Sterne

Zeit der kritischen Überprüfung

Es zeigt sich jetzt, wo der Wurm drin ist. Die Sterne legen die Defizite offen. Fehlende Unterstützung und Rückendeckung oder fehlende finanzielle Mittel zwingen zu Anpassungen. Wichtig ist, dass wir uns durch Enttäuschungen nicht entmutigen lassen.

Saturn kommt zum Stillstand, und Merkur bewegt sich nur noch ganz langsam. Kein Wunder, kommen wir kaum vom Fleck. Die Venus, die über die Liebe und das Geld herrscht, bewegt sich zudem rückwärts auf unsicherem Terrain. So entwickeln sich viele Dinge nicht in die gewünschte Richtung. Ungute Erinnerungen werden wach, und womöglich erleben wir ein unangenehmes Déja-vu. Da gibt es nur eines: Innehalten, genau hinschauen und prüfen, was geändert oder beendet werden muss.

Wo aussteigen?

Nutzen wir diese Woche, um aus Engagements auszusteigen, die nicht gut laufen oder zu belastend sind. Widerstände zeigen uns auf, wo Handlungsbedarf besteht. Nehmen wir Signale unseres Körpers ernst, hören wir auf die Botschaft unseres Herzens. Auch äussere Hindernisse könnten uns stoppen: die Kritik oder ein Rückzieher anderer Menschen. Wo also wollen wir in Zukunft unsere Energie investieren? Zu welchem Einsatz sind wir bereit, und zu welchem Preis? Rechnen wir genau! Die kraftvolle Konstellation von Mars und Pluto in den Erdzeichen hilft uns, die Prioritäten richtig zu setzen und entschieden zu handeln. So können wir die Dinge nachhaltig verbessern.

Sparmassnahmen

Dass die Sterne uns Grenzen aufzeigen, hat zur Folge, dass der Wachstumskurs in manchen Unternehmen gestoppt wird. Sparmassnahmen werden eingeleitet, oder es kommt gar zu grösseren Entlassungs­runden. In Zukunft müssen kleinere Brötchen gebacken werden. Auch persönlich sind wir mit Vorsicht gut beraten. Setzen wir uns keine zu ehrgeizigen Ziele. Legen wir finanzielle Reserven an, und planen wir mehr Zeit ein als bisher vorgesehen. Die kritische Konstellation von Jupiter und Pluto könnte uns nun auch dazu verleiten, ein Projekt um jeden Preis durchdrücken zu wollen. Besser nicht!

Unerfüllte Träume

Die Liebesgöttin Venus kehrt auf ihrer rückläufigen Wanderung zurück ins romantische Sternzeichen Fische. So drängt sich die Frage auf: Was ist aus unseren Träumen und Sehnsüchten geworden? Vermutlich stellen wir jetzt fest, dass sich viele Hoffnungen nicht erfüllt haben. Dass Saturn Illusionen platzen lässt, hat etwas Klärendes und in diesem Sinn auch Hilfreiches. Wir wissen dann, woran wir sind. Unangenehmes will jetzt angeschaut werden: Dinge, die wir nicht wahrhaben wollten oder verdrängt haben, oder Dinge, die uns unser Partner nicht gesagt hat, vielleicht aus Rücksicht, was wir aber eher als Unehrlichkeit empfinden.

An Beziehungen arbeiten

Saturn prüft die Qualität unserer Beziehung ganz grundsätzlich. Bekommen wir das, was wir uns wünschen? Wo kommen wir zu kurz? Das ist alles andere als romantisch, doch der kritische Blick auf Beziehungen führt immerhin zu wichtigen Einsichten. Mehr noch: Der Druck von Saturn könnte uns am Wochenende zu konkreten Massnahmen zwingen. Wir müssen jetzt an Beziehungen arbeiten; sogar sehr intensiv. Investieren wir also in Beziehungen, die uns wertvoll sind. Äussern wir unsere Wünsche, aber verzichten wir auf verletzende Kritik und ultimative Forderungen. Die Verantwortung für das Liebesglück lässt sich nicht delegieren. Prüfen wir, was wir selber zum Gedeihen einer Beziehung beitragen können.



Monica Kissling ist Astrologin und schaut jede Woche für unsere Zeitung in die Sterne

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