Stein – Höggwald – Sonderau – Buechberg – Hargarten – Stein

Aussichtsreiche Wanderung im Appenzeller Hinterland

23. November 2011, 20:16
Die Wanderung führt am Fusse der Hundwiler Höhi über den Buechberg. Beim Wechsel von einer Geländekammer zur nächsten eröffnen sich interessante Blicke auf die Dörfer Stein, Hundwil, Teufen, Waldstatt mit dem darüber liegenden Schwellbrunn und auf das innerrhodische Haslen. Zu etwa einem Drittel marschiert man auf Gebiet der Gemeinde Stein, zu zwei Dritteln auf Hundwiler Boden. Während heute landauf landab über Gemeindefusionen diskutiert wird, war früher das Gegenteil der Fall: 1748 trennte sich nämlich die untere Rhode als selbständige Gemeinde Stein von Hundwil ab.


    










Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Stein, Post

Wanderzeit: 3 Stunden

Weglänge: 9,2 km

Gesamtaufstieg: 500 m

Gesamtabstieg: 50 m

Ausrüstung: Wanderschuhe

Gaststätten: In Stein; Restaurant Alpenrose, Buechberg, 071 367 12 72; Esseria Hargarten, 071 367 11 33

Parkplätze: Beim Appenzeller Volkskunde- Museum

Öffentlicher Verkehr: Mit dem Postauto nach Stein

Kartenmaterial: Wanderkarte 1:25 000 Appenzellerland; Landeskarten 1:25 000 Blatt 1095 Gais und Blatt 1094 Degersheim
 


1. Stein, Post, 821. Beim Hauptwegweiser der Richtung Schachen/Berg folgen. Der Wanderweg verläuft die ersten 200 Meter auf dem Trottoir der Hauptstrasse.

2. Stein, Schachen, 809. Nach dem Werkhof des Baugeschäfts Preisig die Strasse überqueren. Die Route steigt auf dem Quartiersträsschen Richtung Berg/Höggwald leicht an.

3. Berg, 851. Linkerhand liegt in knapp 200 Metern Entfernung der Aussichtspunkt beim Reservoir, dessen Besuch durchaus lohnenswert ist. Der Blick schweift über die Hügel des Appenzellerlandes bis zum Bodensee. Die Route führt geradeaus Richtung Höggwald weiter. Auf der grossen Waldlichtung wechseln wir von Steiner auf Hundwiler Gemeindegebiet, und auf einem steil abfallenden Waldpfad geht’s hinunter zum Kreisel in der Sonderau. Ein Stück weit verläuft die Route auf dem im August 2000 eröffneten Solarweg, der von St. Gallen auf die Hundwilder Höhi führt.

4. Sonderau, 767. Auf dem Wanderwegweiser ist die Sonderau mit Schöni bezeichnet. Hier die Richtung Pfand/Hundwiler Höhi einschlagen. Nach 60 Metern führt der Wanderweg Richtung Pfand/Waldstatt in einigen Kehren steil den Wald hinauf.

5. Pfand, 870. Von hier aus geniesst man einen schönen Blick auf das Dorf Hundwil. Im Wechsel mit Trogen fand hier in den ungeraden Jahren jeweils die Landsgemeinde des Kantons Appenzell Ausserrhoden statt, letztmals 1997. Die Gemeinde Hundwil verfügt über eine interessante Form und reicht vom Hundwiler Tobel hinauf bis auf den Säntis. Sowohl die Bergstation als auch die Talstation der Säntisbahn liegen auf Hundwiler Boden. Der Name Hundwil weist nicht etwa darauf hin, dass die Bewohner eine besondere Beziehung zu Hunden hätten. Er weist in der Bedeutung «Weiler eines Hunt oder Hunto» auf die etwa im 9. Jahrhundert erfolgte alemannische Besiedlung von Nordwesten hin.
Der Weg führt durch das Areal des Gemeindealtersheims von Hundwil. Danach biegt die Route links ab Richtung Hundwiler Höhi, die nun gereadeaus im Blickfeld liegt. Bei der Chessleren bilden zwei Graskuppen einen sanften Passübergang. Nach dem Restaurant Alpenrose führt die Route zu einem Bächlein hinunter, um danach erneut über Wiesen anzusteigen.

6. Unter der Höhi, 955. Links halten und auf der Fahrstrasse Richtung Alpenrose wandern. Beim Abzweig Schletter erneut links halten Richtung Ebni.

7. Ebni, 1006. Es geht geradeaus Richtung Hargarten weiter.

8. Hargarten, 768. Der Richtung Uf Stein folgen. Auf den nächsten zwei Kilometern wünschte man sich eine bessere Markierung der Wanderwege, ein häufiger Blick auf die Wanderkarte lohnt sich.

9. Punkt 760. Bei der Verzweigung weiterhin der Richtung Uf Stein folgen.

10. Uf Stein, 838. Auf der Strasse zum Ausgangspunkt in Stein zurückkehren.


     
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