Kartause Ittingen - Nussbaumersee - Hüttwilersee - Kartause Ittingen

Das Seebachtal - ein Gebiet von nationaler Bedeutung

15. März 2011, 20:14
Die drei Eiszeitseen Nussbaumer-, Hüttwiler- und Hasensee bilden im Seebachtal eine Seenlandschaft von nationaler Bedeutung. Seit 1994 bemüht sich die Stiftung Seebachtal, hier die natürlichen Lebensräume für einheimische Pflanzen und Tiere zu fördern. Und sie macht das mit Erfolg: So gibt’s wieder mehr Biber, Laubfrösche, Ringelnattern, und auch der Kiebitz wird häufiger beobachtet. Die Wanderung im Norden Frauenfelds hat viel zu bieten und führt von einem eindrücklichen kulturhistorischen Zeugnis in der Kartause Ittingen zu einem reizvollen Naturdenkmal im Seebachtal.













Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Kartause Ittingen

Wanderzeit: 4 Stunden

Weglänge: 15.6 km

Gesamtaufstieg: 320 m

Gesamtabstieg: 320 m

Ausrüstung: Freizeitschuhe oder Leichtwanderschuhe

Gaststätten: Restaurant Kartause Ittingen 052 748 44 11

Parkülätze: Bei der Kartause Ittingen

Öffentlicher Verkehr: Mit dem Postauto (Linie 823) bis Haltestelle Kartause Ittingen

Kartenmaterial: Landeskarten 1:25 000 Blatt 1053 Frauenfeld und Blatt 1052 Andelfingen
 


1. Kartause Ittingen, 426. Die Wanderung beginnt beim Hauptwegweiser am unteren Ende des grossen Parkplatzes vor der grossen Holzbeige. Hier die Richtung Iselisberg einschlagen, der Weg führt am Parkplatz und später an einer Feuerstelle vorbei. Die Kartause Ittingen, als ehemaliges Kartäuser- Kloster und als Ort mit einer über 800jährigen Geschichte, zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern des Kantons Thurgau. Sie ist im Besitz einer Stiftung und ist eine rege genutzte Begegnungsstätte.

2. Kohlplatz, 455. Der Gutsbetrieb der Kartause Ittingen verköhlert hier einen Teil des Sägeholzes im Kohlemeiler zu hochwertiger Holzkohle. Die Route zweigt nach dem Kohlplatz rechts von der Waldstrasse ab und steigt an.

3. Althof, 496. Dem Wegweiser Richtung Iselisberg folgen, nach 150 Metern rechts auf das Flursträsschen abbiegen.

4. Iselisberg, 495. Der Iselisberg ist der grösste Rebberg im Kanton Thurgau. Auf 50 Hektaren Rebland werden zu zwei Dritteln Blauburgunder und zu einem Drittel Müller-Thurgau (Riesling x Sylvaner) produziert. Wenige Meter unter dem Weiler Iselisberg die Strasse überqueren und Richtung Niederneunforn geradeaus durch die Reben weiterwandern. Die Route führt auf die Krete und das Thurtal, im Rücken geht’s nordwärts. Rechterhand fällt die Antennenanlage des UKW-Drehfunkfeuers Zürich Ost des Flughafens Zürich- Kloten auf.

5. Churzegrund, 519. Hier rechts halten, der Wegweiser zeigt Richtung Uerschhausen/ Nussbaumen.

6. Trüttlikon, 509. Richtung Fäsenrüti verlässt die Route leicht abfallend den Weiler und trifft auf die Autostrasse, um diese jedoch nach wenigen Metern linkerhand wieder zu verlassen. Auf der Flurstrasse geht’s zum Waldrand hinüber.

7. Fäsenrüti, 472. Rechts unten liegt der Hasensee, weiter hinten ist durch das Gehölz das idyllische Seebachtal mit Nussbaumersee und Hüttwilersee zu erspähen. Dem Wegweiser Richtung Uerschhausen folgen.

8. Uerschhausen, 448. Richtung Nussbaumen das Dorf verlassen. Beim Dorfausgang die Strasse überqueren, und auf dem Wanderweg zum Ufer des Nussbaumersees gehen. Dort dem Wegweiser Richtung Hälfenberg/ Warth folgen.

9. Hälfenberg, 436. Geradeaus Richtung Warth weiterwandern. Die Route führt weiträumig um die Burgruine Hälfenberg herum, die auf einer markanten Kuppe über dem Seeufer des Hüttwilersees liegt. Die Route führt über einen neu angelegten Wanderweg ans Südende des Hüttwilersees und ist sehr gut ausgeschildert.

10. Vorderhorbe, 448. Den Weiler Richtung Warth/Frauenfeld verlassen. Nach einer wackeren Strecke auf Hartbelag führt die Route zum Schluss der Wanderung auf schönen Waldsträsschen und -pfaden zum Ausgangspunkt bei der Kartause Ittingen zurück.

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