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Tagblatt Online, 29. Juli 2008 01:16:15

Sieben folgenschwere Minuten

Der FC Wil verliert sein Auftaktspiel bei Super-League-Absteiger Thun 1:2

Der Wiler Jerome Thiesson, links, kämpft um den Ball mit Thuns Stephan Andrist. Zoom

Der Wiler Jerome Thiesson, links, kämpft um den Ball mit Thuns Stephan Andrist. (Bild: Bild: Keystone)

Den Ostschweizern missglückt der Start in die neue Challenge- League-Saison. Zwei Gegentore in den ersten sieben Minuten leiten die Niederlage im Berner Oberland ein.

Simon Dudle/Thun

Eine neue Saison bringt viele veränderte Gegebenheiten, so auch beim FC Wil. Die Ostschweizer gehen mit dem Trend und tragen in der neuen Spielzeit längsgestreifte schwarz-weisse Trikots mit gelben Nummern. Aber auch das neue Erscheinungsbild änderte nichts daran, dass die Ostschweizer in Thun schon nach sieben Minuten im Regen standen. Milaim Rama war nach zwei Minuten kaltblütig, profitierte von einem Fehler Vidak Bratic' und erzielte das 1:0. In der siebten Minute traf er mit einem plazierten Abschluss zum 2:0.

Bratic früh ausgewechselt

Der Wiler Trainer Dieter Münstermann hatte schon nach gut 23 Minuten genug, belegte den neu verpflichteten Bratic mit der Höchststrafe und nahm ihn vom Feld. Ohne abzuklatschen verliess dieser das Spielfeld. Die Einwechslung von Yvan Bolay führte zu einem Systemwechsel beim FC Wil. Pa Modou Jagne unterstützte fortan Mathias Christen als zweite Sturmspitze. Prompt hätte der Gambier nach einer halben Stunde fast den Anschluss erzielt, als er alleine auf das gegnerische Tor laufen konnte. Er scheiterte aber an der eigenen Unentschlossenheit und vor allem am Thuner Torhüter Sascha Stulz.

Die Hoffnung kehrt zurück

Das nicht unverdiente erste Saisontor für die Wiler fiel nach knapp einer Stunde, als Jagne den Ball an Stulz vorbeibrachte und ins leere Tor einschieben konnte. In der Folge spielten nur noch die Gäste. Zu mehr als guten Ansätzen kamen die Wiler aber nicht mehr. Innenverteidiger Stipe Matic sagte nach dem Spiel: «Wir haben in der ersten Halbzeit zwei Fehler gemacht. Danach versuchten wir alles, es hat aber nicht mehr gereicht.»





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