Vom höchsten bis zum tiefsten Punkt

WANDERPARADIES ⋅ Die Umgebung um die Stadt St.Gallen hat einige noch unentdeckte Routen zu bieten. Die "Nahtour 7" ist ideal für spontane Ausflüge.
22. November 2017, 17:34
Jonas Manser

Die Wanderung im Überblick

Start: Vögelinsegg
Ziel: Zil
Strecke: 10,9 Kilometer
Wanderzeit: 2 Stunden 50 Minuten 
Aufstieg: 274 Meter
Abstieg: 578 Meter
Ausrüstung: gutes Schuhwerk
Gaststätten: Restaurant Schaugenbädli, Schaugenbad, Mi, Fr, Sa; Bäsebeiz, Kleintieranlage Riedernholz, So und Feiertage 10–18 Uhr
Parkplätze: Anfahrt mit ÖV
Öffentlicher Verkehr: ab St.Gallen Bhf: Appenzeller Bahn Richtung Trogen, Haltestelle Vögelinsegg; ab Zil: Bushaltestelle Zil, Buslinie 1 Richtung Winkeln
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1075 Rorschach und 1095 Gais
1 Vögelinsegg Nach einer kurzweiligen Fahrt mit der Appenzeller Bahn bis nach Vögelinsegg wartet an der auf 940 Metern über Meer gelegenen Haltestelle mit dem Selecta-Automaten die erste Verpflegungsstation auf die bereits müden Wanderer. Die Route der "Nahtour 7" führt zuerst
nach Birt, den mit 1074 Metern über Meer höchsten Punkt der Stadt St.Gallen. 

2 Birt Sind die 134 Höhenmeter einmal überwunden, führt der Wanderweg in den Wald hinein in Richtung Oberhorst-Waldegg. Im ruhigen Wald im Herbstgewand vergisst man schnell, dass man sich nur einige Minuten zuvor noch mitten in der Stadt befand. Nach rund 30 Minuten kommt der Weg zu einer Abzweigung, dem Oberhorst auf 987 Metern über Meer.

3 Oberhorst Weiter geht es in Richtung "Schwarzer Bären". Der Wald lichtet sich nach kurzer Zeit, wonach man zur Horsthütte gelangt. Dort biegt die Route nach links ab und führt geradeaus wieder in den Steineggwald hinein. Der schmale Pfad wird ein wenig uneben, und die Route beginnt sich nach einer Wanderung anzufühlen.

4 Steineggwald An der Kreuzung geht es weiterhin geradeaus in Richtung "Schwarzer Bären". Der Weg führt abwärts: Der Steineggwald liegt auf 940 Metern über Meer. 

5 Rank Nach 25 Minuten und 100 abgestiegenen Höhenmetern gelangt der Weg zum Rank. Anstatt den Weg zum "Schwarzen Bären" fortzuführen, überquert die Route die Strasse. Danach wird rechts in die Gädmenstrasse eingebogen. An Weiden vorbei führt der Wanderweg erneut in
den Wald hinab bis kurz vor Speicherschwendi. Die Route folgt der Rehetobelstrasse einige Meter nach links und biegt danach rechts ab in die Schaugentobelstrasse. 

6 Schaugenbad Weiter bergab der Strasse folgend, erreicht man das Schaugenbad auf 693 Metern über Meer. 

7 Schaugenbädli Ziemlich genau in der Hälfte der Wanderung befindet sich das Restaurant Schaugenbädli, das jeweils am Mittwoch, Freitag und Samstag geöffnet hat.

8 Martinsbrugg Nach der allfälligen Stärkung im "Schaugenbädli" geht es weiter in Richtung Martinsbrugg. Unterwegs auf der Schaugenstrasse ist auf der rechten Seite ebenfalls die Ruine Ruppenstein auszumachen. Bei der Martinsbrugg angekommen und nach einem kurzen Blick in die Schlucht folgt der wohl gefährlichste Abschnitt der Wanderung. Ohne Fussgängerweg führt die
Route links hinauf an der Martinsbruggstrasse entlang. Danach biegt der Weg rechts in den Goldachtobelweg ein.

9 Goldach/Bergbach Dem Goldachtobelweg folgend, hört man bereits in der Ferne die Goldach rauschen. Vor dem grossen Stein mitten im Weg empfiehlt sich ein kleiner Abstecher rechts hinunter an die Goldach. Sie ist mit 497 Metern über Meer der tiefste Punkt der Stadt. Die "Nahtour" führt nach dem kleinen Umweg zurück am Stein vorbei an den Bergbach.

10 Kleintieranlage Riedernholz Der Weg führt über die Brücke hinauf zur Kleintieranlage Riedernholz, wo man vom lauten Zwitschern und Pfeifen der Kleintiere begrüsst wird. An Sonntagen und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr kann man sich vor dem Ziel in der "Bäsebeiz" noch einmal auffrischen.

11 Zil Unter der Autobahn hindurch und am Aldi vorbei führt die letzte Etappe zur Bushaltestelle Zil.

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