Übertriebenen Perfektionismus loslassen

HOROSKOP ⋅ Wir fahren zurzeit besser, wenn wir nicht zu viel von andern erwarten. Überkritisch eingestellt, neigen wir nämlich dazu, fordernd aufzutreten. Wer dies weiss, nimmt sich zurück und provoziert nicht unnötig. Dies sagen uns die Wochensterne von 5. bis 11. Oktober.

Claude Weiss

Mit einer Mars/Venus-Konjunktion möchten wir beim Gegenüber ankommen und uns bestätigt fühlen. Da es uns aufgrund unserer starren Haltung an Flexibilität und Charme mangelt, erreichen wir mit unserem Verhalten jedoch das Gegenteil von dem, was wir bezwecken. Hilfreiches und selbstloses Handeln zu Gunsten der Gemeinschaft wirkt hingegen Wunder.

Gemeinsames Engagement

Beziehungen wollen nun erarbeitet werden. Es geht dabei um die Überwindung des trennenden Egoismus. Auf der Ebene des Alltags können wir zusammen die grossen Aufräumaktionen starten, mit denen wir klare Verhältnisse schaffen, um uns danach in den eigenen Räumen wohler zu fühlen. Oder wir engagieren uns vorbehaltlos für ein humanitäres Projekt. So erleben wir, dass gemeinsame Arbeit verbindet und ein positives Beziehungsklima schafft. Dies gilt zumindest, solange sich jeder gemäss seiner Art einbringen kann.

Es ist denkbar, dass wir in dieser Zeit mit eigenen Schwächen konfrontiert werden, sei es, weil wir uns nicht auf der Höhe der Situation erleben oder gegen Hindernisse ankämpfen müssen, die wir nicht einkalkuliert hatten. Statt anderen die Schuld für unbefriedigende Entwicklungen zu geben und sie zum Sündenbock zu machen, können wir aus solchen Situationen lernen, unsere Grenzen zu erkennen, um in Zukunft besser mit diesen umzugehen. Dieser Akt der Bescheidenheit und der Selbsterkenntnis bringt uns anderen Menschen näher.

Zurzeit besteht die Neigung, andere zu kritisieren und unter Druck zu setzen, um eigene Unzulänglichkeitsgefühle abzureagieren – eine der weniger positiven Eigenschaften des Jungfrauzeichens, in welchem gegenwärtig die Beziehungsplaneten stehen. Wenn wir zu unserer wie auch zur Zufriedenheit unserer Mitmenschen beitragen wollen, sollten wir jedoch darauf verzichten, an diesem Schwarzpeterspiel, das nun grassiert, teilzunehmen. Dies kann auch bedeuten, die eigenen Kontakte einzuschränken, um uns vor schädlichen Botschaften und Einladungen zu Ränkespielen zu schützen. Indem wir uns im Weiteren darauf konzentrieren, das zu tun, was in unserer Macht liegt und uns nicht an dem aufreiben, was wir ohnehin nicht verändern können, bewahren wir uns vor Schuld- und Ohnmachts­gefühlen.

Nicht perfekt sein müssen

Etwas vom Wichtigsten ist, sich zu erlauben, nicht perfekt sein zu müssen. Sind wir fähig, von Perfektionsidealen Abstand zu nehmen, setzen wir uns weniger unter Druck. Gut genug statt perfekt, sollte in dieser Zeit unsere Devise sein. So befreien wir uns von einem Anspruch, der uns Entspannung verunmöglicht, weil Perfektion per Definition nie erreicht werden kann und uns stets weitere Anstrengungen abverlangt. Verzichten wir darauf, tun sich neue Freiräume auf und wir bekommen die Chance, uns und andere für das zu loben, was wir im Leben schon erreicht haben.



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