Den Aufstand proben

STERNE ⋅ In dieser Woche geht es zur Sache: Unzufriedene und unterdrückte Menschen lassen sich nicht länger alles gefallen und vor allem nicht das Wort verbieten. Sie kämpfen für ihre Bedürfnisse und Rechte. Machtvolle Gegenbewegungen entstehen.

Monica Kissling

Regierungen, Organisationen, Vorgesetzte, aber auch nahestehende Menschen und Familienangehörige, die ihre Macht missbrauchen, andere dominieren oder demütigen, haben es jetzt schwer. Denn Gefühle, die wir bisher zurückhalten konnten, kommen mit aller Kraft hoch. Auch brisante Informationen gelangen ans Licht. Die Schmerz- und Toleranzgrenze ist erreicht, die rote Linie überschritten. Zeit, aktiv zu werden!
 

Wut als treibende Kraft

Dass es sich bei den aufbrechenden Gefühlen vor allem um Wut, Ohnmacht und Schmerz handelt, macht die Sache allerdings sehr anspruchsvoll. Wie können wir unseren Ärger oder unsere Verzweiflung ausdrücken, ohne Schaden anzurichten oder uns selber zu schaden? Wenn wir unsere Rachlust im Zaum halten und stattdessen unsere Kräfte verbinden, können wir jetzt enorm viel bewegen. Wir können Organisationen oder Selbsthilfegruppen gründen, Volksinitiativen lancieren und uns für Schwächere und Leidtragende einsetzen.
 

Neue Wege suchen

Am Arbeitsplatz kann es zu grundlegenden Veränderungen in Teams oder zu Entlassungen kommen. Letzteres dürfte jedoch heftige Proteste oder Streiks zur Folge haben. Gegen Entwicklungen, die wir als nicht gerechtfertigt erachten, wehren wir uns nun vehement. Weil sich Umstrukturierungen aber kaum vermeiden lassen, dürfen wir auch nicht an Gewohnheiten haften. So, «wie wir es bisher immer gemacht haben», geht es eben nicht weiter. Die innovativen Sternen bringen uns zum Glück auf spannende Ideen, die aber noch nicht ausgereift sind. Wir sehen die Dinge im Moment nicht besonders realistisch; vielmehr bestimmen Wunschdenken und hohe Erwartungen unseren Kurs. Überstürzen wir deshalb nichts, sondern nutzen wir diese Woche, um wichtige Schritte vertieft zu prüfen.
 

Familiäre Spannungen

Im persönlichen Umfeld brechen Unstimmigkeiten und Konflikte, die unter den Teppich gekehrt wurden, auf. Wir können unsere Gefühle nicht mehr zurückhalten. Dabei kann es zu Druck- und Manipulationsversuchen kommen, im ungünstigsten Fall zu häuslicher Gewalt. Wer mit intensiven Emotionen nicht umgehen kann, ist gut beraten, sich professionelle Hilfe zu holen. Auseinandersetzungen wollen konstruktiv geführt werden, am besten schon Anfang Woche. Wichtig ist, dass wir einander zuhören, auch wenn Gespräche in eine andere Richtung laufen als erwartet.
 

Bedürfnisse eingestehen

In der Liebe wollen und dürfen wir unseren Bedürfnissen jetzt Raum geben. Wünsche, die lange Zeit unerfüllt blieben, weil wir sie verdrängt oder unterdrückt haben, brechen spätestens unter dem machtvollen Vollmond am Wochenende auf. Pluto fordert Wahrhaftigkeit, und diese hat ihren Preis. Gewisse Vorstellungen und Erwartungen wollen radikal losgelassen werden, vor allem jene einer «heilen Welt». Es ist nicht unsere Aufgabe, die Bedürfnisse anderer Menschen zu erfüllen; gleichzeitig können wir unsere Angehörigen oder unseren Partner nicht für unser Glück verantwortlich machen. Nehmen wir jetzt unsere eigenen Bedürfnisse ernst! Die Sterne konfrontieren uns mit Sinnfragen und lassen uns von einer glücklicheren Zukunft träumen. Was möchten wir noch alles erleben?


Monica Kissling ist Astrologin und schaut jede Woche für unsere Zeitung in die Sterne

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