Brülisau – Pfannenstiel – Plattenbödeli – Sämtisersee – Stauberen – Hoher Kasten – Brülisau

An Geissen vorbei auf den Hohen Kasten wandern

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Die Wanderung beginnt mit einem steilen Aufstieg im Wald vom Pfannenstiel zum Plattenbödeli. Von dort es geht es bergab zum Sämtisersee. Der See wird zur Hälfte umrundet. Es folgt ein zweiter, längerer und steiler Anstieg.

20. Oktober 2016, 08:29
Der Weg hinauf nach Stauberen schlängelt sich am Berg entlang und führt an Geissen vorbei, die an Wanderer gewöhnt sind. Das erste Stück des Wegs von Stauberen zum Hohen Kasten ist eine Wanderung auf dem Grat. Dann führt der Weg bergab und am Ende noch einmal steil bergauf. Die Seilbahn fährt zurück nach Brülisau.

 




 

 

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Brülisau
Wanderzeit: 5 Stunden
Weglänge: 9,4 km
Gesamtaufstieg: 1415 m
Gesamtabstieg: 543 m
Ausrüstung: Wanderschuhe
Gaststätten: Gasthaus Rössli in Brülisau, 071 799 11 04; Berggasthaus Plattenbödeli, 071 799 11 52; Hoher Kasten Drehrestaurant, 071 799 11 17;
Parkplätze: in Brülisau
Öffentlicher Verkehr: von St.Gallen: RE nach Gossau, S-Bahn nach Weissbad, NFB nach Brülisau
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1115 Säntis
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1 Die Wanderung beginnt in Brülisau. Unweit der Seilbahn gibt es verschiedene Parkmöglichkeiten. Von Brülisau führt der Weg zunächst über eine grösstenteils ebene und nur stellenweise leicht ansteigende Strasse Richtung Pfannenstiel. Die Route ist mit gelben Wegweisern ausgeschildert.

2 Ab Pfannenstiel führt der Weg durch einen Wald und steil den Berg hinauf. Es handelt sich um einen Schotterweg. Diese Etappe wäre in festen Schuhen zu meistern, doch spätestens ab dem Aufstieg nach dem Sämtisersee sind Wanderschuhe nötig. Deshalb erfordert diese Route feste Schuhwerk.
 
3 Ist dieser erste Aufstieg geschafft, könnte eine erste Belohnung im Berggasthaus Plattenbödeli folgen. Neben dem Holz verkleideten Gasthaus weiden Esel, im Hintergrund ist bereits die Stauberenkanzel zu sehen, in deren Richtung der weitere Weg führt.
 
4 Die kurze Etappe zum Sämtisersee führt bergab. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits vier Kilometer zurückgelegt worden. Der See liegt in einem Tal, umgeben von Wiesen und Hügeln. Er wird zur Hälfte umrundet. Hier beginnt der anstrengendste Teil der Wanderung. Der Weg schlängelt sich den Berg hinauf bis zum Stauberenfirst. Gegenüber liegen Alpen und auch der Säntis und der Bodensee sind ab einer bestimmen Höhe zu sehen. Je weiter man hinauf steigt, desto weiter wird auch die Aussicht. Am Wegrand und auch auf dem Weg stehen zahlreiche Geissen. Sie sind an Wanderer gewöhnt und lassen sich folglich nicht aus der Ruhe bringen. Das bedeutet aber auch, dass sie nicht einfach so zur Seite gehen. Sie sind zahm, man kann sie ganz leicht zur Seite schieben oder sich an ihnen vorbei drängen. Neben Büschen und Sträuchern knabbern sich auch gerne an Rucksäcken und Reissverschlüssen. Hier ist etwas Vorsicht geboten.
 
5 Oben in Stauberen angekommen, ist die Aussicht phänomenal. Sie reicht zum Säntis und über den gesamten Bodensee auf der einen Seite und über das Rheintal nach Österreich und Liechtenstein auf der anderen Seite. Holzbänke laden zum Verweilen ein. Wer hier gerne einkehren möchte, muss den Weg noch weiter nach rechts laufen bis zum Gasthaus Stauberen. Der Weg zum Hohen Kasten führt indes nach links, den Grat entlang. Hier kann man weiterhin die Aussicht geniessen. Der Weg bis zum Hohen Kasten ist wie der bisherige ausgeschildert. Er führt nur anfangs auf dem Grat entlang, dann geht es bergab und wieder bergauf und schliesslich nochmals bergab und wieder bergauf. Das letzte Stück ist recht steil und der Weg eng. Man kann sich an Seilen festhalten.
 
6 Am Gipfel des Hohen Kasten angekommen, reicht der Blick über die gesamte zurück gelegte Strecke – hinüber zur Stauberenkanzel und über den Sämtisersee bis hinab nach Brülisau. Auf der anderen Seite erstreckt sich das Rheintal und der Bodensee ist bei klarer Sicht gut zu sehen. Auf einer Tafel sowie beim Blick durch das aufgestellte Fernrohr sind die umliegenden Berge beschriftet. Vom Hohen Kasten fährt jede halbe Stunde, bei Bedarf auch jede viertel Stunde, eine Seilbahn hinab nach Brülisau. Die Fahrt dauert knapp zehn Minuten. Wer vor der Talfahrt noch einkehren möchte, kann dies im Hoher Kasten Drehrestaurant. Wie der Name bereits verrät, dreht sich das Restaurant. Allerdings so langsam, dass man dennoch in Ruhe essen und gleichzeitig die gesamte Aussicht vom Gipfel aus geniessen kann.
 
7 Zurück in Brülisau gibt es ebenfalls Möglichkeiten zur Einkehr, etwa im Gasthaus Rössli.
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