eine Steigung in nördliche Richtung über den Bärlingerhof ins Dorf Buch führt. Der Hüttwilersee ist in der Ferne schon zu sehen, vorher lohnt sich aber eine Rast in der Wirtschaft zum Hirschen. Wer eher Grillwaren mag, kann sich im Strandbad Hüttwilersee verköstigen. Von dort ist der Weg nach Hüttwilen nicht mehr weit. (sko)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bahnhof Frauenfeld bis Bushaltestelle Post in Hüttwilen
Wanderzeit: Rund 2 3⁄4 Stunden
Weglänge: 11,97 km
Gesamtaufstieg: 183 m
Gesamtabstieg: 140 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, volle Trinkflasche und Grillwaren
Gaststätten: Warth-Weiningen, Kartause Ittingen, «Mühle», täglich geöffnet, 0527484411; Buch, Wirtschaft zum Hirschen, Mi 17 Uhr bis So 17 Uhr, Telefon 0527461428
Parkplätze: Kartause Ittingen, Wirtschaft zum Hirschen und Strandbad Hüttwilersee
Öffentlicher Verkehr: Bus 823 von Frauenfeld nach Schlattingen
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1052 Andelfingen
1 Die Wanderung beginnt am Bahnhof Frauenfeld, der aus allen Richtungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Für die Autofahrer stehen beim Oberen Mätteli direkt bei der Stadtkaserne Parkplätze zur Verfügung. Innert kürzester Zeit verwandelt sich das urbane Stadtgebiet ins Grün. Beim Wasserkraftwerk bei der Zeughausbrücke ist erstmals das Rauschen der Murg zu hören. Der Weg führt durch den neu erbauten Murg-Auen-Park in Richtung Grosse Allmend. Entlang der Murg, durch ein kleineres Waldstück, über Brücken und unter der Autobahn A7 durch findet man sich bald auf dem Areal des Waffenplatzes. Dieser ist bei Hundeführern genauso beliebt wie bei Reitern, Velofahrern und Wanderern. Im Galgenholz befindet sich im Waldstück westlich des Wanderweges eine gemütliche, aber unüberdachte Grillstelle. Wer nach rund 20 Minuten noch keine Pause braucht, folgt der Murg weiter bis zur Thurmündung und überquert dort mit der Strassenbrücke die Thur in Richtung Warth-Weiningen.
 
2 Der Hauptstrasse entlang und die ersten Höhenmeter überwunden, folgt ein Wegweiser «Kartause Ittingen». Durch Warth laufend – ein Ortsteil von Warth-Weiningen –, bietet sich immer wieder die Möglichkeit, zwischen den Häusern Blicke auf die Thur zu erhaschen. Rebberge rechts und voraus die Kartause Ittingen. Im früheren Kloster aus dem 8. Jahrhundert findet man nicht nur Ruhe und Kraft. Heute ist die Kartause ein Seminarzentrum mit Museen, Hotel, Restaurant und Gutsbetrieb sowie einem Heim- und Werkbetrieb für psychisch oder geistig beeinträchtigte Menschen. Wer Rast und Verpflegung sucht, findet diese im Restaurant Mühle.

3 Es geht weiter in westlicher Richtung dem Waldrand entlang. Holzbeigen und Hochsitze von Jägern zeugen von einem abgelegenen und idyllischen Ort. Auf der Strasse in Richtung Buch durch den Weiler Bärlingerhof pumpt das Herz wegen der Steigung. Bei gutem Wetter gleicht der Blick übers Thurtal aber die Anstrengung aus. Zwar führt der Weg grösstenteils der Hauptstrasse entlang, aber ausser dem Postauto kreuzen fast keine Autos den Weg. Auf dem höchsten Punkt der Wanderung auf fast 500 Metern über Meer weitet sich der Blick in Richtung Seebachtal mit den drei Seen Nussbaumer-, Hüttwiler- und Hasensee, die in der Ferne zu erahnen sind. Im 100-Seelen-Dorf Buch steht mit der Wirtschaft zum Hirschen ein Restaurant für eine weitere Pause zur Verfügung.
 
4 Der Weg führt von Buch weiter in Richtung Hüttwilen. Plötzlich ist der Hüttwilersee – der grösste im Seebachtal – unmittelbar und in seiner vollen Pracht zu sehen. Umgeben von Schilf, schimmert das Wasser herrlich in der Sonne. Obwohl der Weg noch einige hundert Meter bis zum unmittelbaren Ufer dauert, lässt sich der Blick kaum von der Schönheit des Sees abwenden. Am östlichen Ufer befindet sich das Strandbad Hüttwilersee, das nur während der Sommermonate zwischen Mai und September geöffnet hat. Wirtschaft für bürgerliche Verpflegung, Beachvolleyball-Feld, Umkleidekabinen, Sprungturm, Grillplatz und viel weiteres inklusive. Am Hüttwilersee lässt es sich – gerade im Sommer – lange verweilen.
 
5 Nach dem Abstecher ins Strandbad führt der Weg über Feld und Wiese in Richtung Zielort Hüttwilen. Die Firmengebäude eines weltbekannten Gerüstbauers sind schon aus der Ferne zu sehen. Im Dorfzentrum von Hüttwilen angekommen, fährt der Bus 823 im Stundentakt zurück zum Bahnhof Frauenfeld.
 
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