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Tagblatt Online
11. August 2016, 11:06 Uhr

Auf dem Skulpturenweg zum Burghügel

Züberwangen–Weieren–Zuzwil–Leuberg–Zuzwil

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Der Skulpturenweg verbindet die Dörfer Züberwangen, Weieren und Zuzwil. Da zur Jahrtausendwende realisiert, wird er auch der «Zwotusiger» genannt. Am Wegrand stehen in unregelmässigen Abständen Steinskulpturen, die einen Verein, eine Gruppierung oder eine Körperschaft der Gemeinde repräsentieren.

Der gut ausgeschilderte Weg beginnt in Züberwangen und endet auf dem Leuberg. Dort, auf dem Burghügel der ehemaligen Löwenburg, liegt der historische Ursprung der Gemeinde. Eine Treppe führt auf direktem Weg wieder ins Dorf zur Bushaltestelle. Der Weg auf den Leuberg ist stellenweise ziemlich steil und nicht für Kinderwagen geeignet. (lsf)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Züberwangen/Zuzwil
Wanderzeit: 1 Stunde 43 Minuten
Weglänge: 6,1 km
Gesamtaufstieg: 185 m
Gesamtabstieg: 172 m
Ausrüstung: gutes Schuhwerk
Gaststätten: Züberwangen, Restaurant Bären, 071 944 15 67, Samstag geschlossen; Zuzwil, Kafi Dörig, 071 944 22 33, Montag geschlossen
Parkplätze: Bei der Kirche Züberwangen
Öffentlicher Verkehr: Postautolinie 725 Wil–Niederhelfenschwil; Postautolinie 727 Wil–Gossau
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000 Blatt 1073 Wil und 1074 Bischofszell
1 Der Skulpturenweg verbindet die Dörfer Züberwangen, Weieren und Zuzwil. Enden wird er beim Burghügel auf dem Leuberg in Zuzwil. Wir beginnen die nicht ganz zweistündige Wanderung in Züberwangen.
 
2 Parkplätze sind bei der Kirche Züberwangen vorhanden, die Bushaltestelle «Züberwangen Zentrum » befindet sich gleich nebenan. Hier lädt bereits ein Restaurant ein, für den Fall, dass schon vor Beginn der Wanderung Hunger aufkommt. Das Restaurant Bären liegt gegenüber der Kirche. Der Skulpturenweg führt am Gartencenter Rutishauser vorbei. Bei der Kreuzung neben der Kirche befindet sich die erste der 18 Steinskulpturen, die den Weg säumen.

3 Die Wanderung führt uns südlich an Züberwangen und Weieren vorbei. Links und rechts liegen Einfamilienhäuser, später auch Bauernhöfe. In Weieren wenden wir uns nordwärts in Richtung Zuzwil.
 
4 Ein schnurgerades Stück Weg führt uns über Felder bis hinauf zur St.Gallerstrasse. Diese müssen wir überqueren, bevor wir an den Dorfbach gelangen. Ein sehr schöner Weg führt den Bach entlang bis ins Zentrum von Zuzwil. Dabei kommen wir auch am Mettlenhof vorbei, wo zu gewissen Zeiten Kälbchen am Wegrand dösen. Im Dorfkern von Zuzwil angekommen, stehen der Dorfladen und das Kafi Dörig für einen Zwischenhalt und eine Stärkung bereit. Gegenüber – am Ufer des Dorfbachs – steht eine Informationstafel zum Skulpturenweg. Dort sind alle Skulpturen eingezeichnet und den Vereinen zugeordnet.
 
5 Vom Dorfkern aus führt uns der Weg eine erste Steigung zur Kirche hinauf. Dort steht ein Brunnen, der 1961 zu Ehren der 1200-Jahr- Feier der Gemeinde Zuzwil aufgestellt wurde.
 
6 Wir gehen am Friedhof vorbei zum Pfadihaus. Mit seinen rotweissen Fensterläden ist es nicht zu verfehlen. Am Samstag kann es vorkommen, dass man dort von den Scharen der Pfadi Löwenburg begrüsst wird.
 
7 Bevor wir den Anstieg zum Leuberg in Angriff nehmen, kreuzen wir ein letztes Mal den Dorfbach. Hinter der Oberdorfstrasse, die wir überqueren, geht es aufwärts. Gleich oberhalb der letzten Terrassenhäuser am Südhang von Zuzwil zeigt der Wegweiser nach links. Nur etwa 100 Meter rechts von der Kreuzung liegt allerdings die Waldlaube, deren Feuerstelle zum Picknick einlädt. Ein idealer Platz für all diejenigen, die sich nicht im Dorf verpflegen wollten. Am Wochenende wird die Waldlaube allerdings oft von einheimischen Gruppen reserviert. Biegen wir an der Kreuzung links ab, beschreibt der Weg eine längere Kurve. Wer diese abkürzen will, nimmt den Weg durch die «Hohle Gasse». Ein Stück Wald, in dem sich jedes Kind wie Wilhelm Tell fühlen kann. Danach steigt der Weg noch einmal an, bevor wir aus dem Wald treten und vor dem Burghügel stehen. Dort, wo früher die Löwenburg stand, grasen heute Kühe. Auf dem Hügel sind noch einmal alle Vereine, die sich am Skulpturenweg beteiligt haben, auf Tafeln verewigt. Ein Baum mit Bank lädt nach dem Anstieg zum Sitzen ein.
 
8 Der Leuberg selber ist von einigen Häusern besiedelt. Bis auf den Burghügel und das ihm am nächsten liegende Haus befinden sich alle Gebäude auf dem Gebiet des Kantons Thurgau. Von hier aus haben wir an klaren Tagen eine wunderbare Sicht auf den Säntis.
 
9 Auf dem Leuberg endet der Skulpturenweg, doch unsere Wanderung führt uns noch zurück ins Dorf. Ein steiler Zickzackweg mit Stufen führt vom Leuberg hinab nach Zuzwil. Ganz unten auf der Zuckenrieterstrasse angekommen wenden wir uns nach rechts und folgen der Hinterdorfstrasse bis zur Bushaltestelle «Zuzwil Gemeindehaus».
 

Bilderstrecke: Wanderung 11-08-2016

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