Probefahrt

Honda mit Beifahrer

31. März 2017, 05:17
Bruno Knellwolf

In diesem Honda hat man immer einen Beifahrer dabei. Fährt man auf einem Parkplatz zu schnell und zu nahe auf eine Barriere los, stoppt das Auto von selbst. Der virtuelle Kollege steht dabei zünftig aufs Eisen. In besagtem Fall war das zwar nicht nötig, ist man aber abgelenkt, könnte einem dieser Fahrassistent sehr helfen.

Mit diesem HR-V liegt der ­japanische Autohersteller au­ch sonst im Trend. Diese kurzen, kompakten SUV sind gefragt, alle Autohersteller wollen einen solchen. Kleine Raumwunder, trendige Mini-Geländegänger, welche in der Stadt eine gute Falle machen. Die Honda-Designer haben dafür ein Auto gebaut, das eine schnittige Front hat, eine knackige Kehrseite und eine abfallende Dachlinie mit auslaufenden Seitenfenstern, welche das Auto sportlich wirken lassen. Fehlt nur der Allradantrieb, der aber auch bei anderen City-SUV nicht dazu gehört.

Für die Coupelinie müssen die Passagiere nicht büssen, die Kopffreiheit ist auch hinten gross genug. Im Innern des 4,29 Meter langen Wagens sitzt es sich bequem auf den fünf Plätzen. Im Kofferraum hat es Raum für eine Hundebox oder zwei Harassen. Die Ladekante ist zudem angenehm tief.

Von der City-Notbremse haben wir schon gesprochen, daneben gibt es auch das automatische Fernlicht, Verkehrszeichenerkennung, Tempomat und Spurassistent. Der Bluetooth-Anschluss ist ebenfalls gewährleistet, im etwas dunkel gestalteten Innern des HR-V. Manuell wird im Honda durch sechs Gänge geschaltet. Drückt man stärker aufs Pedal wirkt das Dieselauto etwas ruppig und der Sound gar kernig. Die Kraft ist aber ausreichend, der Verbrauch lag im Test bei rund sechs Litern. Etwas nervig ist, dass nach dem Anlassen des Motors, jedes Mal ein OK gedrückt werden muss, um Bordcomputer und Navigation zum Laufen zu bringen. Eine unnötige Ablenkung während des Fahrens.

Bruno Knellwolf


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