Bischofszell: 14. März 2009, 01:04

Erhöhte Aufmerksamkeit

Die erschütternden Ereignisse mit den Amokschützen in den USA und in Deutschland sind an der Schützengesellschaft Sulgen nicht spurlos vorübergegangen. Vereinspräsident Hanspeter Kernen will die Gefahren keinesfalls herunterspielen, «aber in unserem Verein erhält kein Jungschütze ein Gewehr mit nach Hause, obwohl dies nach Weisung des VBS erlaubt wäre. Alle Gewehre werden von der Schützengesellschaft Sulgen an einem sicheren Ort verwahrt.» Wenn die Jungschützen einen auswärtigen Schiessanlass besuchen, sind laut Kernen jederzeit Begleiter dabei, welche die gewehrtragenden jungen Leute nicht aus den Augen lassen. Spezielle Massnahmen würden nach den tragischen Vorfällen dieser Woche nicht ergriffen. Kernen: «Wir sind jedoch durch die Ereignisse sicher wachgerüttelt worden. Jeder einzelne ist jetzt gefordert, noch aufmerksamer zu sein.» (ruk)

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