Bushaltestelle Post Schönengrund–Pfand–Bergrestaurant Hochhamm– «Schweizer-Familie»-Feuerstelle–Boden–Wasserreservoir Mülitobel– Bushaltestelle Post Schönengrund

Der Appetit weist den Weg zur Hochhamm

In Schönengrund beginnt die Rundwanderung durch den westlichsten Teil Ausserrhodens. Höhepunkt ist die Hochhamm, wo das bekannte Bergrestaurant zur Mittagsrast einlädt. Ob es geöffnet ist, lässt sich schon vom Dorf aus anhand der gehissten Flagge erkennen.
09. März 2016, 11:13
Der Wanderweg führt bis zum Ortsrand und biegt dann rechts ab, der Aufstieg zum Hausberg beginnt. Von Meter zu Meter eröffnet sich dem Wanderer eine noch schönere Aussicht. Bei klarem Wetter lässt sich das Neckertal überblicken. Auf der Hochhamm hat man dann den Alpstein direkt vor Augen. Am Rückweg liegen mehrere Feuerstellen und das Wasserreservoir Mülitobel.

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bushaltestelle Schönengrund Post. Vom Bahnhof Herisau verkehrt einmal stündlich ein Postauto. Die Fahrzeit beträgt 18 Minuten.
Wanderzeit: 1:45 Stunden
Weglänge: 5,3 km
Gesamtaufstieg: 363 m
Gesamtabstieg: 363 m
Ausrüstung: gutes Schuhwerk, im Winter eventuell Schneeschuhe
Gaststätten: Bergrestaurant Hochhamm oder diverse Restaurants in Schönengrund
Parkplätze: In Schönengrund vorhanden
Öffentlicher Verkehr: Postauto 182
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1094 Degersheim und 1114 Nesslau
1 Es ist ein noch düsterer Vormittag im Winter, doch ab Mittag soll die Sonne rauskommen. Bis dann soll die Hochhamm, um dort das perfekte Panorama zu geniessen, erklommen sein. Gleich gegenüber der Bushaltestelle Schönengrund steht ein auffälliges Fabrikantenhaus, eine Informationstafel an der Bushaltestelle Schönengrund Post erklärt dessen Geschichte. In die entgegengesetzte Richtung geht die Wanderung los. Auf der Hochhamm ist die Schweizer Flagge gehisst, das Zeichen, dass das Bergrestaurant geöffnet hat.
 
2 Der Weg führt ein Stück der Dorfstrasse entlang. Während sich diese dann nach rechts Richtung Kirche wendet, biegt der Wanderweg am ersten grossen gelben Wegweiser links ab. Er folgt jetzt der Teufenbergstrasse bis fast zum Ortsausgangs-Schild von Schönengrund- Wald.

3 Hier müssen sich die Wanderer entscheiden, ob sie lieber den längeren, aber weniger anspruchsvollen Wanderweg weiter der Strasse entlang zur Hochhamm folgen oder rechts abbiegen. Diese Entscheidung ist auch wetterabhängig. Wer den Wanderweg nimmt, der rechts abbiegt, beginnt «querfeldein» den Aufstieg über eine Wiese zur Hochhamm.
 
4 Die Wiese wird zum Wald, durch den der Weg ein kleines Stück den Berg hoch führt. Es lohnt sich, immer wieder einen Blick zurückzuwerfen, denn hinter einem eröffnet sich ein grandioses Panorama. Auf den ersten Metern sind dies Schönengrund und Wald, die immer kleiner werden.
 
5 Der Weg führt unter einer Hochspannungsleitung durch und zweigt dann hinter dem Bauernhof, Pfand 184, links auf die Strasse ab. Kurz darauf geht es aber wieder rechts den Berg hoch. Nach diesem relativ steilen Abschnitt wartet eine kleine Holzbank für eine erste Ruhepause. Die Sonne kommt raus und man kann den Blick über das Neckertal schweifen lassen.
 
6 Noch ein letzter Aufstieg, dann vereinigt sich am Wegweiser der steilere Wanderweg mit dem längeren, der über den Tüfenberg zur Hochhamm führt. Rechts geht es jetzt auf den letzten Streckenabschnitt Richtung Bergrestaurant.
 
7 Der Weg schlängelt sich die letzten Meter zum Restaurant hoch. Auf dessen grosszügiger Terrasse bei schönem Wetter mit Alpsteinblick gegessen werden kann. Bei schlechtem Wetter lädt das kuschelig eingerichtete Restaurant zum Verweilen ein. Eine der Spezialitäten des Hauses sind Kutteln. Deftiges, einfaches Essen steht hier hoch im Kurs. Auch ein kleiner Kinderspielplatz steht hinter dem Restaurant zur Verfügung.
 
8 Der Abstieg nach Schönengrund beginnt mit einer geraden Strecke über den Kamm. Erst an einer «Schweizer Familie»-Feuerstelle biegt der Weg rechts in den Wald ein. Wer Lust auf ein selbst zubereitetes Mittagessen hat, ist bei der gut ausgerüsteten Feuerstelle richtig.
 
9 Der Weg schlängelt sich durch den Wald abwärts und führt dann auf eine Strasse. Ein kurzes Stück folgt er der Strasse und biegt dann beim Bauernhof mit der Adresse Boden 206 rechts ab.
 
10 Zwischen Kühen und Katzen läuft man kurz auf dem Gelände des Bauernhofes und dann über eine Wiese. Dahinter ist eine Drehkreuz, hinter dem wieder der Wald beginnt.
 
11 Hinter dem Wald kommt der letzte Abschnitt der Wanderung. Dieser führt unter anderem am Wasserreservoir Mülitobel vorbei. Auf der kleinen Steinbank dort lässt sich wunderbar einen Moment über dem Dorf thronen. Nach dieser letzten Verschnaufpause führt der Weg durch ein Wohnviertel zurück zur Postautohaltestelle. Fürs Wandern mit Kinderwagen ist der Weg, bis auf einige wenige Abschnitte, nicht geeignet.
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