Abtwil Zentrumspark–Säntisblick–Ätschberg–Beuzenhus–Farnenwald– Abtwil Zentrumspark

Auf den Spuren des sagenumwobenen goldenen Kegelspiels

Die Rundwanderung beginnt und endet beim Zentrumspark Abtwil. Nach dem ersten steilen Anstieg winkt bei schönem Wetter zur Belohnung eine herrliche Aussicht über den ganzen Alpstein.
22. März 2017, 17:40
Auf den Spuren des goldenen Kegelspiels besichtigen wir die Überreste der verfallenen Burg Ätschberg und geniessen danach die Ruhe des Waldes. (de)

 


 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Abtwil Zentrumspark
Wanderzeit: 2 Stunden
Weglänge: 8 km
Gesamtaufstieg: 236m
Gesamtabstieg: 236m
Ausrüstung: Festes Schuhwerk. Für Kinderwagen nicht geeignet.
Gaststätten: Restaurant Sonnenberg, 9030 Abtwil, Mittwoch und Donnerstag Ruhetag. Landgasthof Säntisblick, 9030 Abtwil, Montag und Dienstag Ruhetag. Ab Mai ist nur am Montag Ruhetag.
Parkplätze: Beim HB St.Gallen.
Öffentlicher Verkehr: Ab Hauptbahnhof St.Gallen Bus Nr. 7 in Richtung Abtwil St.Josefen.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1074 Bischofszell und Blatt Nr. 1075 Rorschach
1 Zentrumspark Abtwil Mit dem Bus Nr. 7, Richtung Abtwil-St.Josefen, gelangt man innerhalb von 20 Minuten vom Hauptbahnhof St.Gallen zur Haltestelle Zentrumspark, wo unsere Wanderung beginnt und endet. Der Sonnenberg und somit das Ziel der ersten Etappe der Wanderung ragt direkt gegenüber der Bushaltestelleempor.
 
2 Wasserfall Nach einem kleinen Stück auf der Sonnenbergstrasse biegen wir links in den Kiesweg vor dem Oberstufenzentrum Mühlizelg ab. Kurz vor dem Schützenhaus führt ein Wiesenweg zum Waldrand, dem wir bis zu einer kleinen Brücke folgen. Nach Überquerung der Brücke führt ein Waldweg zur Felswand, über die sich der momentan eher dünne Strahl des Wasserfalls ergiesst. Wieder zurück, beginnen wir dem Waldrand entlang den steilen Aufstieg auf den Sonnenberg.
 
3 Säntisblick Eine erste Erholung und einen jetzt schon wunderbaren Ausblick bietet das Restaurant Sonnenberg. Uns drängt es jedoch weiter und wir gehen dem Landsträsschen entlang in Richtung Landgasthof Säntisblick. Dort angekommen, würden wir eigentlich mit einer spektakulären Aussicht auf den Alpstein und über einen Teil der Stadt St.Gallen belohnt. Leider ist es an diesem Tag ziemlich dunstig, daher ist der Säntis nur schemenhaft zu erkennen.
 
4 Ruine Ätschberg Nach einer kurzen Erfrischung im Restaurant Säntisblick machen wir uns auf die Suche nach der Ruine Ätschberg, die erstmals in einer verloren gegangenen Urkunde von 1170 erwähnt wird. Auf dem Ätschberg fand im Jahr 1977 das erste Open Air St.Gallen statt. Damals noch mit etwas mehr als 2000 Besuchern und einem bescheidenen Eintrittspreis von Fr. 15.-. Nach dem HofamWegrand betreten wir den Wald. Einige Meter waldeinwärts lässt sich eine kleine Einbuchtung erkennen, die von einer grossen Eiche beherrscht wird. Hinter der Eiche befindet sich die Ruine auf einem Hügel. Querfeldein über Äste und Sträucher kraxeln wir den Hügel hinauf und lassen uns von den Überresten der Ruine des ursprünglichen Viereckturms und der mystischen Atmosphäre, die dieser Gegend anhaftet, einfangen. Rudolf von Rappenstein, der berühmte Mötteli, wurde im Jahr 1518 durch Heirat Besitzer der Burg. Er musste sie aber knapp 20 Jahre später verkaufen, und nach einem angeblichen Blitzeinschlag benutzten die Bauern die Mauerüberreste als Steinbruch. Das sagenumwobene goldene Kegelspiel soll sich, aufbewahrt in einer schweren Eisentruhe, für lange Zeit im Besitz der Herren auf Burg Ätschberg befunden haben. Die Legende besagt, dass sich ein Spielmann in die hübsche Tochter des Burgherren verliebte. Da dieser aber gegen die Verbindung war, verschwand der Spielmann spurlos und liess nur das goldene Kegelspiel zurück. Später heiratete die Tochter einen Spieler und Verschwender (vielleicht Mötteli?). Tief bedrückt über das Unglück seiner Tochter, versteckte der Vater das Kegelspiel in unterirdischen Gewölben der Burg. Keiner sollte es je finden.
 
5 Beuzenhus Begleitet von Vogelgezwitscher und dem Hämmern eines Spechts gelangen wir nach Beuzenhus. Dort befindet sich der Wanderwegweiser an der Ecke einer Scheune.
 
6 Farnenwald Am Rand des Farnenwaldes befindet sich eine grosse Feuerstelle für Familien und Gruppen.
 
7 Sonnenhof Nach Durchquerung des Sonnenhof-Quartiers endet die Wanderung beim
 
8 Zentrumspark Abtwil
 

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