Sterne

Heilsame Krisen und Ablösungsprozesse

Das Abschiednehmen dürfte uns in dieser Woche in der einen oder anderen Form begleiten. Vielleicht müssen wir uns von Hoffnungen, von Menschen oder von Tätigkeiten lösen, die uns viel bedeutet haben. Lassen wir die Trauer zu, dann kann sie uns verwandeln.

Versuchen wir nicht, etwas festzuhalten, was sich nicht halten lässt. Schmerzliche Erfahrungen sind Teil des Lebens und wollen angenommen werden. Eine Zurück­weisung oder eine Kränkung könnte uns jetzt mit unserem «wunden Punkt» in Kontakt bringen. Gefühle des Ungeliebtseins oder der Einsamkeit werfen uns in diesem Fall auf uns selbst zurück. Pflegen wir unsere Wunden, damit unser Herz frei wird und aus einer Krise neue Kraft und Kreativität erwachsen können.

Zeit der Besinnung

Wenn wir unser Herz nicht verschliessen, sind in dieser Woche auch sehr berührende und beglückende Erfahrungen möglich. Sie geschehen im Kleinen und können heilsam sein. Menschen, die uns spontan Hilfe anbieten und für uns da sind, erweisen sich als Segen. Wertvolle Einsichten und inneren Frieden können wir auch in Momenten der Stille finden. Halten wir also inne. Ziehen wir uns zurück, um uns zu sammeln und Klarheit für wichtige Entscheidungen zu finden. Die Sterne beschreiben einen Wendepunkt: in Beziehungen und vielleicht auch in Bezug auf unsere berufliche Ausrichtung.

Auf und davon?

Uranus erzeugt Aufbruchsstimmung. So spüren wir einen unbändigen Freiheitsdrang und möchten uns am liebsten von allem lösen, was uns einschränkt oder belastet. Tatsächlich geht es jetzt darum, zu neuen Horizonten aufzubrechen. Doch leider ist das nicht von heute auf morgen möglich. Merkur ist rückläufig, was zu Verzögerungen und Kommunikationsproblemen führt. So sind unserem Wunsch nach freiem und vor allem entspannten und lustvollen Tun enge Grenzen gesetzt. Gut möglich, dass wir auch unsere Reisepläne über die Ostertage anpassen müssen. Sei es, weil Verpflichtungen uns davon abhalten oder weil Reisepartner absagen.

Blockaden lösen

Programmänderungen sind jetzt an der Tagesordnung. Im Beruf ist mit Terminverschiebungen und unerwarteten Wendungen wie auch mit Rücktritten zu rechnen. Ein zielgerichtetes Handeln ist unter diesen Umständen nicht möglich, und Aktivismus führt uns nicht weiter. Nutzen wir diese Woche für Gespräche mit Menschen, die uns viel bedeuten, für die Klärung von brennenden Fragen und für Beziehungsarbeit. Die Dinge wollen nicht nur reiflich überlegt, sondern vor allem auch seelisch verarbeitet werden.

Wunsch und Wirklichkeit

Das Wunschprogramm ist in dieser Woche kaum zu haben. Am besten nehmen wir die Dinge, wie sie kommen, und üben uns in Gelassenheit. Ernüchterung kann sich gerade in Herzensfragen einstellen. Die Liebesgöttin Venus weckt grosse Sehnsüchte, doch sie muss sich in Demut und Verzicht üben. So müssen wir vielleicht erfahren, dass das, wonach wir uns in einer Beziehung sehnen, im Moment nicht möglich ist. Gefühle der Trauer und Melancholie anzunehmen hilft uns bei der Verarbeitung von schmerzlichen Erfahrungen. Wichtig ist auch, dass wir uns nicht abwerten, wenn die gewünschte Zuwendung ausbleibt. Hören wir auf unser Herz und finden wir heraus, was es jetzt braucht. Am Sonntag und vor allem am Ostermontag entspannt sich die Lage. Wir fühlen uns wieder ausgeglichener, können aufeinander zugehen, Klarheit finden und Blockaden lösen. Trauer oder Wut können sich verwandeln.



Monica Kissling ist Astrologin und schaut jede Woche für unsere Zeitung in die Sterne

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