Grenzen setzen und Grenzen respektieren

STERNE ⋅ In dieser Woche wird uns bewusst, wo unsere Grenzen sind. Sei es, weil jemand sie überschreitet; aus Unachtsamkeit oder durch respektloses Verhalten. Oder weil wir erkennen, dass wir unsere eigenen Grenzen missachtet und uns zu viel zugemutet haben.

Die Sterne zeigen uns jetzt, wo wir uns besser schützen müssen. Der Planetoid Chiron führt uns an die wunden Punkte heran und lässt uns schmerzlich spüren, wo wir mehr Selbstfürsorge brauchen. Gleichzeitig nimmt uns Saturn in die Pflicht: Seine Signale sind so klar, dass wir sie nicht überspielen können. Nutzen wir diese mahnenden Konstellationen und setzen wir gesunde Grenzen! Und seien wir gleichzeitig bereit, die Grenzen anderer zu respektieren.

Verantwortung übernehmen
Jeder Mensch hat andere Grenzen, und fast alle haben irgendwo einen wunden Punkt. In dieser Woche ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir diesen wunden Punkt treffen und es zu empfindlichen Verstimmungen kommt. Seien wir also besonders achtsam und wählen wir unsere Worte bewusst. Neben Feingefühl und Respekt fordern die Sterne vor allem Eigenverantwortung. Geben wir nicht anderen Menschen die Schuld für unsere Probleme. Sagen wir klar, was für uns stimmig ist und was nicht. Und lassen wir uns dabei nicht von Emotionen überwältigen.

Heilungsprozesse
Grenzen setzen und verteidigen erfordert ein gewisses Mass an Konfliktbereitschaft. Das heisst, wir müssen uns entscheiden, in einen möglichen Konflikt zu gehen und diesen auch auszuhalten. Wer eine schwache persönliche Grenze hat, ist anderen schutzlos ausgeliefert. Mit solchen Menschen kann man unhöflich sein, sie auflaufen lassen, ausnutzen oder sie zu Dingen bewegen, die sie gar nicht tun möchten, ohne dass man Konsequenzen befürchten muss. Gerade solche Menschen kommen jetzt an ihre Grenzen und dürfen lernen, besser für sich zu sorgen. Seele und Körper wollen gesunden.

Mit Kritik umgehen
Es zeigt sich jetzt auch, wie kritikfähig wir sind. Können wir Kritik annehmen, sorgfältig prüfen und richtig einordnen? Sind wir bereit, unser eigenes Verhalten und unsere Kommunikation in Frage zu stellen? Oder reagieren wir mit Selbstmitleid und fühlen uns als Opfer? Suchen wir nach Ausreden und lenken wir von eigenen Fehlern ab, indem wir anderen die Schuld zuschieben? Können wir sachlich argumentieren oder werden wir ausfällig und verletzend? Oder machen wir einfach dicht und brechen den Kontakt ab? Filtern wir die hilfreichen Elemente aus der Kritik heraus und prüfen wir, wo wir uns verändern wollen. Seien wir aber nicht zu hart mit uns selber. Niemand ist perfekt.

Schöne Erinnerungen
In der Liebe läuft es zum Glück unproblematischer und deutlich lustvoller. Auch die Flirtsterne sind sehr aktiv: Sie stimulieren unsere Eroberungslust und begünstigen spontane Kontaktnahmen. Vor allem am Wochenende finden wir die richtigen Worte und sparen nicht mit Komplimenten und Liebeserklärungen. Inspirierende Begegnungen und romantische Momente sind die Folge. Weil die Liebesgöttin Venus rückläufig ist, können wir jetzt auch gemeinsame Erinnerungen aufleben lassen. Die Sterne laden uns ein, Schönes nachzuholen, das in letzter Zeit zu kurz gekommen ist. Einzig Déjà-vus der weniger angenehmen Sorte sollten wir uns schenken, also keinen kalten Kaffee aufwärmen. Wer mit seinem Liebsten im Unfrieden ist, kann das Wochenende zur Versöhnung nutzen.


Monica Kissling ist Astrologin und schaut jede Woche für unsere Zeitung in die Sterne

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