Stein–Schwandbrücke–German–Giessenfälle–Nesslau/NeuSt. Johann– Krummenau

Das Rauschen der Thur als ständiger Begleiter

Die Strecke entlang der Thur bietet viel Abwechslung. Im Frühling während der Schneeschmelze oder nach einem Gewitter ist es beruhigend, am Ufer der rauschenden Thur zu wandern. Auf dem Streckenabschnitt von Stein nach Krummenau trifft man auf mehrere Stromschnellen und kleine Wasserfälle.
16. Mai 2013, 10:33
Die Strecke entlang der Thur bietet viel Abwechslung. Im Frühling während der Schneeschmelze oder nach einem Gewitter ist es beruhigend, am Ufer der rauschenden Thur zu wandern. Auf dem Streckenabschnitt von Stein nach Krummenau trifft man auf mehrere Stromschnellen und kleine Wasserfälle. Der Wanderweg entlang der Thur führt an schmucken Toggenburger Bauernhäusern vorbei. Unterwegs gibt es auch immer wieder Anlass, stillzustehen und die wunderschöne Landschaft zu geniessen. Es lohnt sich, sich selber ab und zu über die Schulter zu blicken. Denn hinter dem Rücken stehen die sieben Churfirsten. (csu)



 

 

 

 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Stein, Krummenau
Wanderzeit: ca. 2,5 Stunden
Weglänge: 8,6 km
Gesamtaufstieg: 184 m
Gesamtabstieg:  310 m
Ausrüstung: Trekking- oder leichte Wanderschuhe
Gaststätten: Von Stein bis Krummenau hat es mehrere Restaurants.
Parkplätze: In Stein bei der Kirche und beim Dorfplatz. In Krummenau direkt an der Thur und beim Bahnhof.
Öffentlicher Verkehr: Südostbahn nach Krummenau Linie S9, Postauto Nesslau–Stein Linie 790
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25 000, Blatt 1134 Walensee, 1114 Nesslau
 
1 Stein SG. Gestartet wird in Stein nach einem Kaffee im Café Ziehler oder im Restaurant Ochsen. Beim Restaurant Ochsen beginnt der Weg für diese Etappe. Der Thurweg führt links der Thur hinter der katholischen Kirche vorbei. Links oben sieht man die Berggipfel der Goggeien. Etwas weiter unten wird bereits die Sicht auf den Speer frei. Ausserhalb von Stein lädt ein kleines Inselchen mit Picknickplatz zum Bräteln ein. Anschliessend führt ein uralter Weg durch das Moorgebiet Braxxenmoos. Weiter geht es durch ein Waldstück an vermoosten Trockenmauern vorbei.
 
2 Grüenenschlatt. Auf der Lichtung sieht man rechts ein Wohnhaus. Dort führt der Weg rechts am Haus vorbei zur Schwandbrücke. Ein ruppiger Treppenweg führt hinunter zur Thur. Es lohnt sich, einen Moment auf der Brücke zu verharren und dem Rauschen des Wassers zuzuhören. Auf der anderen Seite führt der Weg wieder hinauf bis zum Restaurant Germen. Achtung – der Weg kann sehr glitschig sein.
 
3 Hueb. Weiter geht’s ein paar hundert Meter über eine Wiese, bevor der Weg links, vorbei an einem Stall, wieder zur Thur abbiegt. Als nächstes kommt ein Wehr in Sicht. Das Aueli ist ein naturnaher Lebensraum. Er ist auf einer Infotafel sehr gut beschrieben.
 
4 Giessenfälle. Etwas weiter unten hört man bereits das Rauschen der Giessenfälle. In Röhren wird das Wasser gefasst und durch Turbinen getrieben, um Strom zu erzeugen. Auch hier stehen Infotafeln. Der Weg führt weiter nach Nesslau. In diesem Teil ist die Thur nicht mehr so wild, beruhigt durch das Wehr oberhalb. Vorbei am Gebäude des Wärmeverbundes Nesslau-Neu St.Johann (da, wo das viele Holz liegt).
 
5 Laaderbrücke. Bei der Laaderbrücke, am Dorfrand von Nesslau, folgt man der Hauptstrasse. Nach ungefähr einem halben Kilometer biegen wir links (bei der Gärtnerei Wiederkehr) in eine Strasse ein, bevor der Thurweg rechts nach der Brücke wieder der Thur folgt.
 
6 Ijenbach. Einige hundert Meter weiter thurabwärts ist auf der linken Seite ein kleiner Picknickplatz (im Loch) mit Feuerstelle. Dieser Rastplatz sowie weitere Bänkli sind unterwegs genügend vorhanden, um sich auszuruhen und sich dem Rauschen der Thur hinzugeben.

7 ARA. Ein Stück weiter unten trifft man auf die Inseli-Kapelle, die in privatem Besitz ist. Eine alte, gedeckte Holzbrücke führt zur Kapelle und zu einem weiteren Rastplatz mit Bänken, Tischen und Feuerstelle. Obwohl diese Anlage dem Johanneum Neu St.Johann gehört, darf man sie benutzen, ist aber gebeten, den Abfall wieder mitzunehmen. Es empfiehlt sich auch, ein paar Minuten mehr zu investieren und hinauf zum Johanneum zu gehen. Es lohnt sich, die barocke Klosterkirche zu besichtigen.
 
8 Au. Der Thurweg führt weiter vorbei an einem grossen Bauernhof mit Mutterkuhhaltung. Links oben befindet sich der Weiler Bühl. Bei der alten Eisenbahnbrücke führt der Thurweg untendurch. Es geht weiter links entlang der Thur.
 
9 Vor dem Bach. Nach der nächsten Linksbiegung trifft man auf einen grossen Stein mit der Inschrift «Thurweg zum Andenken an Buchdrucker Karl Fankhausser».
 
10 Schluecht. Das Rauschen der Thur auf der rechten Seite wird lauter. Sie fliesst jetzt wieder über Felsbrocken und bizarre Felsformationen. Der Thurweg schlängelt sich zwischen der Bahnlinie der Südostbahn und der Thur auf und ab durchs hüglige Gelände. Auch hier gibt es genügend Rastplätze. Es lohnt sich, zwischendurch innezuhalten und einen Blick hinauf ins Thurtal zu werfen. Denn im Rücken sind die Churfirsten sichtbar.
 
11 Krummenau. Nach einem weiteren Auf und Ab mündet der Weg in die Strasse Richtung Krummenau – das Ziel dieser Etappe.
 
 

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