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Pin-Up-Girl, 03. September 2010 08:50:00

Michèle wird zum stilechten Pin-Up

Pin-Up-Girl

Michèle_Koller_Shooting Zoom

Erotik im Karo-Kleid: Die Uzwilerin Michèle Koller posiert für den Hamburger Fotografen Carlos Kellá. (Bild: Bild: Carlos Kellá)

UZWIL. Weichgelocktes blondes Haar mit Tolle, Netzstrümpfe und Riemchen-Pumps mit Absätzen bis zum Gehtnichtmehr: Das ist Michèle Koller im neuen «Girls & Legendary US Cars»-Kalender. Die Uzwilerin ist zum stilechten Pin-Up-Girl geworden.

Sandra Schweizer Csillany

Als Michèle Koller Ende Juli zum Shooting nach Hamburg reiste, sollte sie für drei Wochenblätter im Kalender «Girls & Legendary US Cars» fotografiert werden. Dieser präsentiert jede Woche des Jahres ein Pin-Up in einem amerikanischen Oldtimer und erscheint dieser Tage. Pin-Up-Grössen wie Bernie Dexter, Belle la Donna, Xarah von den Vielenregen und Sandy P. Peng posieren für den Kalender. Nun sind aus den geplanten drei Auftritten der Ostschweizerin deren fünf geworden. «Michèle hat sich hervorragend angestellt», sagt der Erotik-Fotograf Carlos Kellá am Telefon über sein Schweizer Modell. «Sie war total entspannt, spielte schön mit, bot aber auch mal eigene Ideen an.»



Freude an Kellás Freude
Die Freude am Shooting ist gegenseitig. In fünf Stunden wurden 2400 Bilder geschossen, der Zeitdruck war gross. Trotzdem sagt Michèle Koller: «Wir hatten viel Spass und haben uns super gut verstanden.» Mit den Bildern ist das Pin-Up-Girl rundum zufrieden, obwohl sie, anfänglich mit sich selber sehr kritisch gewesen sei. Nun frage sie sich bereits seit zwei Wochen, welches der Bilder sie sich vergrössern lassen solle. Dass sie nun auf fünf Wochenblättern erscheinen wird, ehrt sie. «Ich freue mich, dass Carlos Kellá Freude an den Bildern hat», sagt die blonde Ostschweizerin.

Wettersichere Location
Die Idee der Bilder sei im Falle des Kalenders relativ einfach. «Ein Auto hat vier Ecken und vier Sitze», sagt Kellá über seine fotografische Arbeit an «Girls & Legendary US Cars». Dazu kommen die Pin-Ups. Da Michèle Koller von weiter her anreiste und die Aufnahmen in kurzer Zeit im Kasten sein sollten, entschied sich Kellá von vornherein für eine Garagen-Location, die laut Kellá «nicht total freakig», dafür aber wettersicher sei.

Michèle passt ins Schönheitskonzept
Die Innenarchitektur-Studentin erscheint im Kalender in vier verschiedenen Outfits, passend zu Ford Mustang und Pontiac GTO. Mal fotografiert Kellá sie im rockigen Karo-Kleid mit der Tolle im Haar, Lederkorsage und Netzstrümpfen, mal in beiger Edelkorsage. Auf der Haut trägt sie Tattoos. Damit passt sie Kellá gut ins Schönheitskonzept. Seine Models müssten keine Gardemasse haben, sagt er in seinem Präsentationsvideo, dafür aber weiblich und am besten gepierct oder tätowiert sein. «Stilbruch finde ich cool.»

«Jetzt geht es normal weiter»
Wie geht es mit dem Uzwiler Pin-Up-Girl weiter? «Wenn Carlos Kellá anfragen würde - ich würde es jederzeit wieder machen», sagt Koller klipp und klar. Eine Model-Karriere strebt sie aber nicht an. «Jetzt geht es ganz normal mit Arbeit und Schule weiter. Was passiert, hängt davon ab, welche Leute auf mich zukommen. Ich selber gehe nicht auf die Suche.»







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