Bichwil Dorf – Bauernhof Eberwies – Ausflugsrestaurant Eppenberg – Oberrindal – Ausflugsrestaurant Wildberg – Bisacht – Zehntland – Bettenauer Weiher

Auf abenteuerlichen Wegen zum «Betti»

Die Wanderung empfiehlt sich bei trockener Witterung. Nass mutiert sie zur gefährlichen Rutschpartie. Ausgangsort ist Bichwil Dorf. Von dort geht es – noch auf geteertem Grund – steil hinauf. Wer Stärkung braucht, findet hier das Ausflugsrestaurant Eppenberg.
18. März 2015, 16:15
Es folgt ein abenteuerlicher Abstieg durch das Weid-Tobel ins beschauliche Oberrindal. Bevor man von hier den steilen Weg hinauf auf den Wildberg einschlägt, kann man einen Abstecher zur nahen Kapelle machen. Danach geht es im Wildbergwald auf einem steilen Gratweg nach oben. Dort findet man das Ausflugsrestaurant Wildberg. Danach folgt der Abstieg zum Bettenauer Weiher. (kar)

 

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bichwil Dorf, Bettenauer Weiher
Wanderzeit: 2 Stunden 30 Minuten
Weglänge: 8,76 km
Gesamtaufstieg: 307 m
Gesamtabstieg:  362 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk
Gaststätten: Bichwil, Ausflugsrestaurant Eppenberg, 071 393 15 01, Jonschwil, Ausflugsrestaurant Wildberg, 071 923 30 40
Parkplätze: In Bichwil und auch beim Bettenauer Weiher vorhanden
Öffentlicher Verkehr: Mit den SBB nach Flawil, von dort mit dem Postautokurs 741 bis Bichwil Dorf
Kartenmaterial: Landeskarte 1: 25000 Blatt 1074 Bischofszell und 1094 Degersheim
 
1 Der Ausgangspunkt dieser Wanderung, die sich bei trockener Witterung empfiehlt, ist die Posthaltestelle Bichwil Dorf. Diese erreicht man ab Flawil mit dem Kurs 741.
 
2 Dem Wanderweg folgend, erreicht man das Unterdorf, wo wir von einer Katze empfangen werden. Bald biegt man nach links ab. Bei der spitzen Verzweigung wählt man den rechten Weg nach Oberrindal. Nun geht es auf einem geteerten Strässchen steil bergan, vorbei an einem Bauernhof. Die erste Anstrengung wird durch eine schöne Aussicht auf Bichwil belohnt. Weiter bergan geht es bis zur Baustelle eines Wasserreservoirs.

3 Dann geht es eben weiter. Es folgt der Bauernhof Eberwies. Wer sich schon jetzt nach der Anstrengung des Aufstiegs Speis oder Trank gönnen will, wird eingeladen durch ein Schild, das auf den abzweigenden Wanderweg zum nahe gelegenen Ausflugsrestaurant Eppenberg verweist. Etwa 300 Meter nach dem Eberwies folgt eine weitere Verzweigung. Wer sich den anstrengendsten, aber auch abenteuerlichsten Teil der Wanderung ersparen will, nehme den Weg nach rechts Richtung Jonschwil.
 
4 Der Weg nach links führt durch das Weid-Tobel steil hinunter in das beschauliche kleine Oberrindal. Wiederum werden wir von Katzen begrüsst. Bevor man den steilen Weg auf den Wildberg in Angriff nimmt, ist ein Abstecher der Hauptstrasse entlang in südöstlicher Richtung, zur nahen, leider abgeschlossenen, Kapelle möglich.
 
5 Von Oberrindal aus geht es auf dem Wanderweg weiter, zuerst auf der Stockgruebstrasse und dann hinein in den Wildbergwald und auf einem steilen Gratweg mit vielen Treppenstufen nach oben. Der oberste Teil des Bergwegs verläuft als schmaler Zickzackpfad durch einen abschüssigen Hang. Bei nassem Wetter oder Schnee ist Vorsicht geboten: Ein Ausrutscher könnte fatale Folgen haben. Gutes Schuhwerk und ein Stock sind zu empfehlen.
 
6 Auf der Höhe angelangt, geht es nun auf einem gefahrlosen Waldweg zum Ausflugsrestaurant Wildberg. Wiederum besteht die Gelegenheit zur Verpflegung, wobei die Öffnungszeiten zu beachten sind.
 
7 Sind Hunger und Durst gestillt, geht es auf dem Wanderweg ein kurzes Stück zurück bis zur Abzweigung, von wo nun nicht zurück auf dem zuvor begangenen Weg hinunter nach Oberrindal gewandert wird, sondern nach links gegen Bisacht. Bald führt der Weg oberhalb von Bisacht dem Waldrand entlang, von wo aus eine schöne Aussicht auf Uzwil besteht. Bei der nächsten Wanderwegverzweigung geht es aber nicht nach rechts Richtung Bisacht, sondern geradeaus Richtung Jonschwil, aber nur für 300 Meter bis zur Verzweigung Süsack. Dann heisst es nach rechts abbiegen und einen Pfad nehmen, der stracks geradeaus auf dem kürzesten Weg hinunter ins Tal führt, Richtung Oberuzwil. Auf diesem Teilstück darf man sich nicht von mehreren kreuzenden Waldwegen beirren lassen. Schliesslich endet der abschüssige Waldpfad an einem geteerten Strässchen, das nach Oberuzwil führt.
 
8 Von hier führt die Strecke zur Zehntlandstrasse oberhalb der Uzwiler Badi, wohin man im Sommer einen Abstecher machen kann. Denn das Ziel unserer Wanderung, der Bettenauer Weiher, «Betti» genannt, ist Naturschutzgebiet.
 
9 Vom Zehntland führt der Weg oberhalb des Baches Uze dem Waldrand entlang zum Bettenauer Weiher, wo man ausgiebig verweilen kann. Dies meist in Gesellschaft, da der «Betti» ein beliebtes Naherholungsgebiet ist. Auch hier gibt es Verpflegungsmöglichkeiten; am nächsten liegt das Restaurant Jägerhaus. Hat man genug, erreicht man ab der beim Weiher gelegenen Haltestelle Jonschwil/Oberbettenau mit der Linie 730 stündlich innert Kürze die Bahnhöfe Wil oder Uzwil.
 
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